Es ist Sommer, es ist heiß und schwül… und noch immer sehe ich Menschen die mit Ihrem Hund beispielsweise zum Einkaufen fahren und diesen dann auf dem Parkplatz einfach im Auto lassen. „Wir brauchen ja nur 5 Minuten“ ist dann die Ausrede. Aha. Aus 5 Minuten werden in der Regel, sei es wegen des Anstehens an der Kasse oder sonstiger Angelegenheiten schnell 10 oder gar 15 Minuten. Und der Hund? Der hechelt im Auto und lechzt nach Luft. Unverantwortlich, denn die Temperatur im Wagen steigt, vor allem wenn dieser in der Sonne steht, schnell um ein vielfaches an, sodass eine echte Gefahr für das Tier entsteht.
Man sollte deswegen eigentlich nie irgendein Lebewesen im Auto sitzen lassen! Sind es nur fünf Minuten und geht wirklich nicht anders, dann sollte man zumindest die Fenster ein Stück geöffnet lassen, damit das Tier genug frische Luft bekommt. Auch sonst im jedoch beim Transport und einer längeren Autofahrt wie beispielsweise der Fahrt in den Urlaub mit Hund einiges zu beachten, damit sich das Tier wohlfühlt.

Ein Tier gilt als Ladung

Boxen auch für große HundeWas Hundehalter unbedingt wissen sollten ist, dass der Hund laut Straßenverkehrsordnung als Ladung gilt. Er muss somit gesichert werden. Welche Transportmöglichkeit die beste für deinen Hund ist, hängt von der Größe des Tieres ab. Ein Chihuahua kann beispielsweise gut in einer Transportbox befördert werden und hat dort auf kurzen Strecken genug Platz. Auch wenn das Herz jedes Herrchens bei dem Gedanken an die kleinen Boxen sicherlich schwer wird, sei gesagt: Solange die Box auf die Größe des Tieres abgestimmt ist, bedeutet das Minus an Bewegungsfreiheit ein Plus an Sicherheit. Bei einem Rhodesian Ridgeback wird das Ganze schon schwieriger, jedoch gibt es auch für größere Hunde Transportboxen, aber auch jede Menge anderer Optionen.

An Sitzgeschirr gewöhnen

Für größere Hunde gibt es beispielsweise Sitzgeschirr was sich an die echten Sicherheitsgurte anbringen lässt. Auch hier sollte genau wie bei einer Box das Autofahren geübt werden. Zu Anfang sollte eine Bezugsperson neben dem Hund sitzen und darauf achten, dass die Gurte nicht einschneiden und der Hund nicht in Panik ausbricht. Ist dies die ersten Male geschafft, wird das Tier keine Angst mehr vor dem Auto haben und freiwillig einsteigen. Auch die Möglichkeit den Kofferraum durch ein Gitter vom Fahrraum abzugrenzen und den Hund dort zu platzieren kann eine gute Idee sein.
Vor allem bei längeren Strecken sollten Sie, egal wie Sie Ihren Hund untergebracht haben, auf jeden Fall kleine Pausen einplanen, in denen Sie mit dem Hund einige Schritte laufen. Das lange Sitzen kann dem Vierbeiner nämlich, genau wie Ihnen ganz schnell wehtun.

Informationen rund um den Hund

Frischgebackene Hundebesitzer sollten sich vor einer längeren Autofahrt oder vor dem Kauf von Sitzgurten usw. lieber erst einmal beraten lassen. Wer sich, auch was anderes Themen rund um das liebste Haustier der Deutschen interessiert, der ist im Ratgeber von Fressnapf goldrichtig. Hier geht es nicht nur um das richtige Futter und eine ausgewogene Ernährung des Vierbeiners sondern auch und vor allem um dessen Gesundheit. Experten die sich mit der Tierhaltung auskennen geben hier Ihre Tipps zu allen Themen, die den Hundebesitzer interessieren. Auch das Thema „Hund im Auto“ kommt natürlich nicht zu kurz.