Tipps rund um das Verhalten und die Rhodesian Ridgeback Erziehung

Welche Eigenschaften ein Rhodesian Ridgeback zeigt, kann von Hund zu Hund unterschiedlich sein. Nicht nur das Geschlecht, auch das Alter und die Erziehung spielen eine mehr oder weniger große Rolle bei der Ausbildung des Charakters. Bereits im Welpenalter sind daher Unterschiede zwischen den einzelnen Welpen für den genauen Beobachter sichtbar.

Allgemeine Rhodesian Ridgeback Eigenschaften

Erziehung Rhodesian Ridgeback

Beim Rhodesian Ridgeback können unabhängig von Eigenschaften, die der Hund sich durch sein Aufwachsen im Welpenalter aneignet oder die durch andere äußere Faktoren bedingt sind, allgemeine Aussagen über die Charaktereigenschaften des Rhodesian Ridgeback gemacht werden. So ist der Charakter des Rhodesian Ridgeback vor allem durch seine Verwendung als Jagdhund und Wachhund geprägt. Noch immer werden durch die Züchterverbände Eigenschaften wie Schnelligkeit und Ausdauer sowie Wachsamkeit und Jagdbereitschaft gefördert, obwohl der Rhodesian in Europa meist als Freizeitpartner und besonders auch als Familienhund gehalten wird.

Der Ridgeback ist ein Hund mit viel Temperament, Mut und Intelligenz. Aufgrund dieser Eigenschaften ist es für den Halter eines Rhodesian Ridgeback wichtig, dem Hund ausreichend Möglichkeiten zu bieten, seinem stark ausgeprägten Bewegungsdrang nachkommen zu können.

Der Rhodesian Ridgeback als Spätentwickler

Da der Ridgeback noch bis ins hohe Hundealter von drei Jahren äußerst lernfähig ist, sollte die Zeit von Anfang an genutzt werden, um den Hund richtig zu erziehen. Dabei ist es besonders wichtig, im Umgang auf eine konsequente aber liebevolle Erziehung zu setzen. Der Rhodesian ist ein lernwilliger und meist leichtführiger Hund, der jedoch bei allzu harter Erziehung schnell zu Ungehorsam neigt. Eine sanfte aber konsequente Erziehung beim Rhodesian Ridgeback ist daher für eine gelungene Partnerschaft zwischen Hund und Mensch unerlässlich.

Der Rhodesian Ridgeback als Familienhund

Allgemeine Hinweise zur Haltung von Hunden in Familien

Wer einen Hund in der Familie aufnehmen möchte, der sollte sich von Anfang an darüber im Klaren sein, dass ein Hund stets von allen Mitgliedern der Familie mit dem nötigen Respekt behandelt werden sollte. Wenn Kleinkinder oder Babys in der Familie sind, so ist besondere Vorsicht geboten. Kinder und Babys sollten stets nur unter der Aufsicht von Erwachsenen mit einem Hund in Kontakt kommen, selbst wenn es sich um den Hund der Familie handelt. Die teilweise grobe Handhabung, die Kleinkinder Hunden gegenüber aus Unwissenheit oder fehlender motorischer Fähigkeiten zeigen, kann von einigen Hunden als Respektlosigkeit erlebt werden. Der Hund hat dann das Gefühl sich durchsetzen zu müssen. Im schlimmsten Fall kommt es zur „Erziehung durch den Hund“.

Der Rhodesian Ridgeback eignet sich bei erfahrener Führung als Familienhund

Wird der starke Bewegungsdrang und die kognitive Leistung des Hundes gefördert, wie etwa durch einen anspruchsvollen Hundesport oder durch den Einsatz als Rettungshund, so wird der Rhodesian Ridgeback sich als loyaler und gut gelaunter Familienhund zeigen. Wichtig ist in jedem Fall, dass der Rhodesian Ridgeback, auch wenn er als Familienhund lebt, eine klare Hauptbezugsperson hat und eine konsequente aber liebevolle Erziehung erfährt. Sind alle diese Punkte erfüllt, so wird sich der Rhodesian in der Familie schnell einleben und sich stets von seiner besten Seite zeigen.