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| Erziehung & Verhalten Fragen, Tipps & Tricks bei Verhaltensauffälligkeiten....alles hier rein |
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Gast
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hallo ..
selbst auf die gefahr hin, dass ich hier wahrscheinlich eher verachtet werde und wahrscheinlich auf wenig verstaendnis stosse schreibe ich euch von meinem schwarzen tag. MIR GEHT ES BESCHEIDEN;;; Vielleicht hatte ich es schon einmal erwaehnt, dass meine Miss Ellie ja schon mal ein schwieriger hund ist. Seit ein paar monaten, hat sie immer mal wieder aussetzer gehabt, dass heisst gebissen oder versucht zu beissen (menschen) .. bisher gabs aber immer mehr oder weniger eine Erklaerung wenn auch keine Entschuldigung. Seit ungefaehr 2 monaten, nach einem vorfall, kommt Miss Ellie draussen nicht mehr von der Leine, ausser wir sind um umfeld von 1 km wirklich alleine.. aber das ist eher sehr selten... heute morgen spazieren wir wie immer ganz gemuetlich ueber die strandpromenande und kreuzen einen mann... Miss Ellie ist an der Leine und zeigt absolut keine Verhaltensaenderung, weder spannung noch aggessivitaet.. im vorbeigehen, fast schon ist er an uns vorueber gegangen, schnappt sie ohne jede vorwarnung nach seiner hand.. Der mensch hat sich berechtigter weise tierisch erschreckt, war aber mehr schreck als alles andere. Glaube ich zumindest weil er weitergegangen ist, natuerlich nicht ohne sehr boese zu kucken... fuer mich ein totaler schock.. ich habe immer gesagt, dass sobald einer meiner hunde beisst, ohne grund, wird er eingeschlaefert, wobei ich niemals im leben gedacht haette, dass es einmal der tag kommen wuerde.. aber es kam schlimmer ... auf dem rueckweg, als ich gerade alle dreie wieder an die leine genommen hatte, gehen wir ganz gelassen nach hause.. ein jogger kommt uns entgegen, ein mann der jeden morgen joggt.. ich mache mir auch ueberhaupt keine gedanken weil meine maedchen alle ganz brav neben mir laufen.. und da schnappt die Missi doch tatsaechlich noch einmal zu und erwischt ihn boese am bein, ohne jegliche vorwarnung.... eine sekunde .. zweimal innerhalb von einer stunde .. ohne anzeichen von angst, angriff, jagd oder irgentetwas anderem.. ich habe danach gleich meinen tierarzt angerufen.. wir muessen jetzt die offizielle prozedur machen.. Deklarieren, wesenstest medizinisch und psychologisch. Nur ich weiss jetzt gar nicht mehr was ich mit dem hund machen soll. ich vertraue ihr nicht mehr... ich habe riesige angst dass es nochmal passiert oder vielleicht sogar schlimmer... morgen habe ich ein date beim TA.. der medizinische test. Vielleicht gibt es einen medizinischen hintergrund, schmerzen etc.. aber ansonsten zeigt sie gar keine anzeichen, dass es ihr nicht gut geht.. ich bin total verwirrt, panisch, fertig mit der welt. Das hatte mir noch gefehlt damit keine falschen gedanken aufkommen: ich liebe meine hunde ueber alles, sie werden aus meiner sicht gut gehalten, haben auslauf und immer sehr viel sozialkontakt gehabt... ich hab heute morgen geheult wie ein schlosshund, was eigentlich gar nicht mein ding ist... naja, mal sehen was kommt. morgen frueh erwarte ich schon die gendarmerie am strand, ich bin mir sicher der jogger hat eine anzeige gemacht... kann ich sogar verstehen... der sieht mich jeden tag. deshalb hab ich auch gleich den vorfall beim meinem ta gemeldet .. soviel zu meinem schwarzen tag. 2009 war ein scheissjahr, ist ein scheissjahr .. hoffentlich wirds bald besser |
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#2 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 15.07.2009
Beiträge: 249
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ok, kurzform. wenn du es länger willst, melde dich.
maulkorb, kurze leine. vertrauen kommt unter umständen wieder. abklären lassen, dass es keinen medizinischen hintergrund für das verhalten gibt. dann entscheiden was du machst. training und "umschau" lernen oder, wenn du es dir ehrlich nicht zutraust, guten platz suchen. ich weiß wovon ich rede und ich kann deine gefühle nachvollziehen. pete |
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#3 (permalink) |
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Fellow
Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Hessen
Beiträge: 1.062
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Oh menno, aus Deinen Zeilen kann man lesen, wie gefrustet Du bist.
Kann ich aber auch verstehen. Aber Ratschläge, ausser Denen die Pete Dir schon gegeben hat, kann ich Dir leider auch nicht schreiben. Ich kenne Deinen Hund nicht und weiß deshalb auch nicht, warum sie so reagiert. Vielleicht hast du ja Glück und der Jogger zeigt Dich nicht an, aber trotz Alledem muss sich ja was ändern bei Deinem Hund. Mach Dich nicht verrückt, man kann an so ziemlich Allem arbeiten. Hat sie denn richtig ernsthaft zugebissen und den Jogger verletzt? LG Ursula |
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#4 (permalink) |
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Gast
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tja den jogger hat sie gehabt.. keine ahung wie das so schnell und auf die distanz ueberhaupt moeglich war .. der hatte eine radlerhose an, die gerissen war und runter hats geblutet glaube ich.. der is komischer weise aber auch weiter.. hat etwas rumgenoergelt ist aber letztlich weitergelaufen.. komische situation. ich war etwas geschaeftig sie zu bestrafen.. was soll ich sagen, das ganze war ne sache von 15 sekunden, allenfalls.
morgen geh ich ohne sie raus.. der is wahrscheinlich wieder da. ich werd mich entschuldigen.. und ihm sagen, dass ich die entsprechenden schritte unternommen habe.. ohman ich mach mir solche sorgen. ich hab meine hunde immer gut behandelt, ich hasse aggressionen und bin eigentlich alles in allem mit den tieren sehr ruhig.. ist auch der erste (und hoffentlich letzte) hund mit dem ich schwierigkeiten habe. ich glaube, da gibt es einen anderen grund. .. aber gut, was weiss ich schon.?? vielleicht bin ich einfach nur unfaehig.. |
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#5 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 15.07.2009
Beiträge: 249
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ok, eine kleine geschichte von mir.
vor vielen jahren habe ich mir meinen ersten staff geholt. zwölf wochen alt und lieb. das übliche programm gefahren, also erziehung und sozialisation. es klappte super. er konnte überall hin, war komplett abrufbar und auch megalieb zu anderen hunden. er war fast auf den tag neun monate alt, da knallte es. ein anderer hund, bis zu dem tag spielten sie jeden tag, wurde zum opfer. er verbiss sich im nacken und machte anstalten, den anderen wirklich totzuschütteln. ich war völlig perplex, rufen, brüllen oder sonstwas funktionierte nicht. am ende musste ich ihn körperlich trennen und ich dachte, wer ist das. er war wie ein monster. und von da an war dies das gesicht, was ich bei jeder hundebegegnung sah. mir ging es wie dir, das vertrauen war weg. wir hatten noch ein kleines kind im haushalt. ich hatte wirklich angst. die ersten wochen nach dem vorfall wurde der hund nur noch an der leine geführt, auch im haushalt. nachts wurde er auch angeleint. ich wusste nicht weiter. nach vielen telefonaten mit fachleuten wurde auch der notstrick, kastration, gezogen. ferner wurde er isoliert. es dauerte monate, bis mein vertrauen wieder wuchs. es wuchs nicht wie normal, dass ich ihm blind vertraute. es wuchs mehr so, dass wier einen handel schlossen. ich passe hundertfach auf, dafür bleibt er an der leine. ich lasse keine anderen hunde an ihn ran, dafür macht er keinen terz. er konnte sein leider viel zu kurzes leben bei mir verbringen und bis auf die wenigen wochen der "übergangsphase" möchte ich keinen tag missen. warum ich dir das erzähle? dein vertrauen ist weg und es wird so nie wieder kommen. du hast nun erlebt, was viele zu verdrängen versuchen. unsere hundis sind, gleich wie sehr wir sie lieben, gefährliche wesen. ihre gefahr kann nie ausgeschlossen werden. du weißt das nun. aber, und das ist für mich eine sehr wichtige erfahrung gewesen, man kann mit solchen tieren leben. man kann sie lieben und ihnen ein schönes leben bieten. also nicht direkt in panik verfallen. also, sollte es etwas klinisches sein, so hoffe ich auf heilung. ich musste auch dies leider schon erleben. sollte es nicht medizinisch sein, so wirst du einen langen weg zu gehen haben und du wirst deine umgangsweise mit deinem hund ändern müssen. du wirst auch den umgang mit deinen anderen hunden ändern müssen, wollen. aber dies ist kein beinbruch. ich kenne deine allgemeine lebenssituation nicht, daher ein paar anmerkungen. kinder weg vom hund. eigene sowie fremde. keiner geht an deine hundis ran und auch keiner geht nah an ihnen vorbei. draußen nur mit maulkorb. drinnen? ich würde einen anlegen, zumindest vorerst. schaden der versicherung melden. weitere anzeigen sind zurzeit nicht erforderlich. einen guten fachmann zur analyse des verhaltens und der nötigen behandlung suchen. hier ein tip von mir. der begriff bestrafen kommt bei deinem problem im zusammenhang mit dem hund besser nicht vor. strafe bringt in solcher situation nichts gutes, es verstärkt nur falsche verknüpfungen und geht nach hinten los. ich wünsche euch viel glück. pete |
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#6 (permalink) | |
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Gast
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Zitat:
ich pick mal diesen Satz raus. AGGRESSION ist Verhalten, auch wenn man es mag oder nicht. Und gehört zum tierischen Leben dazu. Für den Menschen ist das schwer, aber es ist so. Gewöhn Deinen Hund zügig an einen Maulkorb auf ganz positive Art und Weise. Sie muss sich freuen wenn sie das Teil auf die Nase bekommt. Das ist Maßnahme Nummer 1, kann Ellie keinen Schaden mehr anrichten, wirst Du auch automatisch ruhiger. Dann zum Thema "ohne Vorwarnung". Es passieren in der hündlichen Kommunikation ganz viele Dinge die wir Menschen nur mit geübtem Auge sehen. Ohren gehen nach hinten, Rute senkt oder erhöht sich, Körper wird ganz kurz steif, der Hund "friert" ein. Du sagst selber, Du magst kein aggressives Verhalten. Heißt das auch das Du Kommunikation in dieser Richtung wie Knurren Deinen Hunden untersagst? Die Hunde, die ohne ersichtliche Vorwarnung zupacken haben meisten Warnungen untersagt bekommen. Der Hundehalter an sich untersagt schon mal gern knurren, weil er das als respektlos von seinem Hund empfindet. Fataler Fehler. Hund hat keine Möglichkeit Dir mitzuteilen wenn er etwas unbehaglich, bedrohlich oder überfordernd findet. Untersagt man dieses geht er direkt zum nächsten Schritt über. Ich würde auch die gesundheitliche Seite abklären, ob sie Schmerzen hat. Wie war Ellie ihr Leben lang gegenüber fremden, sich bewegenden Menschen eingestellt? Fand sie die schon immer komisch? Hat sie eine hohe Individualdistanz? Gehst Du auch mal mit den Hunden einzeln spazieren? Ich würde die nächsten Gänge mit Ellie allein machen, mit Maulkorb und Leine. Dann würde ich Dir gern ein Buch ans Herz legen von James O`Heare: Aggressionsverhalten des Hundes Damit Du dieses Verhalten besser verstehen lernst. Euthanasie halte ich hier für sehr verfrüht. Wir haben Hunde, das sind Lebewesen die auch mal Probleme machen können. Darauf muss man sich einstellen, dass sie nicht immer kompatibel mit der Umwelt sind. Gruß Regine |
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#8 (permalink) |
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Gast
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hallo
erst einmal vielen dank fuer eure kommentare.. die medizinischen tests werden heute nachmittag gemacht, damit verbunden die deklaration bei der Stadtverwaltung etc.. dann wird auch die Stadt ein wort fuer die weitere vorgehensweise mitzureden haben. ich weiss halt auch nicht ob der jogger eine anzeige erstattet hat; heute morgen waren wir spaeter dran als ueblich darum habe ich ihn nicht gesehen. vielleicht war er auch gar nciht da, weil es hier ausnahmsweise mal aus kuebeln regnet. um noch mal auf hundekommunikation zurueck zu kommen. ich lebe nunmehr seit mehr als 15 jahren mit hunden, immer mit mehreren.. ich kenne die anzeichen bei meiner Missi relativ gut. Einfrieren, taxieren, ohrenanlegen etc.. in den beiden faellen gestern war keines dieser anzeichen sichtbar, sonst haette ich sie sofort noch naeher rangeholt oder absitzen lassen oder abgelenkt.... das macht die sache ja grad so schwierig. mal sehen was der doc heute sagt. gluecklicher weise habe ich einen ta dem ich ziehmlich vertraue.. mal sehen was dabei rumkommt. ich halte euch auf dem laufenden.. das schlimme ist : der erste schreck ist verarbeitet und mein hund ist im haus sooooo lieb, und war auch immer anderen gegenueber soo lieb, das man sich diese aussetzer nur schwer vorstellen kann. auch mein TA war voellig ueberrascht weil er die dicke ja nun auch seit mehr als 5 jahren kennt und immer voellig begeistert war wie ruhig und geduldig die hunde beim TA sind... naja.. nicht einfach... |
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#9 (permalink) |
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Gast
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um noch auf die fragen zu antworten :
Miss Ellie, wie auch meine anderen hunde, war menschen gegenueber immer sehr sehr sozial eingestellt. Sie hat aus unerfindlichen Gruenden allerdings einigen maennern gegenueber ein angstverhalten. ich habe nie herausgefunden wo es her kommt, entweder aus der welpenzeit bevor sie zu mir gekommen ist oder aber mein ex hat das was versaubeutelt und ich weiss nix davon. bei uns zu hause, wie haben heaufig viele leute im haus, alles kein problem, wenns ihr zuviel wird legt sie sich in die ecke und pennt, kommt aber auch immer gerne mal rum um sich streicheln zu lassen und bonbons zu kassieren. Draussen hat sie sich eigentlich nie um andere geschert.. ausser wenn diese sich in hundeaugen komisch verhalten haben.. Einmal ist ein typ, an dem wir vorbeigegangen sind ploetzlich losgerannt wie ein irrer, da ist sie hinterhergeganen. ich gehe selten nur mit einem hund spazieren, das ist alleine schon eine frage der zeit. werd ich wahrscheinlich jetzt muessen.. chioma geht alleine in die hundeschule, ansonsten gehen wir immer zusammen raus. ein paar mal bin ich nur mit miss Ellie und chioma rausgegangen um die beiden ungestoert toben zu lassen (abends alleine am strand) ... Das klappte immer super und selbst wenn jemand kam hat sie sich ueberhaupt nicht drum gekuemmert... Miss Ellie ist im haus seit einiger zeit sehr auf distanz. Sie kommt abends nicht rein, auch wennn ich sie rufe... sie liegt ruhig auf ihrer decke... wahrscheinlich ist viel seele mit im spiel weil sich in den letzten wochen viel um chioma gedreht hat. wobei ich immer versuche auszugleichen, ich will auch nicht das einer zu kurz kommt... Dennoch sind das alles keine gruende... wir werden sehen .. |
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#12 (permalink) |
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Gast
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hallo ..
der erste schock ist ueberstanden, was das problem aber nicht aus der welt schafft. wir waren freitag beim TA. Nach einem gesundheitscheck kann er keine ersichtlichen gruende aus medizinischer hinsicht finden, also nichts was auf schmerzen hindeutet. Auf grund einer verhaltensanalyse kommt er zum schluss, dass es sich um pathologische aggressivitaet handelt, das ganze also mit aeusserster vorsicht zu geniessen ist. ihm zu folge gibt es die folgenden loesungen, die aber fuer mich alles keine wirklichen loesungen sind : Es muss unbedingt jede moegliche gefahrensituation vermieden werden. Na super, eine gefahrensituation kann ueberall und immer entstehen, bei mir zuhause, draussen etc .. Der hund kann auch mal abhauen, irgentwie, etc etc hund nicht mehr mit raus nehmen = noch mehr frustration zu schaffen Hund mit maulkorb raus nehmen = ebenfalls frustration hund nur noch alleine (ohne die beiden anderen ) ausfuehren = problem von organisation und meuteverhalten ... abgesehen davon ist das zeitlich auch ein problem aber gut. naja oder eben einschlaefern... Er schaetzt das verhalten, wie gesagt als pathologisch ein und glaubt deshalb nicht an therapeutische besserung. Wir sind ziehmlich ueberfordert eine loesung zu finden. ich weiss wirklich nicht was ich tun soll. Der gedanken sie einschlaefern zu lassen laesst mich erstarren, allerdings der gedanke, dass es noch mal schlimmer kommen koennte steht dem in nichts nach... heute morgen bin ich wie ueblich mit allen dreien raus. Auf dem stueck weg wo alle drei an der leine sind habe ich ihr den maulkorb angezogen, weil ich dreie an der leine eben wesentlich schlechter unter kontrolle haben kann als sie alleine. Danach, als die beiden anderen im spielgebiet waren hab ich ihr den maulkorb abgenommen und sie sehr kurz mit wuerger gefuehrt. Hierbei achte ich gerade dabei, mich moeglichst von anderen entfernt zu halten. Das ganze ist aber auf dauer auch nicht der Weisheit schluss, weil ich ja nie weiss was passiert wenn mal einer bei uns rein kommt, sie mal durchs tor huscht oder oder oder... ich bin ziehmlich platt diesbezueglich. Miss Ellie war immer ein recht schwieriger hund, allerdings haette ich nie fuer moeglich gehalten, dass es mal so kommen wuerde. Sie ist uebrigens 7 Jahre alt ... naja mein TA wollte sie nicht sofort einschlaefern, ich habe aber gemerkt, das er es langfristig fuer die angebrachteste loesung haelt.. ich gebe uns noch ein wenig zeit, in der hoffnung, dass nicht doch noch was schllimmeres passiert. Wir versuchen gerade hier die Rangordnung wieder etwas in die richtige reihenfolge zu bekommen, weil durch die ankunft von Chioma ist da so einiges durcheinander gekommen. Vielleicht ist das auch ein Grund fuer das Verhalten. naja hier spricht mehr die hoffnung als die objektivitaet.... keine ahnung was ich tun soll. Ihr jetzt eine spritze geben zu muessen wuerde mir das herz brechen glaube ich... |
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#13 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
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Habt ihr ein schilddrüsenprofil machen lassen? Schilddrüse und Verhalten liegen ganz dicht zusammen. Meine Hündin macht so super Fortschritte seitdem ihre Schilddrüsenunterfunktion behandelt wird.
Falls du das Blut untersuchen lassen willst achte bitte darauf dass 4 Tage zuvor kein Kehlkopffleisch gegeben wird und auch keine Hühner- oder Putenhälse. Der Hund sollte nüchtern sein und falls Miss Ellie intakt ist am optimalsten zwischen 2 Läufigkeiten im Anöstrus. Leider kennen sich kaum TÄ aus mit der Schilddrüse und diagnostizieren ungern eine subklinische, im Blut noch nicht ganz nachweisbare, SDU. Falls du tatsächlich in diese Richtung forschen willst lass bitte folgende Werte nehmen: T4 ft4 TSH TG T3 ft3 Cortisol TAK LG Betty, deren Hündin seit der Einnahme von Thyroxin zwar immer noch kein Lämmchen ist, aber deutlichst Impulskontrollierter. |
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#14 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
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Beiträge: 249
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also, es freut mich zunächst, dass nichts gefunden wurde. was wurde untersucht? nur oberflächlich oder auch blutwerte?
aber ansonsten muss ich mal deutlich folgendes sagen: 1. der tierarzt ist seltsam und das ist sehr nett von mir ausgedrückt. 2. dein hund darf im augenblick dauerhaft nur mit mauli raus. alles andere grenzt an bedingten vorsatz. 3. mauli kann geliebt werden und bedeutet alles andere als frustration, er bedeutet sicherheit für den hund, für dich und für die anderen. 4. du solltest im augenblick bewusst alleine mit dem hund rausgehen. 5. dein tierarzt ist sehr seltsam. solltest du für dich zu dem schluss kommen, dass der hund von dir nicht geführt werden kann, dann heißt das noch lange nicht, dass er deshalb sterben muss. pete |
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#15 (permalink) |
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Gast
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hallo ..
also die medizinische untersuchung war in meinen augen recht oberflaechlich und nur auf eindeutige Schmerzbereiche durchgefuehrt.. Gelenke, Zaehne, Ohren, Tasten nach tumoren.. Eigentlich bin ich mit meinem TA hochzufrieden, was etwas heissen will weil ich eher eine kritische bin. Allerdings was unseren besuch Freitag angeht war ich auch mit dem resultat bzw den vorgeschlagenen loesungen nicht ganz okay. Allerdings hat er mir den tip zu einem anderen Kollegen gegeben (was ja schon einmal eher erfreulich ist) der auf Verhaltensstoerungen spezialisiert ist und auch Therapieansaetze kennt. Den werde ich naechste woche wenn moeglich mal aufsuchen. Die von mir geschriebenen Loesungsansaetze sind vielleicht in kurzform etwas schlecht rueber gekommen, aber die Grundtendenz aus seinen Augen war klar: pathoogische Verhaltensstoerung, klassifizierung des Hundes als gefaehrlich, daher moeglichkeit der Euthanasie. Das mein Hund, zumindest im jetzigen Zustand eher als gefaehrlich einzuschaetzen ist weiss ich selber, wobei ich noch der Meinung bin, das es vielleicht doch noch andere Wege gibt... Vielleicht mehr nach meinem Besuch bei dem Kollegen. Zur Zeit machen wir nix. wie gesagt, ich nehme sie noch mit raus, an der Leine, selbstverstaendlich, mit Maulkorb wenn ich die dreie an der Leine habe, ohne wenn ich sie alleine fuehre weil dann hab ich sie unter kontrolle und kann anderen entsprechend ausweichen. Sollte ich kurzfristig merken, dass dies nicht reicht, gibts eben immer Maulkorb. Mit dem alleine ausfuehren bin ich aus sozialer Hinsicht einfach nicht okay, und auch zeitlich ist das ein riesen akt. Darueber hinaus wuerde das zu weiterer uneinigkeit im rudel fuehren...Allerdings, sobald wir umgezogen sind, werden wir ab und an nur mit Miss Ellie rausgehen, ich glaube sie braucht auch mal ihre Zeit alleine, und das ermoeglicht auch ein bisschen konzentrierter auf sie einzugehen. Allerdings gebe ich zu, die ganze Sache nimmt mich sehr mit, ich hab heut fast den ganzen nachmittag geheult... @ Betty .. nein die Schilddruese ist natuerlich nicht untersucht worden. Vielleicht geht der andere TA da mehr drauf ein oder ich kann ihm zumindest die frage stellen.. So ganz versteh ich die Entwicklung trotz allem nicht. Also man sagt ja immer, dass Herrchen / Frauchen an Beissern schuld seien, und ich frage mich die ganze Zeit was ich eigentlich soooo falsch gemacht habe. Sie ist nicht mein erster Hund und wird mit sicherheit nicht mein letzter sein. Bisher war ich mit meiner Hundeerziehung selber immer recht zufrieden, meine hunde konnte ich bisher immer ueberall mit hinnehmen, habe sie frueher immer mit im buero gehabt, meine hunde waren immer super sozial, bei mir koennen / konnten immer viele besucher kommen, ich konnte meine hunde mit allen zusammen lassen, kurzum niemals probleme.. und nun das.. Irgentwo ist da der Fehler, vielleicht auch bei meinem Freund.. Wahrscheinlich denken jetzt schon viele : auweia jetzt hat die auch noch ne Ridgeback, das kann ja gar nicht gutgehen... Aber ich kann euch beruhigen, meine hunde werden weder geschlagen noch sonst irgentwas, was zu einem potenziellen Aggressionsverhalten fuehren koennte. Um ganz ehrlich zu sein : ich kann sehr wenig im Leben. Ich hab sehr wenig echte Qualifikation, aber ich habe immer gedacht, dass ich zumindest mit Hunden umgehen kann, aber da hab ich mich wohl getaeuscht. So kanns kommen.. Traurige und gruebende gruesse |
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#16 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
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Nun putz dich mal selber nicht so runter.
Ärmel hochkrempeln und etwas tun heisst es. Vorerst nur um Schlimmeres oder eine Wiederholung zu vermeiden. Ich würde eben um weitere Beissvorfälle ausschliessen zu können den Maulkorb zumindest draussen ständig drauf lassen, denn welchen Sinn hat ein nur ab-und-an getragener Mauli im Ernstfall? Ich habe auch das vom Würgehalsband gelesen. Bin aber nicht drauf eingegangen weil du dich schon bescheiden genug fühlst. Versetz dich mal in das Denkvermögen deines Hundes: da kommt ein Aggressionsauslöser auf sie zu, sie findet den sehr bedrohlich, guckt dort hin, springt in die Leine und das bedrohliche Gefühl verstärkt sich, die Luft wird knapp während sie den Auslöser im Blick hat. Sie wird mit großer Wahrscheinlichkeit den angesehenen Agressionsauslöser mit dem Würge-gefühl und der Luftknappheit verknüpfen, und nicht denken "wenn ich ziehe wird die Luft knapp" , sondern eher " der da ist so bedrohlich den vertreib ich jetzt(Sprung in die Leine, Würger greift), je näher der kommt drückt es an meiner Kehle, der nimmt mir die Luft, der muss weg weg weg!" Ich kann mir vorstellen dass es extrem schwierig ist mit 3 Hunden gleichzeitig Gassi zu gehen, und zeitraubend die Gruppe aufzuteilen. Aber meinst du nicht dass es Sinn macht gerade jetzt mit Miss Ellie alleine zu laufen? Vielleicht muss es ja nicht die ganze große Runde sein, aber anders hast du keine Chance dich voll auf sie zu konzentrieren, Zeichen rechtzeitig zu deuten und gegen zu lenken. Ich würde gerne lapidar schreiben Kopf hoch, das wird wieder, aber du bist nun echt gefordert aktiv zu werden. Zumindest präventiv. LG Betty |
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#17 (permalink) |
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Gast
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hallo betty
der wuerger ist nicht ein wirklicher wuerger. Der zieht nicht ganz zu.. Das war urspruenglich ein fehlkauf, aber das nur nebenbei. Warum ich den nehme ist ganz einfach : aus einem normalen halsband kommt Miss Ellie immer rueckwaerts raus, anatomisch ist ihr hals staerker als ihr kopf. Das letzte Geschirr ist am Freitag kaputt gegangen; ich muss eben montag ein neues kaufen... Tja ich muss mal versuchen alleine mit ihr rauszugehen, vielleicht nicht jeden Tag aber so ab und an. Allerdings wenn die beiden anderen los sind, ist das (fast) so als waere ich mit ihr alleine unterwegs und ich kann mich recht gut auf sie konzentrieren. Abgesehen davon springt sie fast nie in die leine... das ist ja grad das erstaunliche... auch am donnerstag war das nicht so .. Die war an der langen leine und damit kam sie an die beiden maenner ran. Ich halte sie zur zeit sehr kurz, also nur bei Fuss und meide eben die naehe anderer . mal sehen was noch so kommt .. |
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#18 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 30.07.2009
Beiträge: 59
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hallo,
vielleicht solltest du parallel zum ta auch einen hundepsychologen um rat fragen, nun alle geben die hier gute tips und sind bemüht, so gut es eben aus der ferne geht, dir mit rat zu seite zu stehen, ein hundepsycholge oder trainer kann jedoch vor ort beurteilen und vielleicht ja auch kleine anzeichen die du übersehen haben könntest lokalisieren, meine dafür sind sie ja ausgebildet, vielleicht ist der auslöser gar nicht so groß und mann kann ganz leicht dagegen lenken, kann ja alles sein lg antje |
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#19 (permalink) |
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Gast
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hallo
ich bin mir nicht sicher obs sowas wie nen hundepsychologen hier auf Réunion gibt. Ich hab heute morgen bei dem spezialisierten TA angerufen, der scheinbar eine entsprechende ausbildung hat, vielleicht kommt das dem Hundepsychologen nahe. Ich warte gerade auf Rueckruf, ich hoffe der ruft bald an. Ich sitze immer noch auf heissen kohlen, wuerde gerne eine nachhaltige Loesung finden. Heute morgen sind wir wie gestern raus, teilweise maulkorb, kurze Leine, nur bei Fuss laufen und menschen aus dem Weg gehen. ist alles sehr schade, weil sie es liebt mit chioma zu spielen. aber gut, da muessen wir erst mal einen hacken dran machen. ich halte euch auf dem laufenden... verzweifelte gruesse |
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#20 (permalink) |
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Gast
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Hallo Chioma,
ich antworte jetzt mal ganz pragmatisch, bitte versteh meinen Post nicht als Vorwurf, ich möchte Dich einfach mal ein wenig zum Nachdenken anregen. Zuerst möchte ich auf das spazieren gehen eingehen. Maulkorb bedeutet nicht automatisch Frustration. Daher schrieb ich vorab, dass der positiv konditioniert werden muss. Das heißt, Maulkorb aufsetzen bedeutet ein tolles Leckerchen, ein Spiel oder eine tolle Schmuseeinheit. Hast Du ihn ihr einfach aufgesetzt oder wie hast Du sie daran gewöhnt? Wieso muss sie nur noch an kurzer Leine laufen und im Fuß? DAS schafft sicher Frustration. Nimm sie an eine normale Leine und geh in ein überschaubares Gebiet. Wenn niemand in Sicht ist machst Du nette Sachen mit Miss Ellie. Nimm tolle Leckerchen mit, lass sie an der Leine danach suche, spiel mit ihr, erkundet gemeinsam die Umgebung. Damit das angeleint sein eben nicht blöd für sie ist. Was macht Miss Ellie gern? Buddeln? Mäuschen suchen? Fleischwurststücke suchen? Es gibt da sicher einige Dinge, die sie gern macht und die man angeleint machen kann. Und die sie mit DIR zusammen machen kann. Zum Thema Rudel und Rang: Du bildest mit Deinen Hunden eine soziale Gemeinschaft und kein Rudel, weil Du kein Hund bist. Gerade als Mehrhundehalter würde ich IMMER und von Anfang an in verschiedenen Konstellationen gehen. Einzeln mit jedem Hund, mal mit zweien und mal mit allen. Weil ich weder ein dynamisches Duo oder gar ein Trio Infernale haben möchte. Ich kenne ein RR-Halterin mit 3 RR. Die macht das genau so und es klappt sehr gut mit 1 intaktem Rüden und 2 intakten Hündinnen. Ich bin da ganz krass, wer mehrere Hunde hält muss auf die Bedürfnisse jedes einzelnen eingehen. Man wollte ja mehrere haben und kann nicht davon ausgehen, dass das automatisch funktioniert. Du hast da ja schon Bedenken geäußert, von wegen Chioma. Es gibt durchaus Hunde (meiner ist so einer), die mit anderen zwar klar kommen, aber noch lange nicht als Zweit- oder Dritthund leben möchten. Und gerade wenn man immer mit allen geht fördert man den Gemeinschaftssinn und wenn da ein Hund bei ist, der damit überfordert ist, hast Du ein Problem. Egal in welche Richtung überfodert. Zum Thema Tierarzt: Sehr seltsamer Arzt. Von wegen pathologischer Aggression. Wie man anhand einer solch oberflächlichen Untersuchung so etwas sagen kann ist mir schleierhaft. Wie Bettina schon sagte, lass unbedingt und auf jeden Fall die Schilddrüse untersuchen! Das ist ein ganz wichtiger Punkt im Thema Hundeverhalten. Zum Thema Würger (und egal wie weit der zu geht) hat Bettina schon toll erklärt, wie das beim Hund ankommt. Da halte ich ein Geschirr mit einem zusätzlichen Ring am Bruststeg für am besten. Denn da kannst Du sie oben und vorn einhaken und kannst sie viel besser händeln. Ein Tipp noch wegen Zeitaufwand, teil die Zeit doch einfach auf. Wenn Du mit allen dreien eine Stunde gehst, dann gehst Du halt beispielsweise einzeln jeweils 20 Minuten. 20 konzentrierte Minuten, wo Hund etwas tolles machen kann wie Nasenarbeit o. ä. sind sicher besser als ne Stunde mit dreien auf die man nicht immer ein Auge haben kann. Und vor allem: Setz den Maulkorb IMMER auf. Nicht nur sporadisch und wieder abnehmen. Das bringt Euch nicht weiter. Für Miss Ellie muss der zur Normalität werden und Du musst sicherer werden. Es gibt so viele Möglichkeiten wie Du arbeiten könntest, ich würde Dir zum clickern raten. Ich könnte Dir noch mehrere Buchtipps nennen, aber ich weiß nicht, wie interessiert Du daran bist. Du schriebst: Zur Zeit machen wir nix. Das ist meiner Meinung nach genau das falsche. Weil das Frust erzeugt. Man kann wie gesagt auch an der Leine viel machen. Gruß Regine |
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#21 (permalink) |
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hallo ..
ein paar news, mehr oder weniger .. ich bin also heute alleine mit Miss Ellie rausgegangen. Allerdings faellt mir immer mehr auf das mein hund scheinbar (wenns sowas bei hunden gibt) depressiv ist.. Es gibt nicht mehr viel was ihr wirklich spass macht, ausser wild mit chioma toben, und dass kann sie jetzt nicht mehr wirklich, weil sie ja draussen immer an der leine / maulkorb ist. Ich hatte eigentlich gedacht, dass sie sich eher freuen wuerde alleine raus zu gehen, aber das schien ihr mehr unbehagen als alles andere zu bereiten.. nach der haelfte des wegs wollte sie nicht mehr und das hat nix meht physischer beanspruchung zu tun... Im Meer schwimmen macht immer noch spass ist aber auch ziehmlich kompliziert weil immer wieder leute vorbei kommen. ich hab in der zwischenzeit den anderen tierarzt (spezialisten) am telefon gehabt und morgen haben wir einen Termin. Ich habe ihm schon gesagt, dass ich darauf bestehe tiefer greifende medizinische untersuchungen zu machen, weil ich fest daran glaube, das es hier etwas mit hormonen zu tun hat. er hat mich bestaetigt und mir auch gesagt, dass es therpiemoeglichkeiten gibt, sogar in einer art tablettenform... Weiteres hierzu nach meinem besuch... Miss Ellie ist ansich so ein furchtbar lieber Hund... aber gut, das sagen wohl alle die einen Beisser haben. Auch draussen kann ich ansonsten ueberhaupt keine Zeichen von Aggression feststellen, darum bleibt fuer mich wirklich die Frage der Hormone und der Schilddruese als "loesung", aber das kann ich nicht beurteilen sondern nur der Doc. Ich persoenlich hatte ja ein bisschen darauf getipt, das die Ankunft von Chioma ihren Frust noch verstaerkt hat und sie eine Art "hass" auf das Baby hat. Allerdings als wir gestern abend mit chioma vom hundeplatz kamen, bin ich extra als erstes aus dem auto, ohne chioma und jerome, um Miss Ellie gebuehrend zu begruessen. ich was mehr als erstaunt, das sie sich ueberhaupt nicht richtig um mich gekuemmert hat sondern total panisch war ob jetzt nun die chioma wieder mit nach hause kommt. Sie hat erst mit aller Liebe chioma begruesst bevor sie zu mir gekommen ist.. hmmm, also so schlimm kann ihr "frust" dem hund gegenueber nicht sein. Abgesehen davon hat Miss Ellie IMMER zu mehreren gelebt. Als sie zu mir gekommen ist war ein hund da, dann kam die Lucy dazu, und nach dem tod von Kimba letztes Jahr eben chioma vor ein paar Monaten... Mir bricht es fast das Herz sie mit Maulkorb raus zu lassen und immer an der Leine. Alles was ihr spass macht, kann sie so nicht mehr machen. baellchen aus dem wasser holen, toben etc. hier auf dem Grundstueck toben die hunde sehr selten.. naja sehen wir mal wies weiter geht... |
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#22 (permalink) | |
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Gast
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Zitat:
Davon musst Du weg kommen! Mitleid hilft keinem da jetzt weiter. Im Gegenteil, Miss Ellie wird an Deiner Reaktion auf sie noch eher merken, dass etwas nicht stimmt. Wenn Du dann noch mit hängendem Kopf und traurigen Gesicht neben ihr her gehst hilft das nicht wirklich. Ich kenn das, ich war auch kurz davor in tiefstes Mitleid zu verfallen, dass mein Bach nie wieder etwas anderes als Pferd, Kartoffel und Möhren essen darf. Nie wieder etwas kauen dürfen, keine Belohungen mehr während des Spaziergangs, etc. Und das wo Fressen das schönste auf der Welt für ihn ist. Aber das brachte mich nicht weiter, also hab ich überlegt wie ich es am besten gestalte. Ich musste viel umstellen und muss es immer noch. Ich glaub, dass ist erstmal das schwerste, seinen eigenen Trott zu ändern. Miss Ellie ist sicher kein "Beißer", so sollte man das nicht sehen. Sie ist immer noch Deine liebe Miss Ellie und Du weißt, dass Du das Problem angehen musst und tust es ja auch. Das ist doch schon mal ein großer Schritt nach vorn. Schau Dir den Doc mal an, und berichte. Ich drück Euch alle Daumen. Gruß Regine |
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#23 (permalink) |
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Fellow
Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Hessen
Beiträge: 1.062
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Ach Chioma, sei doch nicht so traurig deswegen, Du arbeitest doch daran und irgendwann muss Deine Miss Elli ja bestimmt nicht mehr nur an der Leine laufen.
Nimm doch mal die lange Schleppleine, dann kannst Du sie doch unterwegs auch beschäftigen. Kannst z.B. Leckerlies werfen und sie suchen lassen. Wenn Du mit ihr irgendwo hinfährst, wo keine Leute unterwegs sind, kannst Du doch gewiss zum Spielen mal den Maulkorb abmachen. Ich glaube auch nicht, dass Dein Hund generell bissig ist, denn wie Du schreibst, benimmt sie sich ja zu Hause völlig anders. Vielleicht ist es unterwegs auch eine gewisse Unsicherheit. Bin auch mal gespannt, was der andere Tierarzt sagt. Kann ja sehr gut sein, dass es mit den Hormonen zusammenhängt. Ich hatte auch mal eine Bullmastiff Hündin, die nach der Sterilisation Schilddrüsenunterfunktion hatte. Sie wurde zwar nicht bissig, hat sich aber in ihrem ganzen Verhalten dadurch geändert. Als sie dann mit Tabletten richtig eingestellt war, wurde sie wieder ganz die Alte. LG Ursula |
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#24 (permalink) |
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Leader of the pack
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Hallo,
also als allererstes mußt DU DEIN Selbstwertgefühl wieder aufrichten. Wie Regine schon sagte, spüren Hunde sehr genau, wie Du Dich fühlst. Wer wie Du, in ein fremdes Land mit einer fremden Sprache weit weg von seiner Heimat zieht und dort klarkommt, kann sooo dusslig und unfähig wohl nicht sein. Ich weiß selbst, wie schwer das ist. Du hast immer Hunde gehabt und, wie Du sagst, niemals vorher derartige Probleme gehabt. Also auch da kein Unvermögen. Nun hast Du ein Problem am Hals und das wirst Du auch meistern! Ich habe selbst mehrere Hunde, die es lieben, miteinander zu toben. Als Chakanee jetzt wieder mal krank war und sie für zwei Wochen nur an der Leine laufen durfte, habe ich sie bei Spaziergängen separiert. Ich bin die morgendliche Runde mit den anderen vier Hunden gelaufen (ohne Leine mit Tobe-Faktor Überschall) und dann anschließend mit Kani alleine. So habe ich es jedenfalls versucht... Aber die anderen haben nicht verstanden, warum die kleine Zickenprinzessin denn nicht mitkommt und sind immer wieder zurückgelaufen, um sie zu holen. Und Kani alleine taperte zwar brav aber völlig desinteressiert und deprimiert mit mir mit. Letzlich bin ich doch mit dem ganzen Rudel gemeinsam gegangen und habe eben versucht, Kani mit kleinen Suchspielen zu beschäftigen, um sie von der wilden Horde abzulenken. Ich bin keine Experte, aber ich würde Miss Ellie nicht unbedingt separieren sondern versuchen, soviel wie möglich Normalität zu leben. Um den Maulkorb kommst Du allerdings auch meiner Meinung nach nicht herum. Es muß ja nicht so ein Monsterding sein. Aber man kann Hunde auch positiv an einen Mauli gewöhnen. So wie viele Hunde reagieren, wenn man zur Leine greift "Es geht loooos...", so kann man auch den Mauli positiv belegen. Das gleiche Prinzip. Also laß Dich nicht hängen und auch nicht verrückt machen. Der Mauli ist noch das kleinere Übel. Viel, viel Glück für Dich und Dein Rudel - sei ganz lieb gegrüßt Heike |
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#25 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo,
ich möchte nochmal darauf eingehen, ob allein spazieren gehen oder nicht. Ich verstehe, dass es bei einer Mehrhundehaltung natürlich einfacher ist, mit allen zusammen zu gehen, besonders wenn es gut klappt. Aber man tut sich da meiner Meinung nach keinen Gefallen mit, weil man die Hunde an ein starres System gewöhnt. Das geht schon los wie von Heike beschrieben, ein Hund erkrankt und kann nicht mit laufen. Sofort sind die anderen irritiert und gehen auch nicht. Ich würde immer - und da setze ich Zeit voraus, denn wenn ich 2, 3 oder mehr Hunde halte MUSS ich die Zeit aufbringen können - in allen möglichen Konstellationen gehen, um möglichst flexibel zu bleiben. Es kann immer irgend etwas passieren wo man dann davon profitiert. Nimm einen Notfall, wo man die Hunde zu Freunden/Hundesittern geben muss. Einen bekommt man ja noch untergebracht, 2 evtl. auch noch, aber 3? Die wird man evtl. aufteilen müssen und da ist es dann auch von Vorteil, dass die Hunde das gewöhnt sind, auch mal separiert von den anderen zu sein. Ich bin auch einfach der Überzeugung, dass ich den Bedürfnissen eines jeden einzelnen Hundes auch nur so gerecht werde. Gruß Regine |
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#26 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 15.07.2009
Beiträge: 249
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regine, ich habe nur zwei hunde, hale es aber unter anderem aus den von dir genannten gründen ganz genau so.
meistens ehe ich mit beiden gemeinsam raus. rgemäßig nehme ich sie aber auch einzeln. sei es um draußen zu "arbeiten" oder um den anderen auch mal alleine zu hause zu lassen. manchmal nervt das aber es muss halt sein. gerade in einer situation wie hier würde ich insbesonderen den "zu bearbeitenden" hund eher alleine führen. hierdurch kann ich mich zum einen besser auf diesen konzentrieren und zum anderen hole ich ihn aus der gewohnten situation heraus und kann ihm eine neue bieten. pete |
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#27 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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ufff mein hund ist nicht als gefaehrlich qualifiziert... Welch eine Erleichterung...
Die Untersuchung beim Spezialisten ist sehr gut verlaufen. Es gibt einige problemchen, die aber in den augen des TA eher einfach zu beheben sind und vor allem die es uns ermoeglichen ohne sehr viel sorge mit dem hund zu leben. Miss Ellie ist ein angsthund, (er hat die genau bezeichnung auf franzoesisch gegeben, daher schwierig die hier anzufuehren), und das wahrscheinlich auf grund von den ereignissen in den ersten wochen ihres lebens. Er tips sehr stark auf eine hormonveraenderung oder schilddruese, die analysen (blutabnahme) muss ich jetzt machen lassen und das ergebnis abwarten. Die diskussion um das rausgehen haelt er als voellig irrelevant und auch vom maulkorb hat er abgeraten. Zur zeit lege ich den maulkorb an wenn ich alle dreie an der leine habe (weil dann schwieriger kontrollierbar und vor allem platzaufwendiger), danach mach ich den maulkorb ab und halte entsprechenden abstand von menschen die wir nicht kennen. im zweifelsfalle, wenn wenig platz ist lasse ich absitzen... Einige kleiner verhaltensaenderungen unsererseits im haushalt sind auch angesagt... Nach den analysen wird entschieden ob wir sie mit tabletten gegen die angst behandeln oder nicht ... uff ich bin erleichtert. Es ist immer noch vorsicht angesagt, die leine sowieso, aber in seinen augen ist der hund nicht gefaehrlich... |
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#28 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 15.07.2009
Beiträge: 249
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na das freut mich ja für dich zu lesen. ich kann und möchte aber nicht umhin dir mitzuteilen, dass ich es für seltsam halte.
schlagt mich aber wenn ein hund, der innerhalb kurzer zeit zweimal zubeißt, nicht aktuell gefährlich ist, welcher ist es dann? du musst die verantwortung tragen und du musst dir im klaren sein, sollte es zu einem weiteren vorfall kommen, weil du deinem hund keinen mauli anlegst, dann musst du dir sagen lassen, dass alleine du die verantwortung trägst. aussagen wie, das wusste ich nicht, davon bin ich nicht ausgegangen und das hat er noch nie gmacht greifen dann nicht mehr. ich wünsche euch beiden alles gute, habe aber irgendwie den verdacht, du verdrängst gerade ganz erheblich. hoffentlich irre ich mich. pete |
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#29 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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tja das schwierige an Foren ist immer die komplexe situation zu beschreiben, man kann ja auch keine romane schreiben.
wenn ich schreibe "mein hund ist nicht gefaehrlich" so bedeutet das in keinestem falle, das hier nicht vorsicht geboten ist, dass nicht eingegriffen werden muss (erziehung, psychologisches training, medizinische untersuchung etc etc ) .... und das heisst vor allem nicht das ich verdraenge ... Wenn ich verdraengen wuerde, haette ich nicht 2 TAs aufgesucht, haette hier nicht geschrieben.. Nicht gefaehrlich heisst, das die Situationen aus Augen eines Fachmanns absolut absehbar sind und damit kalkulierbar und umgehbar. Der oder die erste die das ganze nicht auf die leichte schulter nimmt bin ich... Und der Maulkorb bleibt dran solange ich nicht 100% sicher bin meinen hund kontrollieren zu koennen, was nicht der Fall ist wenn ich 3 hunde an der Leine habe, rein koerperlich ist das schon schwierig. Aber wenn ich sie alleine fuehre kann ich den Hund lenken und im Zweifelsfalle eingreifen, der Maulkorb bleibt ja am mann.. Sobald ich nerveusitaet verstelle oder erhoehtes Angstverhalten kommt der dran. Was immer schade an Foren ist, ist das immer gleich mit dem Zeigefinger gezeigt wird... Und darueber hinaus, nimm es mir nicht uebel, aber meine Verantwortung kenne ich ganz gut. Ich bin weder ein Kleinkind noch bloed, noch unverantwortlich, darum mache ich den ganzen Zirkus ja auch, die Spezialuntersuchungen kosten einen haufen geld aber das ist mir wurscht. Mir dann noch mehr oder weniger Verantwortungslosigkeit unterstellen zu lassen find ich ziehmlich bedenklich.. Aber ich hab es ja schon geschrieben, wenn man selber nie ein problem mit einem hund hatte (hallo !!! Miss Ellie ist nicht mein erster hund) dann kann man immer sehr schnell und sehr einfach mit erhobenen Zeigefinger auf andere zeigen, aber in der Realitaet ist das etwas penibler. Mein Hund hat scheinbar ein emotionelles Problem und dazu noch scheinbar schlimme babyerlebnisse.. Und vielleicht, vielleicht noch ein hormonelles oder schilddruesenproblem. All diese Probleme koennen behoben werden, will heissen der hund ist nicht gefaehrlich im sinne von pathologisch wie der erste TA gemeint hat.. hiermit werde ich mich wohl aus diesem forum zurueck ziehen !!! ach ja : ich kann mich uebrigens selber ganz gut analysieren und brauche keine psychologische analyse von menschenn die mcih nicht kennen !! |
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#30 (permalink) | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo chioma,
bitte beruhige Dich! Der Pete weiß wovon er spricht, er hatte einen Beißer. Von daher spricht er aus Erfahrung. Keiner will Dir hier etwas böses, sondern jeder tut seine Erfahrung kund, dazu sind Foren da. Und manchmal sind auch Dinge dabei, die man nicht hören will. Ich möchte auf den TA mal eingehen. Gut finde ich, dass er die Schilddrüse untersuchen will. Bitte achte aber unbedingt darauf, dass er folgende Werte bestimmt: TSH, fT3, T3, fT4 und T4 Cortisol wäre noch ganz gut dazu. Miss Ellie sollte vor der Blutabnahme kein Kehlkopffleisch o. ä. zu fressen bekommen haben. Auch Fisch kann die Werte wegen des Jodgehalts verfälschen. Kannst Du bitte erklären, was Du damit meinst: Zitat:
Bei einem ängstlichen Hund ist es wichtig, auf seine Angst einzugehen und ihn ernst zu nehmen und zu unterstützen/führen. Bloß nicht die Angst ignorieren, dass kann zu argen Missverständnissen und Vertrauenseinbrüchen führen. Was soll denn da in den ersten Lebenswochen passiert sein? Wann hast Du Miss Ellie denn übernommen? Hast Du nie bemerkt, dass sie ängstlich ist? Vorausgesetzt es stimmt, was der TA sagt. Wie hat er seinen Verdacht begründet? Hat er auf Miss Ellies Körpersprache geachtet? Ich kann Dir auch nur raten, den Maulkorb drauf zu lassen. Und nicht ein Hin und Her zu veranstalten. Wenn der Maulkorb Miss Ellie nicht stört (Du hast leider nie etwas dazu gesagt, wie Du den Maulkorb gewöhnt hast!) dann lass ihn drauf. Damit Du auch sicherer wirst. Wir können Dir hier nur rat geben, auf das was Du schreibst. Leider gehst Du auf viele Fragen nicht ein. Das kann dann zu Missverständnissen führen. Ich weiß auch immer noch nicht, wie Du zu Literatur stehst? Weil auch über ängstliche Hunde gibt es ein sehr gutes Buch von Nicole Wilde "Der ängstliche Hund" Es hilft seinen Hund zu verstehen. Gruß Regine |
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