Rhodesian Ridgeback und Freunde Forum
Forum Galerie Spielhalle Linkkiste Hilfe
Zurück   Rhodesian Ridgeback und Freunde Forum > Rund um den Hund > Allgemeine Themen zum RR


Thema geschlossen
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht
Alt 20.12.2009, 07:32   #1 (permalink)
Registrierte Benutzer - moderiert
 
Benutzerbild von jeany&matti
 

Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Wilhelmshaven
Beiträge: 139
Standard Alternative zur Kastration - Suprelorin Implantat

Hallo!

Seit einiger Zeit liest man hier und dort immer mal wieder etwas über die Suprelorin ("Wunder")Implantat für Rüde.
Bei uns stellte sich die Situation so da:
- Mix-Paar zu Hause, Malia soll erst nach der 3 Läufigkeit kastriert werden. (Bitte keine Diskussion über Kastration Rüde oder Hündin - ggf. neues Thema!!

Wir haben uns für den Chip entschieden, weil wir der Meinung sind, dass unsere "Probleme" mit "Eier ab" nicht nicht gelöst werden.

Thyson trägt jetzt gut 6 Wochen ein solches Implantat und wir sind sehr zufreiden damit.

Folgende Veränderungen konnten wir bis jetzt feststellen:

Die befürchtete und durch den TA vorhergesagte Aggressionssteigerung ist nicht eingetreten. Im Gegenteil, wir haben jetzt einen 45 kg Welpen. Seitdem der Chip "wirkt" ist Thyson viel anhänglicher, verspielter und aufgeweckter als vorher. Er fordert Malia ständig zum Spielen auf, was er vorher so nicht gemacht hat, ist aktiver und verhält sich irgendwie wie ein großer Welpe.

Sein Verhalten ggü. anderne Rüden hat sich auch verändert. Er ist gelassener geworden und lässt sich nicht mehr so leicht provozieren.
Das liegt zum Teil am Chip und daran, dass wir beim Gassi Rüdenkontakten nicht mehr aus dem Weg gehen und stetig daran arbeiten. Der Chip ist kein Wunderheilmittel, sondern eher eine gute Unterstützung. Wir sagen uns halt öfter, der Chip ist drin...er ist viel ruhiger *g*

Seine Cojones sind um einiges kleiner geworden, aber besser als ab.

Ein großer Vorteil ist auch, dass er nicht mehr markiert. Thyson geht raus, sucht sich einen Strauch und Wasser marsch! Das ist viel entspannter, gerade weil wir in einem Wohngebiet wohnen und Vorgärten ja heilig sind.

Vor gut 2 Wochen sind wir auf eine läufige Hündin getroffen. Diese hat ihn überhaupt nicht interessiert und er ist ohne ziehen an ihr vorbei.


Ich denke der Chip ist ein tolles Hilfsmittel. Bei Mix-Paaren zu Hause gibt er einem die Gewissheit, dass der für ca. 6 Monate nur heiße Luft produziert wird.
Zur Kontrolle der Aggressionen ist er ein super Hilfmittel, ersetzt aber nicht die Arbeit des Hundehaltern. Er gibt einem vielleicht das Stückchen Sicherheitn dass man braucht.

Matti
__________________
Grüße von Jeany, Matti, Thyson & Malia

Geändert von jeany&matti (20.12.2009 um 10:28 Uhr)
jeany&matti ist offline  
Anzeige
Alt 21.12.2009, 18:42   #2 (permalink)
Registrierte Benutzer - unmoderiert
 
Benutzerbild von kody
 

Registriert seit: 30.07.2009
Beiträge: 59
Standard

hallo,

wir haben darüber auch schon nachgedacht da kody bei läufigen hündinnen sehr triebig reagiert (fressen für tage einstellt, nicht mehr schläft ect.) hatten wir mit unserem ta ausführlich darüber gesprochen

etwas abgeschreckt hat uns das dieser chip noch nicht so lang auf dem markt ist (deutschland), sprich langzeitstudie gleich null (zwecks Nebenwirkungen)
obwohl wiederum gesagt wird in amerika wäre er schon länger auf dem markt, tja

außerdem meinte unser ta das es nicht bei jeden rüden zum gewünschten erfolg führt da sich bei erwachsenen rüden der geruch der läufigen hündinnen im hirn des rüden manifestiert hat könnte es sein das er trotz chip stark auf die hündinnen reagiert, muss nicht aber kann

mit anderen rüden hat er keine größeren probleme von da her würde dies wegfallen



hm, überlegenswert ist es alle mal denn kastration kommt für uns auch nicht in frage nur bei einem krankheitsfall wo es zwingen nötig wäre

lg antje
kody ist offline  
Alt 21.12.2009, 19:27   #3 (permalink)
Registrierte Benutzer - unmoderiert
 
Benutzerbild von ridgebackamani
Standard

Hey ihr beiden,

meine Freundin hat es ihrem Rüden 3,5 Jahre auch gegeben.
Er hat kein Rüdenproblem er hat aber immer die mädelpusch.. und so aufgeleckt und ist hinterher.
Es hat super lange gehalten gute 5 Monate
jetzt wollen sie es nochmal machen.
Seien Eierchen sind ganz schön geschrumpft und er ist viel ruhiger geworden.
Sie können nur positives Berichten.
__________________
Lg
Elvira und Amani der Softie
ridgebackamani ist offline  
Alt 22.12.2009, 09:11   #4 (permalink)
Bollerkopp
Gast
 

Beiträge: n/a
Standard

Hallo Matti,

das heißt, Ihr habt den Chip setzen lassen, damit Ihr die Zeit gut rum bekommt bis Malia kastriert, wird, richtig?

Ich finde den Chip prima.
Ich hab einen RR im Training, wir haben angefangen da war er knapp ein Jahr alt und null ansprechbar draußen.
Stark testosteron-gesteuert und nur an anderen Hunden interessiert.
Frauchen wollte aber auch nicht zur Kastration greifen, ich finde man sollte das auch erst machen lassen, wenn Hund komplett erwachsen ist.
Ich hab ihr auch den Chip empfohlen und er hat super geholfen.
Der Hund war wieder ansprechbar und sie hat die Zeit sehr toll genutzt, um mit ihm zu arbeiten.
Sie hat soviel Grundsteine gelegt, dass sie jetzt wo der Chip nicht mehr wirkt deutlich besser mit ihm klar kommt.
Wird es wieder schlimmer, lässt sie noch mal einen setzen.

Eigentlich wird Hund nach setzen des Chips nicht aggressiver, wie kommt der Arzt da drauf?
Testosteron ist ein Hormon, welches aggressives Verhalten eher begünstigt und das wird ja eleminiert.
Das sieht man dann eher bei kastrierten Hündinnen, die neigen eher zu aggressivem Verhalten nach der Kastra, weil die weiblichen Hormone (Östrogene) ja fast komplett weg fallen. Und Hündinnen haben auch einen kleinen Teil Testosteron, der dann ja mehr zum Tragen kommt.

Ich find den Chip eine super Sache, weil man dann wirklich sieht, wie Hund sich verändert.
Und das eben auch über einen längeren Zeitraum.

Gruß Regine
 
Alt 22.12.2009, 14:57   #5 (permalink)
Registrierte Benutzer - unmoderiert
 
Benutzerbild von Angel
 
Mind Me Bloody Beer Champion!
Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Rheinland Pfalz
Beiträge: 1.083
Standard

Huhu Regine,

ich meine gelesen zu haben dass sich nach setzen des Chips das Verhalten erst mal was "verschlimmern" kann, aber nicht muss. Keine Ahnung wieso das so ist. Aus einem Erfahrungsbericht weiss ich von einem RR der etwa 2 Wochen lang noch stärker aufgeregt war als ohne Chip, und nach 6 Wochen schien der Chip am so richtig zu wirken.
Evtl meinte der Arzt ja so was?

LG Betty
Angel ist offline  
Alt 22.12.2009, 15:49   #6 (permalink)
Bollerkopp
Gast
 

Beiträge: n/a
Standard

Ja aber warum sollte es sich erst verschlimmern?
Muss ich nomma nachlesen!
 
Alt 22.12.2009, 20:23   #7 (permalink)
Registrierte Benutzer - unmoderiert
 
Benutzerbild von kody
 

Registriert seit: 30.07.2009
Beiträge: 59
Standard

hm, ihr schreibt sie werden auch ruhiger, kody ist schon ein extrem ruhiger rüde wenn er noch ruhiger wird durch den chip ist die nächste stufe schon fast schlafen, bin hin und her gerissen, auf der anderen seite ist es ja auch net gut zwecks prostata wenn die hormone immer so hoch gehen so bald er nur eine spur von einer läufigen hündin aufgenommen hat, meinte unser ta

es denn der chip eine dauerlösung? da müsste mann ihn ja immer aller halben jahre setzen lassen

wollte noch mal auf die lanzeitstudio kommen, weiß da jemand was? zwecks negativer nebenwirkungen

lg antje
kody ist offline  
Alt 23.12.2009, 10:02   #8 (permalink)
Bollerkopp
Gast
 

Beiträge: n/a
Standard

So, die Bettina hat nochmal eruiert.
Es kann am Anfang zu gesteigerter Aggressivität kommen, weil der Körper eine Gegenreaktion zeigen kann.
Ich hab da aber bislang keinen Fall kennen gelernt.

Kody:

Was heißt "extrem" ruhig?
Mir gehen da so ein paar Alarmzeichen an, weil der Bach früher (vor der Behandlung seiner Schilddrüse) lethargisch und antriebslos war.
Ist Kody mal auf eine Schilddrüsenunterfunktion untersucht worden?

Es gibt da 2 Erscheinungsformen, die erste ist die subklinische SDU, der Hund ist schnell erregt, kommt schwer wieder runter, etc.
Und dann die klinische SDU, wenn Hund schon länger unterversorgt war mit Hormonen.
Meiner war auch so, total träge, ruhig, dicklich, etc.

Mit ruhig werden beim Chip meint man eher das hormongesteuerte Verhalten.
Sprich das Interesse an Hündinnen lässt nach, andere Rüden sind nicht mehr Feindbild Nr. 1, etc.
Sexuelle Motivation bedeutet enormen Stress, wenn sich kein Erfolg einstellt.
Der Chip bietet Dir einen Einblick in ein Verhalten ohne Testosteron über einen längeren Zeitraum.
Als Dauerlösung würde ich den nicht nehmen, dann würde ich den Hund kastrieren lassen.

LG Regine
 
Alt 27.12.2009, 17:25   #9 (permalink)
Registrierte Benutzer - unmoderiert
 
Benutzerbild von kody
 

Registriert seit: 30.07.2009
Beiträge: 59
Standard

hallo regine,

kody ist getestet worden alles supi, haben wir provelaktisch machen lassen auch röntgen (Hüfte, becken, wirbelsäule) und ultraschall (herz, Magen Darm)

er ist auch nicht dick, für seine größe von 71 wiegt er 43 kg

kody ist von welbe an sehr ruhig, nicht apathisch, es ist sein typ

er kann auch anders keine angst aber im großen und ganzen eben sehr ruhig und ausgeglichen es sei denn eine läufige hündin ist nicht weit und das könnte zu einem prostata problem werden wenn er zu extrem reagiert mussten wir un sagen lassen, hm

von da her doch wenn es keine dauerlösung ist, wir wollen ihn ja auf keinen fall kastrieren lassen, ach menno

lg antje
kody ist offline  
Alt 28.12.2009, 09:04   #10 (permalink)
Bollerkopp
Gast
 

Beiträge: n/a
Standard

Hallo Antje,

dann würde ich regelmäßig seine Prostata untersuchen lassen und erstmal schauen.
Solang ein Rüde nicht extrem darunter leidet ist eine Kastra sicher nicht von Nöten.
Aber es gibt eben auch die stillen Leider, denen man es erstmal nicht anmerkt.

LG Regine
 
Alt 28.12.2009, 16:17   #11 (permalink)
Registrierte Benutzer - unmoderiert
 
Benutzerbild von kody
 

Registriert seit: 30.07.2009
Beiträge: 59
Standard

hallo regine,

danke für deine info, werde mich im neuen jahr nochmal mit meinem ta zusammensetzen und zwecks untersuchung der prostata nachfragen

lg antje
kody ist offline  
Alt 29.12.2009, 21:53   #12 (permalink)
Registrierte Benutzer - unmoderiert
 
Benutzerbild von murphy
 

Registriert seit: 18.08.2009
Ort: Thüringen
Beiträge: 14
Standard

Hallo, mich würde mal interessieren ab welchem Alter das Einsetzen des Chips in Frage kommt. Unser Murphy ist gut 19 Monate alt. Er ist zu hause meist recht ruhig und ausgeglichen. Und draussen oft das ganze Gegenteil, insbesondere wenn andere Hunde ins Spiel kommen. Wenn er einmal im Kopf hat zu dem Hund muss ich hin, gibts kein Halten mehr. Dann starten die 50 kilo durch und nach 2-5 metern erfolglosem an der Leine Gehänge von mir flieg ich entweder in hohem Bogen auf die Schn... oder lass gleich die Leine los! Beim anderen Hund (in dem Fall Rüde) angekommen wird bißchen rumgeblefft und gebellt, dann kann ich ihn wieder rannehmen und das wars. Keine tolle Situation, zum Glück war es ein verständnisvoller Mensch, der andere Hundebesitzer...Ich hab da also so meine Probleme, ich denke vor allem bei Rüden. Leider ist er in dem Moment null ansprechbar und ich hab auch noch kein Halsband/ Geschirr gefunden was mir das Halten erleichert (bin da auch dankbar wenn jemand noch einen Tipp hat). Im moment ist es echt so, dass ich anderen Hunden weitestgehend aus dem Weg gehe, aber ne Dauerlösung ist das nicht. Also wir versuchen schon am Verhalten zu arbeiten, aber wenn ich wüßte das dieses Verhalten hormongesteuert ist, bzw. davon beeinflußt, würd ich gern den Chip mal probieren. Wir gehen auch zur Hundeschule, ist momentan ne reine Rüdengruppe. Da klappt das meistens ganz gut, mit dem angeleint am andern vorbeigehen. Aber wenn irgendwie "Leben" ins Spiel kommt, startet Murphy da auch durch. Die Kraft hat er ja, zum Ziel zu kommen. Nervt mich alles ganz schön, hätte das alles gern entspannter, wo er zu Hause doch so'n Schätzchen ist.
Sorry bin ganz schön ausgeschweift, aber vielleicht hat ja jemamd nen Tipp.
Danke Monique mit Murphy
murphy ist offline  
Alt 30.12.2009, 10:54   #13 (permalink)
Bollerkopp
Gast
 

Beiträge: n/a
Standard

Hallo Monique,

meine Kundin hat den Chip einsetzen lassen als ihr Rüde 14 Monate alt war.
Also 19 Monate sind da nicht zu früh.
Du hast halt den Vorteil, gerade in dieser so wichtigen Lebensphase mit dem Hund arbeiten zu können.
Wie Du schon selber sagst, manche drehen so am Rad, dass man ins Hirn gar nicht mehr durch dringt.

Als Geschirr würde ich Dir eines empfehlen, was noch einen Brustring hat (Hunter hat solche, Camiro fertig alle Sonderwünsche an).
So kannst Du ihn oben am Rücken einhaken und dann die andere Seite der Leine (wenn sie an beiden Enden Karabiner hat) vorn an der Brust. So kannst Du ihn besser halten.
Mit Halsband wirst Du verloren sein und fügst Murphy auch noch Schaden zu wenn er nicht an der Leine gehen kann vor Aufregung.

Trainiert Ihr da in der Rüdengruppe auf einem Platz?
Da würd ich gern noch was zu sagen.
Training auf einem eingezäunten Platz ist nicht das reale Leben. Und das unterscheidet der Hund.
Wieviel Rüden sind das denn dann in der Gruppe?
Das klingt für mich sehr nach Stress, so viel Kerle auf einen Haufen.
Ich würde das Training nach draußen verlagen, da wo deine Probleme sind.
Begegnungen, Impulskontrolle, Blickkontakt, Zeigen und Benennen, etc.

LG Regine
 
Alt 30.12.2009, 13:37   #14 (permalink)
Registrierte Benutzer - moderiert
Themenstarter Themenstarter
 
Benutzerbild von jeany&matti
 

Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Wilhelmshaven
Beiträge: 139
Standard

Hallo Monique,

aaaaalso ich denke, dass das Einsetzen des Chips mit 19 Monaten zu früh ist.

Wir müssen ja von folgendem Sachverhalt ausgehen:

Der Chip ist eine Kastration!!! Keine Erziehungshilfe!
Mit einem 19 Monate alten Rüden kann man noch seeeeehr viel arbeiten und erreichen! Vor allem in Sachen Rüdenunverträglichkeit!

Zitat:
Beim anderen Hund (in dem Fall Rüde) angekommen wird bißchen rumgeblefft und gebellt, dann kann ich ihn wieder rannehmen und das wars.
Das was du schilderst, hört sich auch nicht wirklich als "Problemfall" an.


Thyson hatte eine extreme Phase nach einer Rauferei mit seinem Bruder.
In einer Gruppe intakter Rüden, so wie du es beschreibst, hätte ich ihn nie ruhig halten oder arbeiten können! Er hätte keinen in seiner Nähe geduldet und ableinen wäre sicher hin und wieder beim Tierarzt geendet.
Also sind wir diesem "Problem" anfangs aus dem Weg gegangen und haben dann ganz langsam angefangen zu üben und Kontakte zu steigern! ( An anderen Hunden angeleint vorbei laufen, etc.)
Wichtig den Hund immer sichern!!!
Vor Thy´s Kastration durch den Chip, war es dann soweit, dass wir ohne große Probleme an anderen Rüden vorbei gehen konnten, sogar unangeleint!
Auch spielen war möglich, natürlich nicht mit jedem! Es gibt immer Rüden die er nicht mag und das ist auch ok. Dafür gibt es aber immer genügend Anzeichen und Körpersignale und ich meine VOR dem Bellen oder Knurren!
Wenn dem so ist, machen wir einen größeren Bogen um den anderen Hund und wenn Thy nicht angeleint ist, wird das sofort nachgeholt!
Ebenfalls kann ich auch vorher einschätzen (bei mir bekannten Rüden) mit dem bringe ich meinen besser nicht zusammen, das könnte Stress geben, oder wenn ich weiß mehrere intakte Rüden und eine läufige Hündin ist dabei. Diese Spaziergänge mache ich dann halt mal nicht mit.

Ein wichtiger Punkt war ebenfalls meine Angst und Unsicherheit!!!
Sobald ich einen anderen Hund gesehen habe, übertrug sich meine Unsicherheit auf den Hund! Und Thy stand sofort gespannt wie ein Flitzebogen.....Mama schien in dem Moment ja auch noch die Kontrolle über die Situation zu verlieren!
Mit steigendem Selbstvertrauen in diesen Situationen stieg auch seine Gelassenheit an, was aber nur durch viel Training möglich war!

Wenn du Angst hast deinen Hund nicht halten zu können, sprich mit deinem Trainer (KEINE Dauerlösung!!!! nur vorübergehend) und versuch es evtl. mit einem Halti! Allerdings nur unter professioneller Anleitung!!!
Evtl ist das für dich eine Möglichkeit, ihn in seiner Kraft zu händeln und deine Sicherheit und Gelassenheit aufzubauen.
(Ich finde es allerdings nicht gut es z. B. zu verwenden, weil der Hund nicht ordentlich an der Leine läuft und man dieses damit erreichen möchte!)


Sehr zu empfehlen ,das Buch : Alter Angeber von Dr. Patricia McConnell und Dr. Karen B. London!

ISBN-10: 3938071532
ISBN-13: 978-3938071533

Also, arbeite mit deinem Hund, mehr als du es jetzt schon machst!
Eine Kastration (auch wenn sie "nur" durch Hormonunterdrückung ist) ist keine Erziehungshilfe!

LG Jeany
__________________
Grüße von Jeany, Matti, Thyson & Malia
jeany&matti ist offline  
Alt 30.12.2009, 22:02   #15 (permalink)
Registrierte Benutzer - unmoderiert
 
Benutzerbild von murphy
 

Registriert seit: 18.08.2009
Ort: Thüringen
Beiträge: 14
Standard

Danke, für Eure Antworten.

Jeanny: Also das mit der Unsicherheit, die sich von mir auf den Hund überträgt, da ist auf jedenfall was dran. Das ist denke ich auch eigentlich der Knackpunkt, ich brauch eine Möglichkeit murphy sicher in jeder Situation halten zu können, um dann selbst gelassener zu sein und mit ihm arbeiten zu können.
Es ist hier bei uns auch echt bissel schwierig, kleines Kaff, die meisten haben kleine süße "Fußhupen" (mit Augenzwinkern, nicht abwertend!!). Mit denen muss man ja nicht trainieren, die dürfen ja alles...Und dann kommt da eine mit so nem großen Hund, sowas hat man ja hier noch gar nicht gesehen und dann erlaubt sich doch dieser Hund, nicht von Geburt an schon perfekt zu sein!!! Sondern stürmisch mit seinem Frauchen an der Leine rumzappelnd hier rumzuspringen. Bei einem großen Hund denkt hier wahrscheinlich jeder, der ist reif, erwachsen und der hört ja wohl gar nicht.... Das Gefühl hab ich öfter mal.
Regine: Also wir trainieren auf einem Platz, was für Murphy jedesmal dermaßen das highlight ist, dass man ihn nicht angeleint reinbekommt, sondern vorm Tor schon abmachen muss, weil er wie ferngsteuert ist...
Das das Training dort nicht dasselbe ist wie hier im Alltag weiß ich, aber nen guten Hundetrainer hier bei uns zu finden, ist auch nicht so einfach. Bin dort schon zufrieden, aber ich denke es ist Durchschnitt nicht "perfekt".
Jeanny: Übers Halti haben wir mit dem Trainer schon gesprochen, aber seine Bedenken waren, das es dann eben nur mit Halti funktioniert und nicht mehr wenn man es weg lässt.
Grundsätzlich wollten wir eigentlich keine Kastration, aber ich bin jetzt auch nicht so absolut dagegen wie vielleicht manch anderer. Soll bitte jeder für sich selbst entscheiden. Deshalb finde ich die Sache mit Chip ne Überlegung wert. Man kann u.a. sehen ob sich dadurch das Verhalten positiv ändert, ohne eine irreperable Sache getan zu haben. Wir hatten in den letzten 4 Monaten auch schon 2-3 mal eine Phase des Leidens wg wahrscheinlich einiger läufiger Hündinnen hier in der Gegend. Wir haben auch schon mit Tierärzten über Kastration unChip gesprochen, 2 Ärzte = 2 Meinungen....
Ich denke auch das Murphy nicht wirklich ein ernster Problemfall ist, er ist sehr lernfähig und natürlich noch jung, es gibt auch Hundebegnungen, die, aber mit gewissem Abstand und niemals mit direktem draufzugehen, gut laufen. Ich möcht halt was, wo ich ihn sicher halte und vermittle:1. ich möchte das du jetzt hier bleibst und das machen wir jetzt auch so, 2. ich bin "cool", alles ist gut, 3. wenn du jetzt brav bist, gibts gleich was tolles usw...
Jeanny: Übrigens das Buch hab ich zu Hause und muss ich mir nochmal intensiver ansehen.

Regine: Wir haben z.Zt. das Senseation harness (ist ein amerikanisches Geschirr) mit Brustring vorn, was vom Prinzip richtig gut ist, aber bei Murphy irgendwie nicht so perfekt sitzt und dann doch immer mal reibt. Werd mir die von Hunter aufjedenfall ansehen.

Um alles so richtig verständlich rüber zu bringen, müßt ich wahrscheinlich nen Roman über Murphy schreiben. Find das ist das Schwierige in nem Forum, in wenigen Worten seinen Hund oder seine Meinung oder sein Problem zu schildern.
Nun gut ein halber Roman ist es ja schon geworden....

In dem Sinne danke für die tipps, gerne noch mehr.
Und guten rutsch und das Eure Hundi's gut über Silvester kommen.
LG Monique
murphy ist offline  
Alt 30.12.2009, 23:15   #16 (permalink)
Registrierte Benutzer - moderiert
Themenstarter Themenstarter
 
Benutzerbild von jeany&matti
 

Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Wilhelmshaven
Beiträge: 139
Standard

Hallo Monique,

ich finde gut, dass du dieses Buch schon hast! Es ist wirklich sehr zu empfehlen!

Zur Sache Halti:
Ich glaube da hast du meinen Tipp etwas falsch verstanden.
Mit dem Halti sollst du in dieser deiner speziellen Situation nicht die Leinenführigkeit oder den Gehorsam deines Hundes trainieren!
Durch das Halti hast du die Möglichkeit einen dir kraftmäßig absolut überlegen Hund einfacher zu händeln. Die Warscheinlichkeit das du wie eine Feder an der Leine hängst und hinter ihm her fliegst, ist bei korrekter Anwendung minimiert.
Sprich du sollst durch Gebrauch DEIN Verhalten trainieren!!! Du sollst merken du kannst ihn halten. Du sollst in Situationen mit anderen Hundebegegnungen nicht mehr die Angst haben müssen, gleich ist er weg! Somit gewinnst DU an Selbstvertrauen und Gelassenheit und das ist der erste Schritt auf den ein gutes Training aufgebaut werden kann. Und nach Ablegen des Haltis soll er ja gar nicht wie eine 1 neben dir herlaufen, denn Ziel des Trainings ist deine Sicherheit IHN zu händeln und ohne Angst an dieser Situation vorbei zu marschieren! Sprich wenn das Halti nicht mehr genutzt wird, darfst du nicht wieder in alte Verhaltenmuster verfallen!

Halti sowie Kastration ist kein Heilmittel dafür, dass dein Rüde plötzlich jede Begegnung mit Bravur meistert bzw. jeden Rüden mag!!!

Da du jetzt allerdings von Problemen und Stress während der Läufigkeit anderer Hündinnen sprichst, stellt es sich wieder ganz anders dar. Bevor dein Hund darunter wirklich leidet, wäre die Kastration natürlich eine Hilfe! Aber NUR dann!
Natürlich ist es deine Entscheidung, aber bedenke bitte, dass ein kastrierter Rüde nicht gleich verträglich mit allen Artgenossen sein wird! Es gibt viele Fälle in denen es genau in die andere Richtung schlägt!

Des Weiteren kannst du das Verhalten nach Einsetzen des Suprelorin Chips nur bedingt bis gar nicht mit dem nach einer echten Kastration vergleichen!
Durch den Chip werden alle männlichen Hormone fast gänzlich unterdrückt. Bei der echten Kastration fällt nur die Hormonproduktion im Hodenbereich weg! Jedoch die Produktion im Gehirn sowie in den Nebennieren läuft weiter!
Was machst du wenn sich nach der Kastration nichts ändert? Die Eier sind ab, aber umsonst, denn du musst trotzdem hart mit ihm trainieren oder Rüdenbegegnungen vermeiden!

In meinem letzten Post habe ich ja bereits geschrieben, dass Thy und ich dort auch an einer Baustelle arbeiten (arbeiten, denn das Training hört nie auf!).
Ich habe auch über Kastration nachgedacht, aber mich Gott sei Dank dagegen entschieden! Ich sehe Erfolg durch unser Training und das ohne ihm etwas abzuschneiden!

Lass es dir wirklich nochmal durch den Kopf gehen! Deinem Hund zuliebe!
Du schreibst selbst, dass es nicht so schlimm ist, aber ist dann so ein radikaler Eingriff nötig?
Gerne gebe ich dir auch die Nummer von einem sehr kompetenten Trainer mit langjähriger Ridgeback Erfahrung!!!

Wie auch immer deine Entscheidung ausfällt wünsche ich euch viel Erfolg!
__________________
Grüße von Jeany, Matti, Thyson & Malia
jeany&matti ist offline  
Alt 04.01.2010, 11:38   #17 (permalink)
Bollerkopp
Gast
 

Beiträge: n/a
Standard

Hallo, ich hab einige Anmerkungen:

Zitat:
Zitat von jeany&matti Beitrag anzeigen
Hallo Monique,

aaaaalso ich denke, dass das Einsetzen des Chips mit 19 Monaten zu früh ist.
Kannst Du begründen warum?

Zitat:
Zitat von jeany&matti Beitrag anzeigen

Der Chip ist eine Kastration!!! Keine Erziehungshilfe!
Mit einem 19 Monate alten Rüden kann man noch seeeeehr viel arbeiten und erreichen! Vor allem in Sachen Rüdenunverträglichkeit!
Das ein Chip oder Kastration eine Erziehungshilfe ist hat niemand behauptet.
Es kann aber den Weg zur Erziehung erleichtern und das ist der Knackpunkt.
Es geht ja auch nicht nur um Rüdenunverträglichkeit, da gibt es ein breites Spektrum an Verhaltensmöglichkeiten.
Wenn ein Rüde aber überhaupt nicht mehr ansprechbar ist, leidet, starkes Konkurrenzverhalten an den Tag legt, stark erregt ist (und das nicht nur sexuell) bedeutet das täglich immensen Stress.
Und unter Stress kann man nicht gut lernen, das ist nun mal so.
Dann hat man nämlich neben dem frustriertem Hund auch schnell den frustrierten Halter, der dann schnell die Geduld verliert weils Hundi nicht hört und dann gern auch mal in die Kiste der nicht so schönen Erziehung greift.
Dann fliegen schon mal Ketten, Discs oder es wird sturer Grundgehorsam geübt.

Das Halti zu empfehlen gerade bei einem Hund der problematisch in Begegnung mit anderen reagiert halte ich persönlich für nicht so schön.
Und zwar aus dem Grund, dass ein Halti die Körpersprache des Hundes extrem verändert.
Der Hund kann seinen Kopf nicht drehen wie er möchte (beschwichtigen, Blick abwenden), sondern der Kopf wird meist noch angehoben, was der andere als Bedrohung empfindet.
Das heißt der Hund wird in einer für ihn schwierigen Situation noch mehr eingeschränkt, was zu mehr Frust führt.

Ich bin mal "böse" jetzt: Ich muss mir im Klaren darüber sein, dass wenn ich mir einen großen Hund hole, 40 - 50 Kilo an der Leine habe.
Entweder ich kann da körperlich was gegen setzen oder aber ich muss trainieren bis zum Umfallen.
Und nicht an der Leinenführigkeit, sondern am Erregungslevel.
Der Hund kann da nichts für, dass ich ihn nicht halten kann.

Unsicherheit überträgt sich nicht immer auf den Hund, das ist völlig unterschiedlich.
Hunde können durchaus eigenständig handeln und das ist auch gut so.
Natürlich muss man selber auch schauen, wie man durch diese Situationen kommt, aber es ist ein Trugschluss, dass durch ein sicheres Auftreten des Halters Probleme verschwinden.

Ich verstehe nicht, warum so viele Halter eine Kastration als eine Art "Versagen in der Hundeerziehung" ansehen.
Und der Chip ist ja nur ein Testlauf.

Wir leben mit unseren Hunden in einer künstlichen Welt. Sie sind tagtäglich mit zig anderen Hunden konfrontiert. Ein intakter Rüde möchte sich nun mal fortpflanzen, das liegt in seiner Natur. Der eine verfolgt sein Ziel weniger stark, andere aber mehr. Und dazu gehört Weibchen auszukundschaften und Rivalen zu vertreiben.
DAS ist keine Erziehungssache, sondern Natur! Biologie!
Und es bedeutet massiven Stress für den Hund.
Früher waren die Hündinnen im März und im Oktober läufig.
Heute ist fast immer eine läufig.
So und nun malt Euch mal das Leben so eines Rüden aus.
Der immer will und nie darf. Der macht das doch nicht um seinen Halter und seine Umwelt zu ärgern. Der kann nicht anders.

Ich versteh es nicht. Wenn ich in der Pampa wohne und alle paar Wochen einen anderen Hund treffe, kein Thema.
Aber in unserer Welt? Wenn ich meinem Hund Stress nehmen kann, dann tu ich das.

Gruß Regine
 
Alt 04.01.2010, 12:22   #18 (permalink)
Registrierte Benutzer - unmoderiert
 
Benutzerbild von Angel
 
Mind Me Bloody Beer Champion!
Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Rheinland Pfalz
Beiträge: 1.083
Standard

Das unterschreibe ich mal so Regine.

LG Betty,
die ihre Hündin (neben einer Pyometra) hat kastrieren lassen weil diese zu ihrem aufgeregten, aggressiven Verhalten nicht auch noch hormonelle Schwankungen, und damit einhergehender sexueller Leistungsdruck, gebrauchen konnte.
Angel ist offline  
Alt 04.01.2010, 16:19   #19 (permalink)
Registrierte Benutzer - moderiert
Themenstarter Themenstarter
 
Benutzerbild von jeany&matti
 

Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Wilhelmshaven
Beiträge: 139
Standard

Hallo Regine,

Zitat:
Zitat:
Zitat von jeany&matti
Hallo Monique,

aaaaalso ich denke, dass das Einsetzen des Chips mit 19 Monaten zu früh ist.

Kannst Du begründen warum?
Ich finde es zu früh, da der Hund erst 19 Monate alt ist!
Wenn keine ernsthaften und schwerwiegenden Probleme vorliegen, die eine Kastration von jetzt auf gleich erfordern, würde ich warten bis der Hund wirklich "erwachsen" ist! Egal ob Rüde oder Hündin.

Zitat:
Das ein Chip oder Kastration eine Erziehungshilfe ist hat niemand behauptet.
Das weiß ich! Ich auch nicht! Es stellt in diesem Fall nur noch einmal dar, sich dessen bewusst zu sein, bzw. sein zu müssen!

Zitat:
Es geht ja auch nicht nur um Rüdenunverträglichkeit, da gibt es ein breites Spektrum an Verhaltensmöglichkeiten.
Wenn ein Rüde aber überhaupt nicht mehr ansprechbar ist, leidet, starkes Konkurrenzverhalten an den Tag legt, stark erregt ist (und das nicht nur sexuell) bedeutet das täglich immensen Stress.
Dem stimme ich auch absolut zu Regine! Wenn es dem Hund wirklich schlecht geht und er "unter seinen Hormonen leidet" gibt es manchmal keinen anderen Ausweg. Das hatte ich aber in meinen voran gegangenen Post auch bereits vermerkt, doch für mich als "Laie" (ich bin kein Hundetrainer und habe die Situation nicht gesehen) hört es sich im Bezug auf Murphys ersten Post nicht so an!
Zitat:
Wenn er einmal im Kopf hat zu dem Hund muss ich hin, gibts kein Halten mehr. Dann starten die 50 kilo durch und nach 2-5 metern erfolglosem an der Leine Gehänge von mir flieg ich entweder in hohem Bogen auf die Schn... oder lass gleich die Leine los!Beim anderen Hund (in dem Fall Rüde) angekommen wird bißchen rumgeblefft und gebellt, dann kann ich ihn wieder rannehmen und das wars.

Zitat:
Das Halti zu empfehlen gerade bei einem Hund der problematisch in Begegnung mit anderen reagiert halte ich persönlich für nicht so schön.
Und zwar aus dem Grund, dass ein Halti die Körpersprache des Hundes extrem verändert.
Der Hund kann seinen Kopf nicht drehen wie er möchte (beschwichtigen, Blick abwenden), sondern der Kopf wird meist noch angehoben, was der andere als Bedrohung empfindet.
Das heißt der Hund wird in einer für ihn schwierigen Situation noch mehr eingeschränkt, was zu mehr Frust führt.
Gute Argumentation, sehe ich ein!


Zitat:
Ich bin mal "böse" jetzt: Ich muss mir im Klaren darüber sein, dass wenn ich mir einen großen Hund hole, 40 - 50 Kilo an der Leine habe.
Entweder ich kann da körperlich was gegen setzen oder aber ich muss trainieren bis zum Umfallen.
Und nicht an der Leinenführigkeit, sondern am Erregungslevel.
Der Hund kann da nichts für, dass ich ihn nicht halten kann.
Richtig sehe ich auch so....aber kann der Hund was dafür, dass es nun so ist wie es ist (und ich gehe jetzt nicht von einem absolut leidenden Hund aus - deswegen also trainieren), dass er ohne medizinischen Indikator kastriert werden soll, (jetzt bin ich mal böse und Murphy das soll kein Angriff sein!) nur weil Frauchen sich nicht vorher im klaren war, dass sie ein 40-50 kg Hund halt nicht mal eben so halten kann!


Zitat:
Natürlich muss man selber auch schauen, wie man durch diese Situationen kommt, aber es ist ein Trugschluss, dass durch ein sicheres Auftreten des Halters Probleme verschwinden.
Stimmt, aber ich habe auch nichts gegenteiliges behauptet!
Zitat:
Somit gewinnst DU an Selbstvertrauen und Gelassenheit und das ist der erste Schritt auf den ein gutes Training aufgebaut werden kann.
Zitat:
Halti sowie Kastration ist kein Heilmittel dafür, dass dein Rüde plötzlich jede Begegnung mit Bravur meistert bzw. jeden Rüden mag!!!

Zitat:
Und der Chip ist ja nur ein Testlauf.
Zitat:
Des Weiteren kannst du das Verhalten nach Einsetzen des Suprelorin Chips nur bedingt bis gar nicht mit dem nach einer echten Kastration vergleichen!
Durch den Chip werden alle männlichen Hormone fast gänzlich unterdrückt. Bei der echten Kastration fällt nur die Hormonproduktion im Hodenbereich weg! Jedoch die Produktion im Gehirn sowie in den Nebennieren läuft weiter!
Oh jeh, ich hoffe ihr steigt dadurch....ich weiß nicht wie man zitieren kann, dass auch der Name der Person drüber steht, die es verfasst hat????
Wisst ihr was ich meine??? Oh jeh
__________________
Grüße von Jeany, Matti, Thyson & Malia
jeany&matti ist offline  
Alt 04.01.2010, 16:35   #20 (permalink)
Bollerkopp
Gast
 

Beiträge: n/a
Standard

Hallo!

Da bist Du ein wenig mit dem Zitieren durcheinander gekommen, aber ich kann noch folgen.

Vorab, wir reden nicht von einer kompletten Kastration, sondern vom Chip mit 19 Monaten. Nicht dass wir uns da missverstehen.
Wenn das Längenwachstum der Röhrenknochen abgeschlossen ist, kann der Chip gesetzt werden.

Was ich nicht verstehe ist Deine Aussage darüber, dass man den Chip nicht mit der richtigen Kastration vergleichen kann.
Meines Wissens nach ist die Hauptproduktion von Testosteron in den Hoden, ein kleiner Teil in den Nebennieren. Durch den Chip wird der Testosteronspiegel im Blut gegen Null runter reguliert.

Also in meinen Augen durchaus sehr deutlich vergleichbar. Sieht man ja auch an den Schrumpfeierchen. *g*

LG Regine
 
Alt 05.01.2010, 00:16   #21 (permalink)
Admin Anja mit 12 Pfoten-Chaostruppe
 
Benutzerbild von Jade&Rudel
 

Registriert seit: 12.07.2009
Beiträge: 1.529
Standard

Zitat:
Zitat von jeany&matti Beitrag anzeigen
Oh jeh, ich hoffe ihr steigt dadurch....ich weiß nicht wie man zitieren kann, dass auch der Name der Person drüber steht, die es verfasst hat????
Wisst ihr was ich meine??? Oh jeh
Unten rechts auf den Button "Quote klicken, von dem Beitrag aus dem Du zitieren möchtest. Du hast dann den gesamten Beitrag des Users im Antwortfeld. Was Du nicht brauchst, löschst Du raus, aber schön aufpassen, dass die [...] am Anfang und Ende bleiben. Wenn Du von verschiedenen Usern zitieren möchtest, dann "HQ nehmen.

Lieben Gruß, Anja
__________________

Wer gleichgültig gegen ein treues Tier ist wird auch für seinesgleichen kein Herz haben.

Friedrich der Grosse
Jade&Rudel ist offline  
Alt 05.01.2010, 09:16   #22 (permalink)
Registrierte Benutzer - moderiert
Themenstarter Themenstarter
 
Benutzerbild von jeany&matti
 

Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Wilhelmshaven
Beiträge: 139
Standard

Zitat:
Zitat von Bollerkopp Beitrag anzeigen
Hallo!

Da bist Du ein wenig mit dem Zitieren durcheinander gekommen, aber ich kann noch folgen.
Zitat:
Zitat von Jade&Rudel Beitrag anzeigen
Unten rechts auf den Button "Quote klicken, von dem Beitrag aus dem Du zitieren möchtest. Du hast dann den gesamten Beitrag des Users im Antwortfeld. Was Du nicht brauchst, löschst Du raus, aber schön aufpassen, dass die [...] am Anfang und Ende bleiben. Wenn Du von verschiedenen Usern zitieren möchtest, dann "HQ nehmen.

Lieben Gruß, Anja
Soooooo?????? Juhuuuu! Danke liebste AdminNette!!!!

@Regine bin grad auf der Arbeit, schreibe dir aber nachher noch!
__________________
Grüße von Jeany, Matti, Thyson & Malia
jeany&matti ist offline  
Alt 05.01.2010, 16:36   #23 (permalink)
Fellow
 
Benutzerbild von Fellow
 

Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Hessen
Beiträge: 1.062
Standard

[QUOTE=jeany&matti;3418]Soooooo?????? Juhuuuu! Danke liebste AdminNette!!!!

das musste ich aber auch gleich mal probieren, wusst auch bisher nie wie es geht. Hoffentlich klappt es

LG
Ursula

Glaub is richtig so, vielen Dank auch von mir Anja
Mensch, hier kann man ja noch richtig was lernen
Fellow ist offline  
Alt 05.01.2010, 16:47   #24 (permalink)
Admin Anja mit 12 Pfoten-Chaostruppe
 
Benutzerbild von Jade&Rudel
 

Registriert seit: 12.07.2009
Beiträge: 1.529
Standard

Lach...Du hast aber die Klammern am Ende weggelöscht...
Ab ins Testforum und üben

Lieben Gruß, Anja
__________________

Wer gleichgültig gegen ein treues Tier ist wird auch für seinesgleichen kein Herz haben.

Friedrich der Grosse
Jade&Rudel ist offline  
Alt 07.01.2010, 09:14   #25 (permalink)
Registrierte Benutzer - unmoderiert
 
Benutzerbild von murphy
 

Registriert seit: 18.08.2009
Ort: Thüringen
Beiträge: 14
Standard

Hallo Ihr Lieben,

danke für die vielen interessanten und auch unterschiedlichen Meinungen.
Das mit dem " Muss man doch vorher bedenken wenn man sich so nen großen Hund holt, das da 40-50 kilo an der Leine hängen usw. ..." ist immer so ne Sache....
Sicherlich habt Ihr da recht. Aber es gehört auch immer ne Geschichte dazu, also warum man den Hund hat, wie es dazu kam, bisherige Hundeerfahrungen usw. Das wird hier auch alles zu umfangreich und in nem Forum auch bissel schwierig zu erzählen, da schneller Missverständnisse entstehen als in nem persönlichen Gespräch.
Letzten Endes denke ich auch ist es jetzt egal darüber zu "lamentieren", was man vorher beachten muss.
Murphy ist da, wir lieben ihn über alles, möchte ihn nicht missen, hoffen wir haben ihn gaaanz lange, ich hab ständig diesen "verklärten" verträumten Blick drauf, wenn ich ihn nur anschau, es gibt fast nichts schöneres als zu sehen wie Murphys komplettes Hinterteil hin und her wackelt und sein Schwanz fast Überschläge macht, wenn er sich über was freut....An den Sachen die noch nicht so gut laufen, arbeiten wir, manchmal bin ich frustriert, manchmal total aus dem Häuschen, wenn es besonders gut läuft. Hab schon ne halbe Bibliothek zu Hause über Hundethemen, Erziehung usw. weils mich auch einfach interessiert, weil ich viel hinterfrage...
Aber eins mach ich nicht, ich möchte mir manche Sachen nicht komplizierter machen als sie sind. Sprich, dass mit dem Chip könnte für mich echt in Frage kommen. Und das nicht als Erziehungsersatz, sondern begleitend, unterstützend. Also es ist noch keine entgültige Entscheidung gefallen, aber es könnte in Frage kommen. Über richtige Kastration hab ich noch gar nicht ernsthaft nachgedacht, sprich würde ich auch nicht einfach so machen, wenn nicht unbedingt nötig.
Mir hat der Beitrag von Regine gut gefallen, mit der künstlichen Welt! Da zähl ich noch mehr rein. Was tun sich die Menschen alles an, mit Medikamenten z.B.. Auch mit Hormonen, wird das vom einzelnen auch immer so hinterfragt, wie bei unseren Hunden z.B. der Chip?! Wie oft fehlen da Langzeiterfahrungen, wie oft, müssen Risiken in Kauf genommen werden...
Aber wir Menschen haben nen Vorteil wir können uns unterhalten, wir können sagen was wir empfinden....Unsere Hunde können das nicht, wir können versuchen vieles zu deuten anhand der Körpersprache und so weiter, aber wir können nicht in den Hund reinsehen...
Vielleicht ist es ja wirklich so, dass es mit Einsetzen des Chips oder auch nach Kastration so manchem Hund besser geht, weil er weniger (hormonbedingten) Stress hat.
Ich könnte dazu noch länger meine Überlegungen aufschreiben, das sprengt aber glaub ich den Rahmen....
Ich hoffe es kommt hier nicht zu Missverständnissen.

Viele Grüße aus dem total verschneiten und kalten Thüringen
Monique
murphy ist offline  
Alt 07.01.2010, 10:45   #26 (permalink)
Bollerkopp
Gast
 

Beiträge: n/a
Standard

Hallo Monique,

Dein Ansatz ist doch prima! Und Deine Einstellung zum Hund auch.
Der Chip ist auch keine Erziehungshilfe, aber er macht den Weg frei.

Ich kann Dir von Erfahrungen nur berichten, in einem anderen Forum (welches aber nicht öffentlich ist) wurde das Setzen des Chips über einen längeren Zeitraum dokumentiert.

Stöber doch einfach im Inet, da wirst Du evtl. mehr finden.

Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung.

LG Regine

PS: Ein ganz tolles Buch über Hunde ist von Jean Donaldson "Hunde sind anders"
Dieses Buch sollte Pflicht für jeden Hundehalter sein. *seufzt*
 
Alt 07.01.2010, 14:23   #27 (permalink)
Fellow
 
Benutzerbild von Fellow
 

Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Hessen
Beiträge: 1.062
Standard

Zitat:
Zitat von Jade&Rudel Beitrag anzeigen
Lach...Du hast aber die Klammern am Ende weggelöscht...
Ab ins Testforum und üben

Lieben Gruß, Anja
och Menno, muss ich wohl noch bisschen üben

LG
Ursula
Fellow ist offline  
Alt 17.02.2010, 10:16   #28 (permalink)
Registrierte Benutzer - unmoderiert
 
Benutzerbild von Kibelu
 
Twins Deluxe Champion! Cubis 2 : Arcade Champion! BonnyBalls Champion!
Registriert seit: 13.02.2010
Ort: Duisburg
Beiträge: 27
Standard

Hallo Foris,
wir hatten Ben den chip suprelorin setzen lassen und waren total begeistert. wir würden es immer wieder machen lassen. Ben war fast 2 Jahre alt und wir konnten danach super mit ihm arbeiten da ihm nichts mehr (Stress) gemacht hat.
Heute 1 Jahr ohne Chip zeigt er das erlernte Verhalten immer noch und ist auch in kritischen Situationen entspannt und sehr gut zu händeln.
L.G.
Silke mit Rudel
__________________
Lieben Gruß
Silke mit Rudel

Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm
gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.
Ernst R. Hauschka
Kibelu ist offline  
Thema geschlossen

Lesezeichen

Stichworte
chip, implantat, kastration, rüde, suprelorin

Alle Beiträge geben die Meinung des jeweiligen Autors wieder.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Beiträge sind ausschließlich die Autoren.


Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist aus.
HTML-Code ist aus.
Trackbacks are an
Pingbacks are an
Refbacks are an





Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 03:07 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
Content Relevant URLs by vBSEO
Copyright ©2009 - 2012 by Rhodesian Ridgeback und Freunde - Der Treffpunkt