Ein Hund kaut sein Futter nicht wie wir Menschen. Die Nahrung landet fast unzerkaut im Magen, wo sie zersetzt wird. Trotzdem lieben Hunde einen abwechslungsreichen Speiseplan. Hundefutter unterscheidet sich in Nassfutter und Trockenfutter. Zudem werden die Futterarten in Alleinfutter und Ergänzungsfutter unterteilt. Nicht zu vergessen ist das Beifutter in Form von Leckerlis. Das wichtigste an Hundefutter ist aber, dass der Hund es gerne mag. Er sollte zudem nicht allergisch gegen die Futterbestandteile sein.

Hund beim Fressen am NapfNassfutter

Nassfutter steht bei allen Hunden hoch im Kurs. Die Konsistenz von Nassfutter kommt dem Schlingverhalten bei den Hundemahlzeiten entgegen. Zudem riecht es für den Hund gut. Es weist einen hohen Frischfleischanteil auf und hat einen Feuchtigkeitsgehalt von 70 Prozent. Nassfutter sollte frei von Farb- und Aromastoffen sein und die Vitamine A, D und E enthalten.

Trockenfutter

Trockenfutter müssen die Hunde erst zerkauen. Trockenfutter ist mit unterschiedlichsten Inhaltsstoffen erhältlich. Bei einer Ernährung mit Trockenfutter braucht der Hund viel frisches Wasser, da das Trockenfutter nur 10 Prozent Feuchtigkeit besitzt. Trockenfutter fördert die Zahngesundheit und schont die Verdauung. Allerdings sollte hochwertiges Trockenfutter einen hohen Fleischanteil von mindesten 50 Prozent aufweisen. Vitamine und Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Natrium und Spurenelemente müssen in einem ausgewogenen Verhältnis vorhanden sein. Chemische Farbstoffe, Konservierungsstoffe und Lockstoffe haben im Trockenfutter nichts verloren.

Welpenfutter

Futter für Welpen muss vor allem viel Kalzium enthalten. Kalzium trägt zum gesunden Wachstum der Knochen bei. Es sollte im Verhältnis 3:1 im Welpenfutter enthalten sein. Welpen finden Nassfutter angenehmer. Trockenfutter sollte zuvor angefeuchtet werden.
Adultes Hundefutter
Mit adultem Hundefutter können aller erwachsenen Hunde gefüttert werden. Es enthält alle wichtigen Nährstoffe, Mineralien und Vitamine für ein aktives Hundeleben.

Hundefutter für Senioren

Es ist speziell auf die Bedürfnisse älterer Hunde abgestimmt. Sie bewegen sich nicht mehr so viel. Das wirkt sich auf den Stoffwechsel aus. Futter für ältere Hunde besitzt einen hohen Anteil an Gemüse und ist nach Möglichkeit getreidefrei. Wenig Kohlenhydrate und ein hoher Anteil an Frischfleisch ergänzen das Hundefutter für Hundesenioren. Zusätzlich können noch Kräuter wie Fenchel, Löwenzahn oder Bockshornklee beigemischt sein.

Im Internet besteht die Möglichkeit, individuelle Futtermischungen für den Hund zusammenzustellen. Damit kann auf die speziellen Vorlieben des Hundes oder Unverträglichkeiten eingegangen werden.
Darauf sollte man beim Kauf von Hundefutter achten:
• Naturbelassenes Futter
• Rohstoffe aus biologischem Anbau
• Nur eine Fleischart im Futter
• Verzicht auf chemische Zusätze und Konservierungsstoffe
• Allergiepotenzial
Vorm Hundefutterkauf Testberichte lesen
Im Test von Stiftung Warentest wurden acht von 32 Trockenfutterprodukten mit „mangelhaft bewertet“. 19 Sorten wurden mit „sehr gut“ bewertet. Die ersten Plätze belegten Romeo von Aldi Süd, Orlando von Lidl und Fit+Fun Croc von Fressnapf. Gutes Hundefutter muss also nicht zwangsläufig teuer sein.