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Erziehung & Verhalten Fragen, Tipps & Tricks bei Verhaltensauffälligkeiten....alles hier rein


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Alt 16.02.2010, 22:17   #1 (permalink)
Mama von klein Schlumpi
 
Benutzerbild von charlie
 

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Standard Erziehungsproblem bei Junghund

Huhu alle zusammen,

ich habe da mal ein Problem und weiß nicht wie ich es "behandeln" kann.
Bronko ist jetzt 5 Monate alt, soweit hört er auch ganz gut, Sitz, Platz, Pfötchen und komm her klappen soweit.
Wenn wir Gassi gehen und andere Leute treffen, mit und ohne Hund, er kläfft jeden an und rennt sofort hin. Jegliche Art von rufen und laut werden ignoriert er vollkommen. Habt ihr vielleicht auch sollche Erfahrungen gemacht oder wisst wie ich es ihm austreiben kann, bitte helft mir.

Liebe Grüße Katja
charlie ist offline  
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Alt 16.02.2010, 22:24   #2 (permalink)
Ich, mich & meinereiner
 
Benutzerbild von Tina&Sayah
 
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Ich hab mal ein eigenes Thema draus gemacht damit es in dem andern Thread nicht untergeht

LG
Tina
__________________
If it`s not a Rhodesian Ridgeback,
... it`s just a Dog
Tina&Sayah ist offline  
Alt 16.02.2010, 22:29   #3 (permalink)
Mama von klein Schlumpi
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Benutzerbild von charlie
 

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Danke Tina & Sayah
charlie ist offline  
Alt 16.02.2010, 23:47   #4 (permalink)
und die braune Sonne
 
Benutzerbild von Brittik
 

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Läuft er dann immer frei, wenn das passiert? (Nehme ich an, denn sonst könntest du ihn ja "bremsen" mit der Leine)

Wie ist denn das Rückrufkommando geübt worden? Hört er schon auf "Hier" oder dergleichen?

Ansonsten: üben.

Und Geschirr an die braune Sonne, lange Leine dran und weiter üben und mach dich interessant für deinen Hund! Du musst interessanter sein als das, was euch entgegen kommt.

Ich weiss, ist nicht immer ganz einfach, aber es wirkt, wenn man konsequent ist.
Brittik ist offline  
Alt 17.02.2010, 08:09   #5 (permalink)
Dayos αRüde
 
Benutzerbild von Migo
 

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Also wir hatten das gleiche Problem. Irgendwann ab dem dritten Monat - allerdings hat er nicht gebellt.

Andere Leute und vor allem Hunde waren viel interessanter als wir.
Geholfen hat nur enormer Weitblick. Beim Anzeichen von anderen Hunden/Menschen in seiner Reichweite kam er sofort an die Leine und wurde "bespaßt". Einfach mit gutem Zureden stur weitergehen und dem Hund keine Chance für eine intensive Kontaktaufnahme mit dem "Gegenüber" geben.
Ist die Ablenkung wieder ausserhalb der Reichweite ableinen und gut ist.

Das hat uns zwar zahlreiche komische Blicke und unverständnisvolle Kommentare von anderen Hundehaltern eingebracht, aber mittlerweile funktioniert das so gut, das wir das einfach machen. Das ziehen an der Leine hat beim vorbeigehen deutlich nachgelassen und bis das Abrufen nicht 100% klappt und ein "bei Fuß" auch mit Ablenkung nicht klappt ist das einfach sicherer und streßfreier für uns alle. So verindern wir auch, das er jede Chance zum Spielen nutzt und jeder Passant auf den er freudig zustürmt, ihn tätschelt, evtl. sogar Leckerchen gibt usw.

- Migo
Migo ist offline  
Alt 17.02.2010, 09:28   #6 (permalink)
chal95
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Dem schließe ich mich an . Wichtig ist für Euch und Euren Hund zunächst , daß er gesichert ist mit Geschirr und Leine . In diesem Alter ist natürlich das Hinziehen zu anderen Hunden etwas völlig Normales , trotzdem sollte er von Anfang an lernen , daß er das nur darf , wenn er das Okay von Euch dazu bekommt . Und bedenke auch , noch finden das die meisten Leute niedlich , so " och , lassen Sie ihn doch , der ist doch noch sooo klein..." , in drei bis vier Monaten heißt es dann " nehmen Sie Ihren Köter an die Leine..." , gerufen mit wütender und / oder ängstlicher Stimme , dann ist es nämlich nicht mehr niedlich , wenn er mit 30 oder mehr Kilo angedonnert kommt , um mit dem Dackel der Omma von nebenan zu toben...
Behaltet ihn an der Leine , macht Euch interessanter als alles andere . Wenn er spielen darf , dann darf er und Ihr beendet das Spiel auch wieder . Abrufen wird wahrscheinlich zur Zeit aus dem Spiel heraus noch nicht möglich sein , also geht hin und holt ihn dort ohne große Aufregung ab .
Gruß , Susanne
 
Alt 17.02.2010, 10:42   #7 (permalink)
Mama von klein Schlumpi
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Benutzerbild von charlie
 

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Ja also das mit der Leine und vorbei gehen ist auch so eine Sache. Ich habe ihn dann immer an die Leine genommen und Leckerchen vor seine Nase gehalten, so das er garnicht merkt wenn andere Leute mit und ohne Hund vorbei laufen. Das hat soweit ganz gut geklappt, immer wenn er an der Leine ist dann weiß er er darf da nicht hin ohne mein ok. Nur wenn er dann ohne Leine ist, egal das gelernte beachte ich einfach nicht Frauchen kann brüllen wie sie will ich will da hin. Ich versuche schon extra mit Spielzeug abzulenken, nichts. Ich bleibe mitlerweile stehen und lasse ihn sitz machen und sage bleib. Und wenn er so lange sitzen bleibt bis sie vorbei sind bekommt er Leckerchen oder Spielzeug, klappt auch prima. Ja normal wenn wir laufen und ich rufe ihn mit einem langen "HIEEER", sofort ist er da, mit anderen Welpen oder Hunden spielen und ich rufe ihn klappt auch.
charlie ist offline  
Alt 17.02.2010, 17:40   #8 (permalink)
Bollerkopp
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hallo!

durch ablenkung lernt der hund ja primär nix. und viele hunde können auch dann kein futter annehmen.
richtiger ist, aufmerksamkeit einfordern und altern alternativverhalten abrufen.
das geht aber auch nur, wenn das erregungslevel nicht zu hoch ist.
bring deinem hund ein aufmerksamkeitssignal bei wie SCHAU MAL.
beginn das in reizarmer umgebung. SCHAU MAL und leckerchen.
bis das sitzt. der hund wird das sehr schnell lernen.
belohnung kann auch dann die freigabe zum hinlaufen sein.
denn belohnung muss der motivation angepasst sein, die hinter einem verhalten steht.

gruß regine

Geändert von Bollerkopp (17.02.2010 um 17:41 Uhr) Grund: einarmiger bandit
 
Alt 18.02.2010, 07:09   #9 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Bollerkopp Beitrag anzeigen
denn belohnung muss der motivation angepasst sein, die hinter einem verhalten steht.
Ich stimme Regine zu, aber leider wissen wir alle dass es nicht immer möglich ist den Hund seiner Motivation entsprechend, und damit optimal, zu belohnen.

Ich finde es ausserdem wichtig dass man sich mal in die Lage des Hundes versetzt. Man ist seit wenigen Wochen umgeben von "Ausserirdischen"( seinen Menschen) die weder seine Sprache sprechen, noch mit dem Schwanz wedeln können. Nun begegnet man unterwegs einem "Muttersprachler" vom Heimatplaneten. Da will man natürlich hin.

Dem Hund beizubringen dass man dies gerne darf, aber eben gesittet und nach vorherigem "um Erlaubnis bei seinem Ausserirdischen" bittend, ist das Ziel. Hier kann man das anwenden was Regine oben beschrieben hat."Schau mal", Hund guckt und als optimale Belohnung darf gespielt werden. Geht das nicht sollte der Hund mit seinem Menschen Spaß haben. Ein Zerr-Such-Spiel oder ein Rennen mit dem Menschen z.B. etwas was der Hund gerne macht.
Er lernt dabei: ok, ich kann da jetzt nicht hin, aber bei meinem Menschen ist es auch ganz toll.

Bei sturem weitergehen lernt der Hund: ich will da hin, ich will da hin aber es zieht mich einfach weiter. Im schlimmsten Fall verknüpft der junge Hund das Ziehen am Geschirr, oder gar Halsband, negativ mit dem was er in dem Moment ansieht, soll heissen: wenn ich einen anderen "Muttersprachler" sehe ist das doof, DER ist doof, Leinen Aggression beginnt.

Kann man mir noch folgen?

LG Betty
Angel ist offline  
Alt 18.02.2010, 08:31   #10 (permalink)
Bollerkopp
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ja, kann man!!!

wieso ist das nicht immer möglich, die belohnung an die motivation anzupassen?
erklär misch bitte.
 
Alt 18.02.2010, 08:37   #11 (permalink)
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Hehe, klar passt man an indem man den Hund spielen lässt. Aber wenn das Gegenüber das nicht wünscht kann man immer noch der Motivation angepasst belohnen indem man selber mit dem Hund spielt, aber eben nicht mehr optimal, denn der Hunde will/wollte ja mit dem anderen Hund spielen.

Oder versteh ich jetzt grad was falsch? *grübel*

Optimale Belohnung: Hund will zum Hund, guckt den Menschen an der sagt "lauf" Hunde spielen zusammen
Suboptimale Belohnung: Hund will zum Hund, geht aber nicht weil fremder Halter es nicht will, Beitzer spielt mit dem Hund.

So habbsch das gemeint. *liebguck*
Angel ist offline  
Alt 18.02.2010, 10:36   #12 (permalink)
Dayos αRüde
 
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Da mal eine Frage am Rande:
Wie verhält sich das denn mit der Verbindung die der Hund zwischen Verhalten und Belohnung herstellt. Es wird ja immer gesagt das die Belohnung "sofort" (innerhalb von max. 2 Sekunden) erfolgen soll.
Verknüpft der Hund also die Handlung, die über einen längeren Zeitraum (mehrere Minuten) geht mit der anschließenden Belohnung? Oder nimmt er nur die letzten Sekunden der Handlung?

- Migo
Migo ist offline  
Alt 18.02.2010, 11:45   #13 (permalink)
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Hallo Migo,
wie genau meinst du das? Wenn ich mit meinem Klicker arbeite, oder ein Markerwort habe (viel verwenden eines ähnlich ohne es zu merken) und das Geräusch auslöse sagt der Klick meinem Hund dass genau das was er während dem Klick gemacht hat gut war und eine Belohnung verdient hat.

Der Klick ist ein Versprechen auf Belohnung. Muss nicht immer Leckerchen sein.

Ein Verhalten was er über mehrere Minuten zeigt? Hast du mal ein Beispiel?
Beim Spielen belohnt er sich ja selber, er hat Sozialkontakt. Ich belohne dennoch verbal, weil ich meine Hund für schönes Verhalten während des Spiel bestärken will (ich hab eine temperamentvolle Hündin und freu mich immer wenn sie sich zurück nehmen kann). Die Belohnung hier ist aber kein Leckerchen, sondern das Signal weiter zu spielen.

Beim Suchen, z.B. kann ich, und jetzt wird es sehr speziell, mit einem Geräusch (ich schnalze mit der Zunge oder sage lalala) meinem Hund sagen dass das was er gerade tut noch ein bisschen länger tun soll damit er eine Belohnung bekommt.

Ich könnte dir jetzt Fachausdrücke wie primärer Verstärker, sekundärer Verstärker und tertiärer Verstärker um die Ohren hauen (habbsch ja jetzt auch grad gemacht gelle....)

Primärer Verstärker. wäre die Belohnung
Sekundärer Verst. wäre der Klick als Versprechen darauf
Tertiärer Verst. ist das Geräusch (lalala) dass im Klick endet und eine Belohnung nach sich zieht.

Alle Klarheiten beseitigt?

Ausserdem kann man stimmlich in einer Belohnungsstimmung drin bleiben und so kann die Belohnung auch mal ein paar Sekündchen nach dem Klick erfolgen ohne dass der Hund den Bezug dazu verliert.

LG Betty, heute sehr theoretisch unterwegs....
Angel ist offline  
Alt 18.02.2010, 12:34   #14 (permalink)
Dayos αRüde
 
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Nehmen wir mal das Beispiel, worauf ich hinaus will.
Manchmal läuft der kleine richtig schön "bei Fuß".

Gelernt habe ich das ich den Hund in "guten Situationen" loben soll (in diesem Fall Tertiärer bzw. Sekundär).
Also sage ich Ihm "Fein", will ja nicht alle 2 Meter ein Leckerchen runter reichen. (Ausserfdem ist er nach dem ersten Leckerchen bei Fuß nur noch gierig auf Nachschub und hopst auch mal hoch um zu schauen ob da evtl. noch ein Leckerchen außer Sichtweite ist.)

Jetzt hatte ich schon ein paar mal das Gefühl, das er das "Fein" als eine Art "Auflösungskommado" sieht und sein Verhalten ändert und ich mir gedacht habe: "Hättest jetzt mal nichts gesagt...", ich ja aber auch gelernt habe den Hund "zu belohnen" und nicht das gute Verhalten zu ignorieren und hinzunehmen.

Ungefähr verstanden vorauf ich hinaus will?
Migo ist offline  
Alt 18.02.2010, 12:49   #15 (permalink)
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Yes, dafür habe ich dieses Geräusch eine Anreihung von Silben ein "lalalala" oder ein "jajaja" was auch immer man mag. Ich kenne auch Menschen die einfach nur leise summen.

Solange der Hund das gewünschte Verhalten zeigen soll bleibt das Geräusch hörbar. Unterbricht der Hund das Verhalten endet auch das Geräusch. Lecker gibts da keins, logo. Du wiederholst was dein Hund machen soll und beende die Übung dann positiv, also mit einem "Fein" und Leckerchen.

Wichtig ist, falls dir diese Methode gefällt, dass du den Hund erst mal beibringst was das Geräusch zu bedeuten hat. Dazu machst du kurze Einheiten die du langsam ausdehnst. Erst 5 Schritte Fuss gehen, oder 5 Sekunden sitzen bleiben etc.
Also Hund geht Fuss, du summst und beendest das Summen mit deinem Signal für "gut gemacht".
Das Markerwort bei euch scheint das "fein" zu sein.

Das "fein" beendet für deinen Hund eine Übung und es ist auch ok wenn er dann sein Leckerchen einfordert. Hast du ihm, wissentlich oder nicht, so beigebracht *grins*.

Kein Angst du musst nicht dein Leben lang summend oder lalalallend durch die Gegend laufen, Meine Hündin braucht das auch nicht mehr bei allen Dingen des täglichen Lebens.

Auch beim TA kann diese Methode äusserst hilfreich sein.
Meine Hündin trug als Welpe eine Dehnschraube im Maul weil sie einen Engstand der Eckzähne hatte. Mittels des Geräusches (man nennt es auch "brücken", oder ganz wissenschftlich "intermediäre Brücke") hat sie so lange still gehalten bis die Schraube gedehnt war. Ich musste alle 2 Tage weiter drehen, kannst dir vorstellen wie das für den Hund sein muss....
Brücken funzt auch beim Fieber messen, Blut abnehmen, abhorchen etc.

Kann man mir noch folgen, auch wenn man nicht so arbeitet wie ich?
Angel ist offline  
Alt 18.02.2010, 13:28   #16 (permalink)
Dayos αRüde
 
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Zitat:
Zitat von Angel Beitrag anzeigen
Kann man mir noch folgen, auch wenn man nicht so arbeitet wie ich?
Kann Mann Besten Dank.
Ich gehe mir jetzt mal ein Geräusch ausdenken *pfeiff*.

- Migo
Migo ist offline  
Alt 18.02.2010, 13:58   #17 (permalink)
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Du kannst auch zwischen den Zähnen durch zischen "tztztz", das ist sehr dezent und verbraucht wenig Atemluft wenn man mal einen anstrengenden Weg lang geht. *ichweisswiedasist* und *schnauf*
Angel ist offline  
Alt 18.02.2010, 16:55   #18 (permalink)
Mama von klein Schlumpi
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Könntet ihr mir das mit dem Klicker genauer erklären, wie ich es genau anwende und so?
charlie ist offline  
Alt 18.02.2010, 20:49   #19 (permalink)
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Hallöle,

das mit dem Klickern kann ich leider nicht erklären, pass ich aber mal ganz doll auf, wenns jemand erklärt.

Ich find das ja mal voll interessant, was Migo und Betty so schreiben!
Hab mich bei Murphy auch öfter schon gefragt, warum das so ist, wenn er z.B. grad brav neben mir hertappelt und ich fein oder super in den tollsten Tönen von mir gebe, ja und plötzlich zieht er wieder an der Leine.
Hab da auch schon oft (wie Migo) gedacht, hättste mal nur nischt gesagt..
Aber wie Betty das so erklärt, ist mir das jetzt schon klar.
Werd auch das mal mit dem lalala probieren....
Wat man hier alles so lernt....

Schönen Abend noch Monique
murphy ist offline  
Alt 19.02.2010, 17:22   #20 (permalink)
Bollerkopp
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Zitat:
Zitat von Angel Beitrag anzeigen
Hehe, klar passt man an indem man den Hund spielen lässt. Aber wenn das Gegenüber das nicht wünscht kann man immer noch der Motivation angepasst belohnen indem man selber mit dem Hund spielt, aber eben nicht mehr optimal, denn der Hunde will/wollte ja mit dem anderen Hund spielen.

Oder versteh ich jetzt grad was falsch? *grübel*

Optimale Belohnung: Hund will zum Hund, guckt den Menschen an der sagt "lauf" Hunde spielen zusammen
Suboptimale Belohnung: Hund will zum Hund, geht aber nicht weil fremder Halter es nicht will, Beitzer spielt mit dem Hund.

So habbsch das gemeint. *liebguck*
belohnung anpassen heißt ja einfach, dass man dann dem hund nicht einfach ein leckerchen vor die nase hält, obwohl den das nicht die bohne interessiert.

und das sehen viele nicht. belohnen heißt ja nicht immer nur futter in hund stopfen. es gibt da ja ganz viel mehr. und du hast schon recht bettina, es geht nicht immer optimal. aber es geht in deinem beispiel ja um eine sehr ähnliche motivation. da wäre futter geben oder streicheln blöd.

ein lob sagt: haste toll gemacht, das was du gerade gemacht hast. hund weiß: ah jetzt kommt leckerchen o. ä. und ich mach wieder so wie ich will.
janz einfach.
is beim clickern nicht anders- der click bestätigt und beendet verhalten und verspricht eine belohnung.

fuß laufen ist für einen hund über längere strecken gaaaaaaaaanz schwer. weil der menschen-schritt ein anderes tempo hat als der hundeschritt. der hundetrab ist aber zu schnell für mensvhen-schritt. also muss der hund sich arg konzentrieren und tempo ausgleichen, um auf gleicher höhe zu sein.

für sachen die was länger dauern und die meinem hund schwer fallen verwende ich auch das brückensignal. das hält ihn bei der stange weil es rückmeldung über das gewünschte verhalten gibt.

clickern zu erklären ist umfangreich.
schau mal unter Clicker

clickern ist ein mix aus klassischer und operanter konditionierung.
und total schööööön.

lg regine

Geändert von Jade&Rudel (19.02.2010 um 19:59 Uhr) Grund: Link entfernt.
 
Alt 25.02.2010, 10:03   #21 (permalink)
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hallo
habe ebenfalls das Problem das Sina mich überhaupt nicht registriert wenn andere Hunde in der Nähe sind.Sie bellt zwar nicht aber reisst an der Leine bzw bleibt wie angewurzelt stehen. In der Hundeschule sagen sie ich muss mich Interessanter machen als das was sie sieht. Leichter gesagt als getan- wenn ich mit Futter locke ,sie anspreche etc schaut sie mich nicht an. Ignoriert mich völlig, wobei man aber merkt, dass sie es schon mitbekommen hat das sie angesprochen wurde.
Ist der "reiz" weg ist sie wieder aufmerksam. Sture ignoranz !! Hoffe das es besser wird wenn sie älter wird
Jocki ist offline  
Alt 25.02.2010, 10:58   #22 (permalink)
CHANDU & IMANI
 
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Huhu Ihr Lieben;

ich habe ja auch eine 5 Monate alte wilde Hummel..... und ich sag euch nur DURCHHALTEN;es hilft.....

Wir haben anfangs auch das Problem gehabt, wenn Chandu an der Leine ( und erst RECHt OHNE) ging und uns etwas mega Interessantes z.b. andere Leutchen oder anderen Hunde an der Leine oder auch ohne entgegenkamen, zeigte auch sie das Verhalten welches Ihr beschreibt. Ich habs dann immer erst mit dem Namen & Signal versucht... Wortlaut war dann: "CHANDU GUCK "... ( ihr habt natürlich andere Hundenamen * Lach*) mit natürliche einem Leckerchen schon parat in der Hand!!!
Bei CHANDU GUCK wusste sie dass sie gemeint war ( Name) und das Signal hab ich angehängt wegen späterem EinWortRuf... soll dann nur GUCK werden!

Und es ist auch ein GUCK geworden, nach ich weiss nicht oft üben...... aber ich hab nicht aufgegeben und mich nicht frustrieren lassen, wenns am Anfang nicht immer geklappt hatte und ic mit divenhafter Ignoranz bestraft wurde....

Jetzt kann ich sie auch im Freilauf schon mit HIER...klarer Rückruf bei uns.... und dann mit GUCK auf mich lenken... immer noch mit Leckerchen ...aber es funktioniert prima!
Einfach ganz oft die Situationen auch üben...auch andere Hundebesitzer einfach mal fragen ob sie nochmal und nochmal an euch vorbei gehen könnten.... HundeLeute sind doch NETTE...meistens zumindest!

Also Kopf Hoch Leute mit Geduld und Durchhaltevermögen kommt der Erfolg!

Gruss die Ela ( die auch ihren ersten RR hat! Und ganz normale HundeFrau ist.... ;-) )
__________________
Sonnige Grüsse Ela mit CHANDU (09) & IMANI (2011)


Ein Hund, der bellt, ist MEHR wert; als ein Mensch der lügt!!!

Henry de Montherland 1896-1972
Chandu2009 ist offline  
Alt 25.02.2010, 12:17   #23 (permalink)
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Danke für das Mutmachen
Jocki ist offline  
Alt 25.02.2010, 19:18   #24 (permalink)
Bollerkopp
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Zitat:
Zitat von Jocki Beitrag anzeigen
hallo
Ist der "reiz" weg ist sie wieder aufmerksam. Sture ignoranz !! Hoffe das es besser wird wenn sie älter wird
Ich greife das mal auf, weil wir Menschen das gern als "Sturheit" oder Ignoranz deuten.

Wenn Du mit Deinem Mann spazieren gehst und dann kommen plötzlich 25 nackte, sehr gut gebaute Männer vorbei gejoggt und sprechen Dich an, wie aufmerksam bist Du Deinem Mann gegenüber noch?

Das ist eben der Punkt. Hunde nehmen Reize viel stärker wahr.
Und Du bist als Frauchen den ganzen Tag (oder zumindest die meiste Zeit) für Deinen Hund da.
Es ist doch völlig normal, das Artgenossen total aufregend sind und dann der Hund dementsprechend abgelenkt. Es wäre auch merkwürdig, wenn Deinem Hund (und gerade in diesem Alter) Artgenossen völlig schnuppe wären, oder?

Und das ganze läuft auch sehr biologisch ab: Hunde können in ihrem Gehirn bei einem Reizauslöser ALLE Sinne darauf fokussieren. Da kommt nichts anderes mehr im Hirn an. Das hat die Natur extra eingerichtet, sonst wärs schwer mit der Jagd.

Wenn meiner derart mit seinen Sinnen woanders ist geh ich hin und tipp ihn an.

Dein Hund kann lernen, dass es den Kontakt zum Artgenossen erst gibt, wenn er sich ruhig verhält (sagen wir, wenn er sich zusammen reißt) und Dich anschaut.

Trainier ein Aufmerksamkeitssignal auf (SCHAU o. ä.), dies zuerst in reizarmer Umgebung, dann nach draußen verlagern.

LG Regine
 
Alt 25.02.2010, 19:33   #25 (permalink)
Mama von klein Schlumpi
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Huhu,
also das was ihr so schreibt ist alles sehr interessant. Einiges habe ich probiert und werde ich auch weiter machen. Wir waren gestern in der Hundeschule beim Welpenspielen. Da machen wir die Übung "wir rufen den Hund jetzt mal ab und dann lassen wir ihn mit Kommando wieder laufen". Das witzige (für mich eher erniedrigend) Bronko hört überhaupt nicht. Weder wenn ich mich mit Spielzeug, Leckerlie oder typ. Frauentierstimme versuche interessanter zu machen. Ich bin echt manchmal am verzweifeln. Könnt mich am liebsten auf den Boden schmeißen und anfangen zu schreien.. Ich bin gerade dabei das mit dem Klickern anzufangen, nur kann ich das gerade draußen nicht so üben da klein Bronki Bindehautentzündung hat und nur kleine Runden gehen darf.
__________________
Liebe Grüße Katja & Bronko (*29.09.09)

Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund.
charlie ist offline  
Alt 25.02.2010, 20:18   #26 (permalink)
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Hallo Regine
ich persönlich finde es auch völlig normal das sie stehen bleibt und sich mir gegenüber "stur" verhält.
Ich habe nur das Gefühl, dass die Trainer in der Hundeschule meinen, Sina habe keine Beziehung zu mir.Das aergert mich und find ich blödsinnig . da laufen 10 Junghunde an der Leine herum, das eine Frauchen schreit lauter als das andere: Feiiiin und hieeer. Da starrt sie natürlich hin und ist völlig abgelenkt.
Die Trainer sagen ich muss mich interessanter machen - na toll. ich bin nicht der Typ der wer weiss wie rumhüft und feiiiiin brüllt. Klar lob ich sie mit fein und allem möglichen -aber in einer normalen freundlichenLautstaerke .
Wenn wir alleine sind ist sie voll dabei- sie schaut mich dauernd an - wir spielen und selbstverstaendlich üben wir auch mal Kommandos (wo sie dann auch gerne mitmacht)
Jocki ist offline  
Alt 25.02.2010, 21:35   #27 (permalink)
und die braune Sonne
 
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Zitat:
Zitat von Bollerkopp Beitrag anzeigen
Ich greife das mal auf, weil wir Menschen das gern als "Sturheit" oder Ignoranz deuten.

Wenn Du mit Deinem Mann spazieren gehst und dann kommen plötzlich 25 nackte, sehr gut gebaute Männer vorbei gejoggt und sprechen Dich an, wie aufmerksam bist Du Deinem Mann gegenüber noch?
LG Regine



@Regine, der Vergleich war echt klasse! *tränenwegwisch*
__________________
Nördliche Grüße von Britta und Stinkenase Atila, named "Stinki"
Brittik ist offline  
Alt 25.02.2010, 21:38   #28 (permalink)
Bollerkopp
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Vorab mal:

Was andere machen ist völlig egal und niemannd kann eine Bindung zwischen Hund und Halter bewerten, weil man die "Meinung" des Hundes nie genau dazu ergründen wird.
Mein Hund lässt mich für einen Haufen Scheiße auch allein stehen, kreischt sich aber die Seele aus dem Hals wenn ich mich entferne und er festgehalten wird.
Und nu?
Wer defiiniert Bindung??
Lasst Euch bloß nie solche einen Mist erzählen!
Jeder Hund ist anders und reagiert anders.
Haben alle Halter von jagdlich motivierten Hunden keine Bindung zu ihrem HUnd weil das Reh wichtiger ist als der Mensch??

Das ist so ein Blödsinn. Echt mal.

Und solche Welpenspiel- und Junghundgruppen würde ich dringend meiden!
Gerade wenn ich höre, dass da 10 Hunde drin sind.
Was soll der Hund da lernen?
Frauchen geht mit mir wohin, wo ich in einen Haufen anderer geworfen werde auf einem eingezäunten Terrain?
Und einen Hund aus solch einem Treiben abzurufen ist eine ganz harte Prüfung. Vor allem erst hinlassen und dann rausrufen und dann wieder hinlassen. Was ein Blödsinn.
Die Hunde sind dort alle hoch erregt und eh nur begrenzt lernfähig dann.
In solchen Gruppen werden in frühester Zeit schon blöde Verhaltensweisen wie Mobbing o. ä. etabliert.
Spielen muss ein Hund nicht lernen, das kann er.

Ein Welpe oder Junghund muss auf das Leben vorbereitet werden. Und das sollte nicht auf einem Platz geschehen mit 10 anderen Hunden, sondern draußen. Er muss gewöhnt werden ans Auto fahren, Straßenverkehr, Lärm, Begegnungen, fremde Leute, Aufzug fahren, Treppen steigen, usw.
Hundekontakte finden eh automatisch statt.
Und ein junger Hund lernt am besten von einem Erwachsenen als von einem gleichaltrigen Argenossen, weil der den gleichen Erfahrungsstand hat.

Jocki, Du brauchst Dich auch nicht zum Kaspar zu machen. Lass Dir das nicht erzählen.

Setz Dich mal hin und schreib mal eine Liste mit Dingen auf, die Sina total gern macht.
Alles reinschreiben, auch so Dinge wie buddeln, Spuren verfolgen, spielen, alles was Dir einfällt.
Und dann versuch so eine Art Rangliste zu machen.
So hast Du was in petto für eben diese Situationen wo Du schwerer bei Sina durch kommst.

Lasst Euch nicht verunsichern, von Kollegen, die nicht weiter denken oder lernen.
Achtet auf Eure Hunde und deren Körpersprache. Und deren Bedürfnisse.
Kein Hund der Welt verdirbt es sich freiwillig und extra mit seinem Halter.
Der stellt sich nicht an den Waldrand und denkt: Pöh, ich beachte den Alten jetzt einfach nicht! Ich will, dass der sich ärgert.

Versucht mal aus Hundesicht zu sehen.
Auch wenns manchmal schwer fällt zu verstehen, dass Scheiße fressen oder sich in Mist wälzen das tollste von der Welt ist. *g*

LG Regine
 
Alt 25.02.2010, 22:01   #29 (permalink)
Mama von klein Schlumpi
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Benutzerbild von charlie
 

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Huhu Regine,

ja da hast du schon irgendwo Recht, nur ich bin ja in die Welpenstunde gegangen damit mein Hund lernt, nicht jedesmal loszukläffen wenn er einen anderen Hund sieht. Auch wenn es ein Artgenosse ist und er ihm wahrscheinlich auf seine Sprache fragen will ob alles easy ist .. das kann er ja auch wenn er dann bei seinem Artgenossen ist und nicht 20 Meter vorher anfangen und erst aufhören wenn er bei ihm ist. In der Welpenstunde wo wir sind, find ichs sowieso irgendwie affig. Ich bezahle eine Stunde, dachte zwar ich kann was lernen dort und meinem hund was beibringen, aber ich bezahl keine Stunde wo mein hund nur spielen kann. Das kann ich auch an der Ostsee wo auch andre Hunde sind.
Nur bis zu diesem "Weg" muss er lernen und wissen, das ich für ihn wichtiger bin und nur auf eine Erlaubnis warten sollte um dann hin zu dürfen, oder sehe ich das falsch?

LG Katja & klein Bronki
__________________
Liebe Grüße Katja & Bronko (*29.09.09)

Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund.
charlie ist offline  
Alt 25.02.2010, 22:34   #30 (permalink)
Admin Anja mit 12 Pfoten-Chaostruppe
 
Benutzerbild von Jade&Rudel
 

Registriert seit: 12.07.2009
Beiträge: 1.529
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Ich find das ganz toll was Regine geschrieben hat.
Wir sind auch NIE in einer Hundeschule gewesen!
Unsere Trainerin kam zu uns nach hause und dann gings gemeinsam ab in den Wald oder eben Strasse. Gut, sie wohnt im Ort.
Ich denke auch, dass nur so der Trainer sich wirklich auf den Halter und den Hund konzentrieren kann. Eben alles genau beobachten und sofort eingreifen kann, wenn die Kommunikation Hund Mensch nicht hinhaut.
Alles andere bringt auch meiner Meinung nach nicht wirklich was.

Die Stunde kam 18 €.
Allerdings hatten wir nur 8 davon, weil das kleine Luder meist in der Stunde immer ganz brav alles fein gemacht hat
Aber dann weiß man ja wie es geht und kann üben.

Ich weiß jetzt nicht was in der Hundeschule eine Stunde kostet. Bestimmt unterschiedlich. Würde mich aber mal interessieren.

Lieben Gruß, Anja
__________________

Wer gleichgültig gegen ein treues Tier ist wird auch für seinesgleichen kein Herz haben.

Friedrich der Grosse
Jade&Rudel ist offline  
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