Hallo ihr Lieben,
unsere ersten Radfahrversuche verliefen ausserordentlich gut, Angel ist ein Schatz und es macht uns beiden Spaß.
Nun habe ich aber dennoch eine Frage:
woran erkenne ich dass ich meine Hund überfordere?
Bisher bin ich immer recht gesittet und langsam gefahren, habe einige Pausen eingelegt damit Frau Hund ihre Zeitung lesen kann und übertreibe auch die Strecke nicht. Sie hechelt nicht wirklich viel und hat auch am Ende der Rad-Strecke auf den frisch umgepflügten Acker sich selbst noch mal bespasst und eine Flitzerunde eingelegt.
Unterwegs läuft sie jedoch immer hinter mir, was ich von ihr beim Gehen nicht gewohnt bin. Da ist sie immer neben mir oder allenfalls 10 meter vor mir.
Liegt es schlicht daran dass ich mit Rad schneller bin als zu Fuß *einfachste Lösung*?
Ich möchte euch auch erklären warum ich so vorsichtig mit ihr bin: ihre Schwester wurde bereits an ED (Ellenbogendysplasie) beidseitig operiert und Angel läuft im Schritt Pass was auf evtl Hüftauffälligkeit hindeuten
könnte. Geröntgt wurde sie nicht, wir hatten bereits einige Narkosen im Junghundalter und ich will ihr das nicht noch mal zumuten. Ich will auch keine Gewaltradtouren hinlegen.
Heute waren wir etwa eine Stunde unterwegs, davon bin ich sicherlich 15 Minuten gelaufen und den Rest davon so langsam gefahren dass ich fast vom Rad gekippt wäre

(Spaß gemacht), nee nicht ganz so, aber fast

Ich will halt nix versauen Gelenkmäßig was der Hund ausbaden muss

. Untergrund war übrigens 10 Minuten Asphalt, ansonsten Feld/Wald/Wiese.
Jetzt hätte ich gerne neben meinem Bauchgefühl und meinem Gespür für meinen Hund Tipps für todsichere Anzeichen wann ein Hund beginnt überfordert zu werden, und wie er es zeigt, oder eben auch nicht.
LG Betty