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| Erziehung & Verhalten Fragen, Tipps & Tricks bei Verhaltensauffälligkeiten....alles hier rein |
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#1 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - moderiert
Registriert seit: 02.03.2010
Beiträge: 3
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Hallo,
wollte mich zuerst einmal vorstellen. Mein Name ist Rosi und wir haben seit 3 Wochen eine kleine Ridgeback Hündin namens Emba. Meine Familie und ich sind natürlich ganz verliebt in die Kleine. Als wir im letzten Jahr unsere 14 Jahre alte Golden Retriever Hündin Tina verloren, brach für uns eine Welt zusammen, jeder der schon in dieser Lage war weiß wovon ich spreche. Erst dachten wir nicht daran uns wieder einen Welpen zu holen, aber da wir in der tiefsten Provinz leben und jemanden brauchen der uns beschützt haben wir uns doch wieder dafür entschieden. Ein Ridgeback sollte es sein, weil ich das Wesen dieser Tiere sehr mag. Ein Hund der sich nie ganz unterordnet und seine Persönlichkeit behält finde ich toll. Warscheinlich eine Herausforderung für uns alle, wo ich auch schon bei meiner Frage an Euch Erfahrenen Ridgeback Erzieher wäre. Emba spielt natürlich sehr gerne wobei sie es liebt in alles zu beißen was ihr gerade in die Quere kommt, Nase, Haare.... Am liebste mag sie Finger,wobei man dabei denkt sie zieht die Haut gleich mit runter. AUA. Auf "Aus" hört sie schon sehr gut aber eben nicht in diesem Fall. Meine 9 Jährige Tochter kam letztens weinend zu mir und fragte warum sie das so doll macht. Ich konnte ihr nur sagen das das eigentlich normal ist für einen Welpen und das das besser wird sobald sie merkt das sie ihr damit weh tut. Ich hoffe das ist wirklich so, denn sicher bin ich mir da nicht. Also, würde mich sehr über Eure Antworten und Ratschläge freuen. Bis dann... |
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#2 (permalink) |
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Ich, mich & meinereiner
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Hallo Rosi und erst mal ganz herzlich Willkommen hier
![]() Als Sayah bei uns einzog war mein Sohn auch gerade 9 Jahre alt geworden - und zeitweise sehr enttäuscht das sich der süße kleine Welpi den wir beim Züchter immer besucht hatten und der da doch so knuddelig war als Haifisch entpuppte der seine Zähne grob in alles hackte was ihm vors Mäulchen kam. Mein Sohn hatte sich das alles etwas anders vorgestellt. Dagegen geholfen haben mehrere Sachen. Erstens, mein Sohn hatte strikte Anweisung in den ersten Wochen/Monaten überhaupt nicht mit dem Hund zu spielen. Denn kaum war er mit ihr zugange putschte er sie derart hoch das sie kein Halten mehr kannte. Er durfte streicheln, schmusen, sie Gassi führen, sie füttern aber nichts tun was irgendwie hektisch war. Und er musste selbst im Haus ruhiger werden. Nicht mehr rennen, kein Ballspielen mehr, ruhige Bewegungen, ect. Dennoch kam es manchmal trotzdem zu "Welpenangriffen". Das war dann mein Moment. Denn ein Kind in dem Alter ist mit einem wilden RR Welpen dann doch noch überfordert. Wenns also soweit war das Sayah mal wieder in seinen Hosenbeinen hing kam ich angeflogen, habe Sayah von ihm abgepflückt und meinen Sohn aus der Situation herausgenommen. Das setzt natürlich voraus das man in unmittelbarer Nähe ist. Manchmal etwas anstrengend und unbequem aber ein MUSS in der ersten Zeit. Zweitens, als "Bestrafung" für die Attacken haben wir allesamt das Zimmer verlassen. Das muss gar nicht für lange sein, eine Minute ist durchaus lange genug. Sayah merkte sehr schnell, "hey, wenns für mich am schönsten ist gehen die alle und lassen mich allein - woran liegt das bloß - aaaaahja, es hat was mit meinem "beißen" zu tun". Das dauerte wirklich nur ein paar Tage. Dann wurde es deutlich besser. Außer beim wilden spielen aber ich glaube das ein Welpe sich dann noch nicht kontrollieren kann muss man verzeihen. Das bloße Unterbrechen des beißen spielens durch Abwenden hat übrigens nicht gefruchtet denn Sayah flitzte einfach hinterher und machte weiter. Ebensowenig klappte bei ihr das Umlenken auf Spielzeug. Aber sie war auch als Baby eine ziemlich Wilde. Und drittens, die Impulskontrolle trainieren. Das wird euch momentan noch nicht viel helfen, auf lange Sicht ist es aber unglaublich wichtig das ein Hund sich kontrollieren kann bzw Du Deinen Hund kontrollieren kannst. Der Hund also obwohl er soooo gerne würde nichts tut. Von einem Hund in dem Alter natürlich noch zu viel verlangt, den Grundstein dafür kannst Du aber jetzt schon legen indem Du immer wieder bewusst Ruhephasen einbaust und positiv bestärkst wenn Welpi sich entspannt. Alles in allem wird es meist besser wenn der Zahnwechsel abgeschlossen ist. Das ist dann auch die Zeit wo die ersten gelernten Kommandos sich soweit verfestigt haben das ein AUS oder NEIN auch zum Hund durchdringen wenn er gerade was ganz anderes im kleinen Köpfchen hatte. Ich hoffe ich konnte Dir ein klein wenig helfen. Und würde mich über ein knuffiges Welpenfoto hier an dieser Stelle sehr freuen ![]() LG Tina
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If it`s not a Rhodesian Ridgeback,
... it`s just a Dog ![]() Geändert von Tina&Sayah (06.03.2010 um 22:08 Uhr) |
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#3 (permalink) |
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Fellow
Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Hessen
Beiträge: 1.062
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Hallo Rosi
von mir auch zuerst einmal herzlich Willkommen. Tina hat ja hier schon das Wesentliche geschrieben und Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Das Einzige was ich dir noch sagen kann und was bei unserem Rüden ganz gut geholfen hat ist Folgendes. Immer wenn er seine spitzen Zähnchen zu grob einsetzte, habe ich mit etwas hoher und lauter Stimme "Aua" gesagt (eigentlich eher gequietscht) meistens mehrmals. Bei unserem Rüden war das ausreichend, aber ich weiss auch von Anderen, dass es Welpen gibt, die das nicht so sehr beeindruckt. Aber Alles wird gut, es ist ganz normal, dass ein Welpe das macht. Viel Erfolg LG Ursula |
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#4 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - moderiert
Themenstarter
Registriert seit: 02.03.2010
Beiträge: 3
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Vielen Dank Euch für die schnelle Antwort, werde Eure Ratschläge beherzigen. Die Sache mit dem Ignorieren (aus dem Zimmer gehen) fällt schon schwer, hatten wir schon versucht, Emba steht dann hinter der Tür und jammert fürchterlich. Aber da müssen wir alle dann wohl durch. Auch das hohe AUA quietschen funktionierte nur bei den ersten Malen. Ich hoffe das Emba auch bald ein Gefühl dafür bekommt, meine Tochter liebt sie trotz allem sehr.
Manchmal werden wir gefragt ob wir nun eine Katze haben ???? wir schmunzeln dann alle ein wenig, denn so wie sich Emba benimmt ist da wirklich was dran. Ich habe noch nie einen Hund beim "fresschen" sitzen sehen, da sind so manche Wesensmerkmale die einfach faszinierend sind. Wir sind froh das wir uns für einen Ridgeback entschieden haben und lieben unser neues Familienmitglied schon sehr. Ganz liebe Grüße und nochmals Danke Rosi Ach so das mit dem Foto würde ich gern machen, weiß aber noch nicht wie. Muß ich noch üben! Sorry |
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#5 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 20.07.2009
Ort: 49525 Lengerich
Beiträge: 80
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Hallo Rosi.
Ich habe bis jetzt 3 Welpen großgezogen. Einen Mix aus Schäferhund-Labrador u. Rottweiler, einen Berner Sennenhund und den RR. Alles Rüden und alles große Hunde mit immenser Beißkraft. Wenn ich mit den Hunden gespielt habe und die Hunde sich "hochgeschaukelt" haben und sich nicht mehr kontrollieren konnten, habe ich genauso fest zugepackt. Wenn sie vorsichtig waren, war ich es auch. Wenn es mir weh tat, tat es ihnen auch weh. Dann haben sie mich immer so verdutzt und fragend angeschaut. Dann habe ich immer etwas lauter gesagt:" Na, tat weh, nicht. Dann haben wir immer zärtlich weitergespielt, bis es mir wieder weh tat. Nach ganz kurzer Zeit hatten alle 3 Hunde die Grenze des Möglichen intus. Übrigens, habe ich es nie zugelassen das die Hunde mir in die Hand oder Finger bissen. Später konnte ich sogar die halbe Hand ins Maul stecken, die Hunde zogen sofort zurück. Unser RR Matu knabbert uns heute an den Ohren oder knabbert uns am Rücken und weil das kitzelt und wir dann lachen und quietschen, freut er sich wie ein Kind unter dem Weihnachtsbaum. LG Peter. |
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#6 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - moderiert
Themenstarter
Registriert seit: 02.03.2010
Beiträge: 3
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Hallo Peter,
Emba ist ja auch nicht unser erster Welpe, was aber bei ihr auffällt ist das sie sich richtig reinsteigern kann und dann immer mehr um sich beißt. Kenne ich so nicht. Ist sicher erst ganz normal in dem Alter, warscheinlich habe ich mich durcheinander bringen lassen, weil doch immer die Rede davon ist das Ridgebacks "schwer " erziehbar sind. Unsere Tina mochte sehr gerne Erdnussflips (ich weiß, nicht das optimale, aber...) dafür hätte sie alles getan, aber wenn ich einen in der Hand hatte, dann versuchte sie trotz ihrer Sucht ihn so sanft wie möglich zu kriegen. Sie hätte keinen von uns je mit Absicht verletzt. Bin mir sicher das klappt bei Emba sobald sie das Verständnis dafür hat genauso. War halt nur so ne Sorge hätte ja sein können das ihr alle mir schreibt das dies eine Marotte dieser Rasse ist und ich mir Sorgen machen müßte. Aber nun bin ich beruhigt, vielen Dank euch LG Rosi |
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