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| Erziehung & Verhalten Fragen, Tipps & Tricks bei Verhaltensauffälligkeiten....alles hier rein |
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#1 (permalink) |
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und Bonny
Registriert seit: 12.02.2010
Ort: Southern Shivafornia
Beiträge: 450
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Ich muß euch das jetzt doch mal erzählen, was ich gestern morgen erlebt habe ...
Kurz nach 5 Uhr war ich im Feld joggend unterwegs, als ich in einiger Entfernung vor mir ein Fahrrad auf dem Weg entdeckte. Die dazugehörige Person war abgestiegen und begab sich auf eine angrenzende Pferdekoppel (ohne Pferde). Da dort einige Bäume stehen, konnte ich die Person erst mal zwar nicht mehr sehen, hörte aber bereits von weitem laute Geräusche. Es hörte sich an etwa wie Holzhacken und dachte "Hä? Holzhacken um diese Zeit? Und wer ist das überhaupt? Zu dieser Koppel gehört die net!" Das wusste ich. Ich kam näher und hörte außer diesem lauten heftigen immer wiederkehrenden Geräusch auch so was wie ein Winseln. Was ich dann sah, ließ mich fast zur Furie werden: Ich linse zwischen die Büsche und Bäume und seh doch, daß das eine Jägerin ist, die (vermutlich hat der Hund unerlaubt ein Karnickel gejagt o. ä.) diesen Hund mit der Leine verdrischt, daß ich gedacht habe, die macht ihn kalt!! Dann hat sie ihn mit beiden Händen an den Backen hochgezogen und aufgedotzt, dann wieder mit der Leine drauf ... Ich brüllte so laut wie ich konnte "Ob sie noch ganz klar wäre und sie solle augenblicklich aufhören, das Tier zu mißhandeln ..." Sie erschrak! Offenbar hatte sie nicht damit gerechnet, um diese Zeit jemandem zu begegnen. Sie hat mir mit keinem Wort geantwortet, hörte aber tatsächlich SOFORT auf, den Hund zu schlagen. Ich lief weiter, ich konnte kein Wort mehr mit der reden, so hab ich mich aufgeregt. Dieser Vorfall ließ mir aber keine Ruhe und ich begann später zu Hause zu telefonieren und zu forschen, um rauszukriegen, wer das genau ist. Irgendwas mußte ich unternehmen ... So fand ich heraus, daß dieser Hund nicht mal ihr eigener ist, sondern sie hat ihn immer wieder mal "zur Pflege". Ich erfuhr, daß der Hund in eine Familie mit 2 Kindern gehört. Oh Gott, dachte ich und spann meine Gedankengänge weiter: Was, wenn die Kinder mal aus irgendeinem Grunde mit der Leine ne schnelle Bewegung machen o. ä. und der Hund denkt, er bekommt wieder Schläge und beißt eins der Kinder? Dann landet wieder mal ein Hund im Tierheim, der "plötzlich ohne Grund und ohne Vorwarnung" zugebissen hat? Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Familie weiß, wie diese Frau mit dem Tier umgeht. Ich weiß natürlich nicht, ob sie das öfter macht oder wie sie sonst mit dem Hund umgeht. Auch weiß ich nicht, was der Anlaß für diesen Ausraster war. Aber ich weiß, daß so was gar nicht geht !!!! Ich habe noch nicht herausgefunden, wie die Familie heißt und wo sie wohnt, so konnte ich sie noch nicht informieren. Aber ich werd nicht aufgeben! Die werden das erfahren, das garantiere ich!! Das mußte jetzt mal raus.
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Liebe Grüße Martina |
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#2 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
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Oha Martina, da kann ich mit dir mitfühlen.
Könnt ich auch net den Mund halten bei so was. Bei meinem Donnerlittchen ist mir ein einziges Mal die Hand ausgerutscht und ich hab ihr nen Klapps gegeben. Hatte tagelang ein schlechtes Gewissen... und gebracht hat der Klapps nix. Ausser eine noch größere Impulskontrolle meinerseits. Ich würde auch versuchen die Familie ausfindig zu machen, du hast da schon recht, evtl kann die Prügelei mit der Leine Aggressionen auslösen. Wobei ich fast vermute, so wie du die Szene beschrieben hast wird dieser Hund wahrscheinlich in sich zusammen fallen und sich vor lauter Angst nicht mehr rühren wenn er die Leine sieht... Ich hoffe du hast Erfolg bei deinen Recherchen. LG Betty |
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#3 (permalink) |
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Admin Anja mit 12 Pfoten-Chaostruppe
Registriert seit: 12.07.2009
Beiträge: 1.529
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Das ist so eine Sauerei!!!
Der arme Hund.Lieben Gruß, Anja
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Wer gleichgültig gegen ein treues Tier ist wird auch für seinesgleichen kein Herz haben. Friedrich der Grosse |
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#4 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
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Ich hoffe du bekommst heraus wem der Hund gehört.
Solche Leute dürfen auf keinen Fall weiter Hunde zur Pflege haben oder diese betreuen, ich bin erschüttert über diesen Vorfall. Solltest du herausfinden wem der Hund gehört, würde ich dieser Familie raten Anzeige zu erstatten. Was anderes hat diese Person nicht verdient.
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Lg Stephie
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#5 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
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ich galube ich hätte meine leine genommen und die frau auch mal so richtig schön eine runtergezogen, damit sie merkt wie es dem armen tier ergeht wenn man geschlagen wird. und wenn es noch nicht mal ihr eigener ist... oh mein gott, die arme familie.
versuche bitte alles um herraus zu bekommen wem der hund gehört. das muß ein schnelles ende haben. |
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#6 (permalink) |
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Fellow
Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Hessen
Beiträge: 1.062
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Da wäre ich mit Sicherheit auch ausgerastet.
Da vertraut man Jemand seinen Hund an und glaubt er ist in guten Händen ![]() Hoffentlich findest du raus, wem der Hund gehört und kannst die Leute informieren und hoffentlich hat die feine Dame keinen eigenen Hund. Woher weisst du eigentlich, dass sie eine Jägerin ist? Wer weiss, was sie noch mit dem Hund angestellt hätte, wenn du nicht zufällig vorbeigekommen wärst. LG Ursula |
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#7 (permalink) |
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und Bonny
Themenstarter
Registriert seit: 12.02.2010
Ort: Southern Shivafornia
Beiträge: 450
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Daß sie Jägerin ist, weiß ich, weil sie mir schon öfter früh begegnet ist. Sie hat immer ihre Jagdkleidungan, trägt einen solchen Rucksack und ein Gewehr. Auch das Fahrrad hat sie immer dabei. Nur mit Hund hab ich sie noch nie gesehen.
Im Zuge meiner "Recherchen" hab ich dann erfahren, daß sie tatsächlich Jungjägerin ist und diesen Hund öfter zur Pflege hat für mehrere Tage. Heute soll er wohl wieder nach Hause gehen. Inzwischen hab ich erfahren, wie der Hund heißt und daß er 3 Jahre alt ist. Leider weiß ich zwar noch immer nicht, wie die Leute heißen. Aber ich habe immerhin herausbekommen, in welcher Straße der Hund wohnt. Jetzt ist es eine Frage der Zeit, bis ich die Familie ausgemacht habe *denk*. Sie gehen nicht in meinem "Wirkungsgebiet" Gassi, aber ich weiß jetzt, wo sie gehen und dort werde ich jetzt auch mal öfter gehen. Darüber hinaus habe ich schon "Spitzel" engagiert, die sich jetzt auch sensibilisiert haben und wollen, daß die Familie erfährt, was ihr Schatz da erleben musste. Wer weiß, wie oft das schon vorkam oder noch vorkommen könnte ... Mir gehts ja nicht darum, jemanden zu denunzieren, aber das ist nun mal tierschutzrelevant und muß unterbunden werden! Ganz zu schweigen davon, was wohl passieren könnte, wenn der Hund mal eine Geste eines Fremden oder eines der Kinder mißversteht ... Wie gesagt, ich bleib auf jeden Fall dran und bin ja auch schon wieder ein ganzes Stück weiter. Ganz sicher hab ich in kurzer Zeit raus, wem der Hund gehört und dann werden die Leute davon erfahren. Es hat auch überhaupt nix damit zu tun, daß Hunde nicht mal ne klare Ansage brauchen oder ähnliches. Aber hier werden eindeutig Grenzen überschritten, die ich nicht einfach abtun konnte.
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Liebe Grüße Martina |
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#8 (permalink) |
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Dayos αRüde
Registriert seit: 15.02.2010
Ort: LK HOL
Beiträge: 363
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Ich weiß nicht wieso, aber vor meinem geistigen Auge taucht immer wieder das Wort "Jagdunfall" auf ...
Ich bin bei Jägern nicht spruchreif, aber ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz könnte durchaus böse folgen haben und evtl. sogar zum Entzug des Jagdscheins und damit sämtlicher waffenrechtlichen Befürwortungen mit sich ziehen. Ganz klar: "Anzeige erstatten."
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Some running to the sound of battle, some opposed |
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#9 (permalink) |
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Kärntner-Liebe zur Natur
Registriert seit: 03.03.2010
Ort: Wuppertal am Wald-Kärnten im Wald
Beiträge: 25
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@ Martina
Liebe Martina, das ist der Kampfgeist den ich liebe,das meine ich wenn ich sage da sind Menschen mit "***** in der Hose" unterwegs und versuchen zu ändern und abzustellen! Du wirst zwar diese Frau nicht zur Rechenschaft ziehen können,-weil Du keinerlei juristisch verwertbare Beweise hast,aber sie wird merken das Du ihr auf der Spur bist und ihr Verhalten an den Pranger gestellt wird. Du solltest Dich weiterhin darum bemühen,- das diese Frau nicht über den Jungjägerstatus hinauskommt ! Diese Frau scheint krank zu sein und hat im Wald nichts verloren.Das Gewehr und überhaupt die Waffenberechtigung gehört ihr abgenommen. Wenn Du sie namentlich erfasst hast,-schreibe einen Bericht an die Kreisjägerschaft. Und wieder sage ich an dieser Stelle: " Deutschland schaff die Hobby-Jäger ab!" (....in vielen Ländern sind sie schon verboten). Der Schaden ist höher wie der Nutzen. Alles Gute Martina wünsche ich Dir bei Deinen Bemühungen, Grüsse aus Kärnten von Hans Jürgen |
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#10 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 17.02.2010
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 465
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Unfassbar!!!
Da könnte ich zum Berseker werden!! Es wäre wirklich toll, wenn Du die Dame den entsprechenden Behörden melden würdest. Vorsorglich auch dem Ordnungsamt, falls die Dame vielleicht auch einen eigenen Hund hat. Veterinäramt könnte auch nicht schaden. Auch wenn Du keine Zeugen hast, gibts vielleicht andere Leute, die sie schon mal im Umgang mit dem Hund gesehen haben. Nur wenn man solche Vorkommnisse meldet, kann man solchen Menschen ihre Grenzen ansatzweise vorzeigen. Bin wirklich sprachlos!! Aber leider ist das keine Seltenheit!! LG Verena |
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#11 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Tournaments Won: 2 Registriert seit: 23.04.2010
Ort: Pfaffen-Schwabenheim bei Bad Kreuznach
Beiträge: 565
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Hallo Martina,
find das schon ungeheuerlich, und wenn Du kannst, melde es, denn wenn ein Jäger erst mal gemeldet ist, auch ohne Zeugen, werden die Ämter, ob Jagdaufsicht oder Ordnungsamt erst mal auf diese Person aufmerksam und das ist immer gut, denn wenn man sich beobachtet fühlt, ist man vorsichtiger und macht so´nen Scheiß nicht mehr. Ich hätte da auch meinen Mund nicht halten können!!! ![]() Weiter so Martina, find ich gut. ![]() lg Claudia |
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#12 (permalink) |
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und Bonny
Themenstarter
Registriert seit: 12.02.2010
Ort: Southern Shivafornia
Beiträge: 450
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So, es ist vollbracht !!!
Vor 15 Minuten bekam ich den entscheidenden Anruf, wem der arme Hund gehört. Natürlich habe ich sofort die Besitzerfamilie angerufen. Der Familienvater, selbst Jäger, war erschüttert über das, was ich ihm erzählte. Er wird der Sache nachgehen und mit der "Dame" sprechen. Ich geh ja nicht wirklich davon aus, daß sie das so zugibt, wie es war. Aber ich denke mal, der Mann wird sich auch denken, daß ich in völliger Unbekanntheit seiner und ihrer Person keinen Grund haben kann, mir so was auszudenken und dann auch noch zu recherchieren, wohin dieser Hund gehören könnte ... Der Hund ist wohl auch jagdlich ausgebildet. Dennoch mutmaße ich, daß er an diesem Morgen einem Hasen nachging oder ähnliches, keine Ahnung. Der Hundebesitzer sagte mir, daß er sehr geschockt sei, zumal der Hund recht häufig in der Obhut dieser "Dame" gewesen sei. Vom Gefühl her würde ich mal annehmen, daß dies jetzt der Vergangenheit angehört. Auf jeden Fall hat er sich meinen Namen und meine Telefonnummer notiert und wird sich wieder bei mir melden. Ansonsten habe ich diesen Vorfall noch einem hiesigen Jäger gemeldet, der seinerseits sehr erbost war und sich darum kümmern will. So gehe ich davon aus, daß die Dinge jetzt den Lauf nehmen, den sie nehmen müssen. Einen eigenen Hund hat diese Frau nicht, aber ich denke mal, daß sie auch jetzt keinen "Pflegling" mehr haben wird!
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Liebe Grüße Martina |
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#13 (permalink) |
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Leader of the pack
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Gut gemacht, Martina!!!
![]() Du hast völlig recht: den Hund zu schlagen ist abartig und mindestens ebenso schlimm kann der mögliche Nachfolgeeffekt sein. Wie Du schon sagtest: schnelle Bewegung zur Leine, Hund schnappt als Gegenwehr... Und dann weiß niemand, warum der Hund so reagiert. Du hast echt Zivilcourage bewiesen - Respekt! LG Heike |
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#15 (permalink) | |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 09.06.2010
Ort: Rostock
Beiträge: 18
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Zitat:
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Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund. |
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#16 (permalink) |
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Admin Anja mit 12 Pfoten-Chaostruppe
Registriert seit: 12.07.2009
Beiträge: 1.529
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Klasse Martina !
![]() Ich hoffe sehr, dass diese "Dame" wirklich nie wieder einen Hund zur Pflege bekommt. Lieben Gruß, Anja
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Wer gleichgültig gegen ein treues Tier ist wird auch für seinesgleichen kein Herz haben. Friedrich der Grosse |
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#17 (permalink) |
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und Bonny
Themenstarter
Registriert seit: 12.02.2010
Ort: Southern Shivafornia
Beiträge: 450
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Lieben Dank an euch alle für euren Zuspruch. Aber ich bin mir ganz sicher, daß jeder einzelne von euch das Gleiche versucht und getan hätte
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Liebe Grüße Martina |
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#18 (permalink) |
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Leader of the pack
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Aber Du hast es vernünftig gemacht und warst erfolgreich damit!
Ich hätte jetzt wahrscheinlich eine Klage wegen Beleidigung und tätlichem Übergriff am Hals. Ich koche einfach zu schnell über - dem Hund hätte das wenig geholfen... Hast Du wirklich toll gemacht! LG Heike |
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#19 (permalink) |
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und Bonny
Themenstarter
Registriert seit: 12.02.2010
Ort: Southern Shivafornia
Beiträge: 450
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Boah, Leute, ich kann euch sagen ...
Gerade hat mich die Familienmama angerufen, um auch nochmal persönlich mit mir zu sprechen. Sie erzählte mir, daß sie die Jägerin gleich nach meinem Erstgespräch mit dem Familienpapa auf diesen Vorfall hin angesprochen haben. Die Jägerin gab wohl auch sofort zu, daß sie den Hund geschlagen habe. Zur Erklärung sagte sie, daß sie mit dem Hund auf Hasenjagd gewesen sei und er aber immer wieder zu früh gestartet wäre. Nach dem 3. Mal habe sie ihn dann geschlagen ... Natürlich in abgeschwächter Form ... Fakt ist: Sie selbst war noch an diesem Tage mit dem Hund beim Tierarzt, um eine Platzwunde am Kopf (!!!!) nähen zu lassen. Diese Platzwunde erklärte sie dadurch, daß sie beim Umdrehen versehentlich mit dem Gewehr den Hund "getroffen" habe *würg*. Diese Erklärung nahmen die Hundebesitzer ihr erst mal ab. Nachdem sie allerdings von dem Vorfall Kenntnis hatten, fragten sie beim TA nach, worauf die Wunde schließen lasse. Allerdings konnte der TA das nicht eindeutig sagen, möglich ist beides ... Dennoch glauben die Eheleute - ebenso wie ich - daß die Wunde von der Mißhandlung herrührt. Die Familienmama erzählte mir vom Zusammenleben mit dem Hund und daß er ein so liebenswertes Familienmitglied sei etc. und betonte immer wieder, wie sehr sie schockiert sei. Sie wollen den Hund selbstverständlich nicht mehr dort in Obhut geben! Die Jägerin hat wohl den Wunsch geäußert, mit mir zu sprechen. Pfffft, erwartet sie etwa, daß ich meine Version zu ihren Gunsten abschwäche???? Ganz sicher nicht !!! Ich bin nur froh, daß das arme Tier künftig vor dieser Frau sicher ist !!!
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Liebe Grüße Martina |
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#20 (permalink) | ||
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Admin Anja mit 12 Pfoten-Chaostruppe
Registriert seit: 12.07.2009
Beiträge: 1.529
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Zitat:
Zitat:
Pass gut auf deine Hunde auf. Wer sowas macht, der könnte, nur meiner Meinung nach, durchaus vor Wut auch andere Handlungen in Erwägung ziehen... nur mal ein Gedanke... Und nochmal: Das hast Du super toll gemacht! Ich bin gerade sowas von wütend wegen der Platzwunde bei dem armen Kerl. Das ist eine Schweinerei. Lieben Gruß, Anja
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#21 (permalink) | |
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und Bonny
Themenstarter
Registriert seit: 12.02.2010
Ort: Southern Shivafornia
Beiträge: 450
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Zitat:
Allerdings wissen ja auch die hiesigen Jäger Bescheid. Deshalb könnte es ja auch möglich sein, daß sie vielleicht gar nicht mehr hier jagen darf? Oder hat das Eine mit dem Anderen nix zu tun? Hmmm ... Die Platzwunde hatte ich auch nicht bemerkt an diesem Tag. Denn so nah war ich nicht am Hund dran. Aber wenn ich drüber nachdenke, wie irre die auf ihn eingeprügelt hat, dann bin ich mir sicher, daß die Wunde davon kommt. Mir zieht sich immer noch der Magen zusammen, wenn ich daran denke ...
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Liebe Grüße Martina |
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#22 (permalink) | |
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Admin Anja mit 12 Pfoten-Chaostruppe
Registriert seit: 12.07.2009
Beiträge: 1.529
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Zitat:
Es war jetzt nicht meine Absicht dir Angst zumachen. Wollte dich nur ein wenig sensibilisieren. Bin da aber vielleicht auch etwas überängstlich. Lieben Gruß, Anja
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#23 (permalink) |
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und Bonny
Themenstarter
Registriert seit: 12.02.2010
Ort: Southern Shivafornia
Beiträge: 450
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Du hast völlig recht! Es ist 1000 mal besser, sensibilisiert zu sein, als nachlässig.
Leider gibt es ja bekanntlich nix, was es nicht gibt ... Lieben Dank für deinen Hinweis.
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Liebe Grüße Martina |
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#24 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Tournaments Won: 2 Registriert seit: 23.04.2010
Ort: Pfaffen-Schwabenheim bei Bad Kreuznach
Beiträge: 565
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Hallo Martina,
das hast du ja wirklich einen Stein ins Rollen gebracht. Gott sei Dank wird das jetzt unterbunden und der arme Hund muss das nicht mehr durchmachen. Aber gib wirklich Acht auf euch, Jäger sind unberechenbar, sind ja die Götter in Grün und haben alle Rechte, so führen die sich hier bei uns auf. hatte auch schon des öfteren das Vergnügen. Aber toll was du erreicht hast, Hut ab ![]() lg Claudia |
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#25 (permalink) |
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Admin Anja mit 12 Pfoten-Chaostruppe
Registriert seit: 12.07.2009
Beiträge: 1.529
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Ich denke man sollte nicht alle Jäger über einen Kamm scheren.
Lieben Gruß, Anja
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#26 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
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ganz klare Ansage an die Hundebesitzer: keine Weitergabe deine Adresse, Telefonnummer etc.
Kein Treffen/Gespräch what ever mit der Jägerin! Die Besitzer sollten sich überlegen die Tante anzuzeigen. Das Tierschutzgesetz ist eindeutig: Erster Abschnitt Grundsatz § 1 Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. . . . § 3 Es ist verboten, 1. einem Tier außer in Notfällen Leistungen abzuverlangen, denen es wegen seines Zustandes offensichtlich nicht gewachsen ist oder die offensichtlich seine Kräfte übersteigen, . . . Sechster Abschnitt Eingriffe und Behandlungen zur Aus-, Fort- oder Weiterbildung Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis § 10 (1) Zur Aus-, Fort- oder Weiterbildung dürfen Eingriffe oder Behandlungen an Tieren, die mit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind, nur durchgeführt werden 1. an einer Hochschule, einer anderen wissenschaftlichen Einrichtung oder einem Krankenhaus oder 2. im Rahmen einer Aus-, Fort- oder Weiterbildung für Heilhilfsberufe oder naturwissenschaftliche Hilfsberufe. Auszüge aus der Quelle: TierSchG - Tierschutzgesetz Betty |
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#27 (permalink) |
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und Bonny
Themenstarter
Registriert seit: 12.02.2010
Ort: Southern Shivafornia
Beiträge: 450
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Diese sogenannte Jungjägerin hier ist recht neu, etwa seit einem halben Jahr oder so.
Alle anderen hiesigen Jäger/innen hier kenne ich und sie kennen mich. Die Jäger sind allesamt auch ziemlich bestürzt über diesen Vorfall. Ich selber bzw. meine Hunde haben ansonsten nicht die geringsten Probleme mit der hier jagenden Zunft. Die sind - zumindest eben hier - alle echt in Ordnung. Es gab nie Unstimmigkeiten. Diese Frau bildet wirklich eine absolute Ausnahme hier bei uns. Nein, mit ihr möchte ich mich auch keinesfalls zum Gespräch verabreden, auch nicht telefonisch. Begegnet sie mir und spricht mich dann drauf an, dann werde ich ihr meine Verachtung aussprechen. Mehr möchte ich mit dieser Person wahrhaftig nicht zu tun haben.
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Liebe Grüße Martina |
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#28 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
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Martina ich wünsche dir und deinen Hunden, dass diese *verbietet meine Erziehung* bald keine Waffe mehr tragen darf!!!
Mein Gott wie mieserabel müssen sich die Halter fühlen, die ihren armen HUnd immer wieder dorthin zur "Pflege" gaben. Wieso eigentlich? meine Hunde leben bei und mit mir und im Notfall gibt es liebe Menschen, die sowohl mein uneingeschränktes Vertrauen haben, wie auch das meiner Tiere! Die müssen doch mal gemerkt haben, dass der Hund vielleicht nicht begeistert war, wenn er dorthin musste? |
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#29 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 17.02.2010
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 465
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Guten Morgen!!
Gott sei Dank konnte die Familie gefunden werden... Platzwunde am Kopf?? Die Besitzer sollten sich weitere rechtliche Schritte wirklich überlegen (Bweislage ist ja eindeutig) und ich hoffe, dass diese " Dame" niemals den Abzug ziehen darf. @ Feli: Die Leute werden der Jägerin wahrscheinlich vertraut haben und da die meisten Fellnasen extrem leidensfähig sind und auch bei Misshandlungen sich nicht wehren, werden sie es wahrscheinlich wirklich nicht bemerkt haben oder bestimmte Verhaltensweisen des Hundes falsch gedeutet haben. @ Martina: Du hast wirklich Courage bewiesen!!! Ganz toll gemacht!!!! ![]() ![]() LG Verena |
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#30 (permalink) |
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und Bonny
Themenstarter
Registriert seit: 12.02.2010
Ort: Southern Shivafornia
Beiträge: 450
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Guten Morgen
![]() Ja, so ist es tatsächlich. Die Familie hat jetzt natürlich im Nachhinein auch dauernd überlegt, ob und was sie wohl übersehen haben könnten. Aber die Mutter bestätigte mir nochmals am Telefon, daß der Hund sich offenbar immer über die Jägerin gefreut habe, wenn diese kam. Ich vermute ja mal, daß sie ihm auch Leckerchen gab und ihn streichelte. So sicherte sie sich ab, daß er gerne zu ihr hingeht. Darüber hinaus genoß sie tatsächlich das Vertrauen der Familie so sehr, daß sie sogar einen Schlüssel hatte und selbständig den Hund holen und bringen konnte. Das heißt, man konnte hier die Reaktionen des Hundes gar nicht beobachten. Die Familie dachte wirklich, sie tue dem Hund einen großen Gefallen, wenn sie ihn mit der Frau losziehen ließen. Ab jetzt werden sie ihren Alltag neu strukturieren, denn sie sind wirklich über alle Maßen geschockt über das, was ihr Liebling da womöglich über längere Zeit hin ertragen musste. Ich werde ihnen auch nochmal zureden, ob sie Anzeige erstatten wollen. Denn ich habe ja auch von anderen Hundeführern schon gehört, daß diese Jägerin gerne mal "unverhältnismäßig schroff" mit dem Hund umgegangen sein soll ...
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Liebe Grüße Martina |
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