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Erziehung & Verhalten Fragen, Tipps & Tricks bei Verhaltensauffälligkeiten....alles hier rein


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Alt 05.07.2010, 21:06   #1 (permalink)
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Habt ihr ein paar gute Tips, wie wir es schaffen, unseren Kleinen mal für gewisse Zeit alleine zu lassen. Bis jetzt war immer jemand da. Aber jetzt wollen wir schon trainieren, ihn auch mal für ein paar Stunden alleine zu lassen. Wir haben es schon geschafft, mit einer getrockneten Luftröhre ihn für eine halbe Stunde zu beschäftigen. Dann hat er aber gemerkt, dass er alleine ist und alles zusammengejault und gebellt. Wie können wir es besser machen?
Bin gespannt auf eure Tips.
LG
Jerry Lee ist offline  
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Alt 05.07.2010, 23:18   #2 (permalink)
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Eine halbe Stunde ist am Anfang schon zu lang. Lieber mit kleinen Schritten anfangen, wie z.B. nur mal bis vor die Tür oder in einen anderen Raum, einige Minuten warten und wieder rein. Dann so nach und nach die Zeitabstände verlängern.
Ich persönlich habe auch nicht grossartig gelobt beim Reinkommen, sondern eher so getan, als sei nichts Besonderes gewesen, aber das macht sicher Jeder anders. Wirst hier sicher noch viele gute Tipps bekommen.

LG
Ursula
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Alt 06.07.2010, 07:18   #3 (permalink)
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Das haben wir ja schon gemacht, von Raum zu Raum, war kein Problem, auch mal eben vor die Tür, auch kein Problem. Nur müssen wir jetzt bald wieder Arbeiten und dann muss es irgendwie klappen.
Jerry Lee ist offline  
Alt 06.07.2010, 08:09   #4 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Fellow Beitrag anzeigen
Eine halbe Stunde ist am Anfang schon zu lang. Lieber mit kleinen Schritten anfangen, wie z.B. nur mal bis vor die Tür oder in einen anderen Raum, einige Minuten warten und wieder rein. Dann so nach und nach die Zeitabstände verlängern.
Ich persönlich habe auch nicht grossartig gelobt beim Reinkommen, sondern eher so getan, als sei nichts Besonderes gewesen, aber das macht sicher Jeder anders. Wirst hier sicher noch viele gute Tipps bekommen.

LG
Ursula
Ich muss Ursula vollkommen recht geben, eine halbe Stunde ist für den Anfang zu lange.

Jeder Hund reagiert anderst auf das allein sein, einige akzeptieren es von Anfang an, andere werden es nie können. Meine damalige Jacky Hündin konnte nie allein sein , Paul z.B. stört es nicht solange wie die Wohnzimmer- oder Schlafzimmertür auf ist.

Wir haben mit 2 Minuten angefangen und nun geht es auch mal 3 - 4 Stunden (wenn wir mal schön Essen gehen wollen), da habe ich dann aber ein schlechtes Gewissen.

Da ich nicht wollte das er jedes Mal zur Tür rennt und dort lauert bis irgend jemand wieder rein kommt, bin ich teilweise 20 mal hintereinander (Abstand von 1-5 Minuten) aus der Haustür raus, kurz gewartet und wieder rein. Ich habe gemerkt, dass es ihm zu dumm wurde und er lag irgendwann nur noch im Wohnzimmer und hat sich dafür gar nicht mehr interessiert. Er hat auch kein Knabberzeug vorher bekommen, sondern ich habe immer etwas kleines an verschiedenen Stellen versteckt, so das er suchen musste, dies war dann meist so "anstrengend" für den kleinen, das er dann geschlafen hat.

Ein Rezept kann hier keiner aussprechen, nur den Rat geben langsam anzufangen und dann zu steigern.
__________________
Lg
Stephie
Paul1009 ist offline  
Alt 06.07.2010, 13:54   #5 (permalink)
Dayos αRüde
 
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Also wir haben mit dem ersten alleine sein gewartet, bis Dayo 6 Monate war.
Dann halt langsam angefangen, von 5 Minuten langsam hoch gesteigert.
Jetzt sind wir bei 2,5 Stunden und er ist jetzt 9,5 Monate alt.
Er macht keinen Muks sondern freut sich fast, das keiner da ist und das er das Bett für sich ganz alleine haben darf (sonst ist das Bett nämlich tabu).

Jerry war noch recht jung, oder?
Gib ihm Zeit, erstmal das andere (wirklich wichtige im Leben) zu lernen und zu verkraften. Dann kommt das alleine sein, ganz von alleine.

- Migo
__________________
Some running to the sound of battle, some opposed
Migo ist offline  
Alt 06.07.2010, 14:08   #6 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Jerry Lee Beitrag anzeigen
Das haben wir ja schon gemacht, von Raum zu Raum, war kein Problem, auch mal eben vor die Tür, auch kein Problem. Nur müssen wir jetzt bald wieder Arbeiten und dann muss es irgendwie klappen.
Wie alt ist er denn?
Es könnte ein Problem werden, wenn ihr ihn schon bald für längere Zeit allein lassen müsst.
Elvis konnte ich im ersten Jahr gar nicht für mehrere Stunden allein lassen, da wäre sicher das eine oder andere Malheur passiert
Ich hab's allerdings auch gar nicht erst ausprobiert. Ausserdem haben wir noch einen Zweithund, da ist das Alleinsein nicht sooo ein Problem. Aber ich glaube schon, dass er evtl. die Möbel etwas ummodelliert hätte.
Ich wünsche euch jedenfalls viel Erfolg.

LG
Ursula
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Alt 06.07.2010, 14:10   #7 (permalink)
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Es hat nicht jeder die Möglichkeit, den Hund mit zur Arbeit zu nehmen oder gar von daheim aus zu arbeiten. Irgendwann ist der eigene Urlaub und der des Gatten aufgebraucht und wenn man dann keine Person mehr hat, ist es schon blöd. Da kann sehr schnell eine Disskusion entstehen ob Berufstätige einem Hund gerecht werden können? Sollen nur noch Rentner Hunde haben, mh denke nicht. Ist ja auch nciht das Thema.

Man sollte auch beachten, das man den Hund (Welpe) nicht überall mit hinnehmen kann, somit muss der kleine auch mal allein bleiben und sollte ggf. früh dran gewöhnt werden um nicht bei diesen Temperaturen im Auto zu sitzen.

Langsam anfangen, sonst wird das bestimmt nichts mit dem allein sein.
__________________
Lg
Stephie
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Alt 06.07.2010, 19:27   #8 (permalink)
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Also Jerry Lee ist jetzt 3 Monate. Wir hatten ja auch schon angefangen immer wieder raus zu gehen paar mal, für einige Zeit. Nicht lange. Das Raumwechseln war ja auch kein Problem. Die halbe Stunde war ja auch nur, weil er Beschäftigung hatte und nicht nur alleine war. Wir werden weiter üben und üben und üben. Irgendwie wird das schon gehen.
So wie Paul sehe ich das auch, kann ja nicht sein, dass nur noch Arbeitslose und Rentner Hunde halten dürfen. Macht ja voll keinen Sinn.
Jerry Lee ist offline  
Alt 06.07.2010, 19:40   #9 (permalink)
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Angel konnte/mußte mit 17 Wochen bereits 2,5 Stunden alleine bleiben.
War zu Beginn nicht ganz einfach.

Bin grad auffem Sprung, schreibe morgen ausführlicher wie das bei uns war, nämlich zu Beginn mit Panik und einkoten und schreien. Richtige Angst hatte sie obwohl wir nur durch ein Absperrgitter getrennt waren und sie uns sehen und hören konnte.
Heute sind auch mal 5 Stunden alleine bleiben problemlos möglich, auch wenn ich es hasse... aber ab und an muss es sein.

Wie gesagt, ich schreib morgen genaueres.

LG Betty
Angel ist offline  
Alt 12.07.2010, 21:42   #10 (permalink)
isa
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Also , ich bin auch berufstätig , dazu alleinerziehende Mama von vier Mädels und eben Nelson , der nun 3 Jahre alt ist.

Ich arbeite halbtags als Dauernachtwache , d.h. ich bin zwischen 10 und 11 Nächten im Monat von 21.15 bis 6.15 morgens außer Haus.

Die Kinder gehen während der Schulzeit um 21.00 Uhr ins Bett und Nelson liegt unten in Diele oder Wohnzimmer. Um 20.30 Uhr gehe ich mit ihm die letzte Runde und morgens , um 6.15 Uhr , wenn ich heimkomme , die erste .

Nelson hat mir noch nie etwas kaputt gemacht oder irgendwo ins Haus gemacht.
Als Nelson mit 17 Wochen zu mir kam , hatte ich einen Zimmerkennel , den er weder beschmutzte oder beschädigte.
Mit dem Alleinlassen hab ich ohne Vorankündigung angefangen. Bin einfach gegangen , ohne etwas zu sagen. Zuerst ne Runde ums Haus , dann Kinder von der Schule abholen , dann einkaufen , dann mal 2-3 Stunden und schließlich die ganze Nacht.

Nelson hat von mir etwas nach meiner Rückkehr bekommen mit viel Lob !
Wenn ich ging , war nur seine Spielzeugkiste mit den üblichen Dingen um ihn , die auch regelmäßig dann ausgeräumt war ,sonst nix !

Also ich habe mit dem """ nicht viel Aufhebens machen """ gute Erfahrung gemacht !!

Liebe Grüße
__________________


isa & kids & nelson
isa ist offline  
Alt 14.07.2010, 17:55   #11 (permalink)
GrossARTig
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Ich habe gute Erfahrungen mit einem DAP Zerstäuber gemacht. Allerdings möchte ich davor warnen ihn als Wundermittel zu sehen. Er ist erziehungsunterstützend und kann die Erziehung und langsame Gewöhnung nicht ersetzen
 
Alt 21.07.2010, 19:03   #12 (permalink)
Silke
 
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Die ersten 3 Monate haben wir die Hunde gar nicht alleine gelassen.Dann fing ich an,mal eben zum einkaufen und dann sofort zurück.Der jüngste(jetzt 1 Jahr) hat in der halben Stunde nur geheult(laut Nachbarn).Jetzt kann ich alle 3 mal gut für 3 Stunden allein lassen,aber auch nicht jeden Tag.Halt,wenn ich mal zum Arzt oder Friseur muß.Wenn wir eingeladen sind,kommt mein Sohn und paßt auf und ansonsten nehmen wir unsere Hunde überall mit hin.Meine Meinung ist, ein RR ist kein Hund,der den ganzen Tag allein sein sollte.Wenn man nicht die Möglichkeit hat,dass immer jemand aus dem Haushalt(Kinder,Partner)da ist,so dass der Hund nicht zu lange allein ist,sollte man sich vielleicht eine andere Rasse zulegen,der es nicht so viel ausmacht alleine zu sein.Als wir uns vor 3 Jahren für Hunde entschieden haben,war klar,dass ich zu Hause bleibe.
silke ist offline  
Alt 29.07.2010, 21:42   #13 (permalink)
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So ein Quatsch, mal ehrlich, wenn ihr euch das leisten könnt, dass einer zu Hause bleibt, freut mich das für euch. Aber wir lassen ihn ja nicht Tage lang alleine und ich denke nicht, dass es um die Rasse geht, wenn es danach geht, sollte man sich gar kein Tier anschaffen. Ich denke schon, dass da jeder Hund auch anders tickt, so wie man es hier liest. Der eine kann länger alleine bleiben, der andere eben nicht. Das zeigt sich eben erst, wenn man es ausprobiert.
Jerry Lee ist offline  
Alt 29.07.2010, 22:47   #14 (permalink)
isa
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Lasst euch da nicht beirren , handelt aus e u r e m Bauch heraus , denn ihr seid diejenigen , die mit eurem Hund zusammen sind und ihm Liebe schenken.
Tiere , die geliebt werden , passen sich ihrem Rudel an und sind auch glücklich dabei.
Nelson hat ein großes Urvertrauen zu mir aufgebaut nach seiner schrecklichen Zeit und weiß , dass ich wieder komme , sei es nun nach 10 Minuten , 3 Stunden oder 11 Stunden !

Kopf hoch , ihr schafft das !


Liebe Grüße
__________________


isa & kids & nelson
isa ist offline  
Alt 30.07.2010, 08:29   #15 (permalink)
GrossARTig
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Also liebe Themenstarterin......das hat absolut nichts mit "leisten können" zu tun. Das hat eher etwas damit zu tun, dass man sich im Vorfeld Gedanken macht und evtl. an das worst case Szenario denkt und sich von vornherein eine Lösung sucht.

Ich schulde, das mal Deinem jüngeren Alter, dass Du das anders siehst jedoch finde ich, dass Du Dich auch genauer hättest informieren können. Jeder RR Besitzer oder zumindest jeder zweiter wird Dir sagen können, dass der RR das Alleine sein nicht gerade erfunden hat. Das ist wohl der Ursache geschuldet, dass er sehr Personengebunden ist, was ja durchaus auch seine Vorteile hat.

Und das nächste Mal bevor Du einen Fred eröffnest und nach Hilfe suchst, überleg Dir doch vorher ob Du die Meinungen anderer abkannst oder ob Du nachher, wenn Dir die Meinungen nicht passen es wieder mit "so ein quatsch" abtun willst. In dem Fall kannst Du dir das erföffnen nämlich sparen.
 
Alt 30.07.2010, 09:17   #16 (permalink)
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Guten Morgen,

sehe das genauso, ich hab auch ein "nicht allein bleiben wolle-Hund"
wenn wir lange (länger als 2 Stunden) weg sind, holt ihn meine Mutter ab. Geht auch nur mit abholen, dann geht er mit, wenn ich ihn hinbringe, fühlt er sich verlassen und heult und fiepst bis zu 2 Stunden lang und findet keine Ruhe. Wenn meine Mutter ihn abholt geht er mit und findet das gassi gehen klasse.
RR sind halt besondere Hunde und ich könnte mir nicht vorstellen dass man einen RR jeden Tag für viele Stunden alleine lassen kann. Ich habe auch schon mit mehreren RR-Besitzern hier gesprochen und die haben die gleichen Probleme, Hund heult, dekoriert die Wohnung um, usw.
Also lasse ich meinen Hund nur manchmal alleine bis zu 2.,5 Stunden und ansonsten kommt er halt zur Oma oder wir nehmen ihn mit.
Und damit muss man zurecht kommen oder man braucht keinen.

Mein erster Hund war da ganz problemlos und bei uns auf dem HP hat da auch keiner Probleme mit, sind aber halt andere Rassen Boxer, DSH, Riesenschnauzer, usw.
Aber da muss halt jeder machen wie er denkt

liebe Grüße Claudia und der gesellige Agent
Agent ist offline  
Alt 30.07.2010, 10:25   #17 (permalink)
GrossARTig
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Jeder Hund ist ein besonderer Hund. Der RR hat halt Eigenarten die andere nicht haben. Dass ihn das jetzt besonders macht, finde ich nicht.

Ansonsten gehe ich aber mit Dir konform.

Geändert von GrossARTig (30.07.2010 um 10:25 Uhr) Grund: Ein wort doppelt
 
Alt 30.07.2010, 10:42   #18 (permalink)
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So hatte ich das mit besonders auch nicht gemeint,

hatte es in Bezug auf alleine bleiben gemeint.

lg Claudia
Agent ist offline  
Alt 30.07.2010, 10:46   #19 (permalink)
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Na dann sind wir uns einig...

Lieben Gruss

Sascha
 
Alt 30.07.2010, 11:30   #20 (permalink)
Silke
 
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Zitat:
Zitat von Jerry Lee Beitrag anzeigen
So ein Quatsch, mal ehrlich, wenn ihr euch das leisten könnt, dass einer zu Hause bleibt, freut mich das für euch. Aber wir lassen ihn ja nicht Tage lang alleine und ich denke nicht, dass es um die Rasse geht, wenn es danach geht, sollte man sich gar kein Tier anschaffen. Ich denke schon, dass da jeder Hund auch anders tickt, so wie man es hier liest. Der eine kann länger alleine bleiben, der andere eben nicht. Das zeigt sich eben erst, wenn man es ausprobiert.
Nun,ich meine,man sollte sich vorher schlau machen,bevor man sich ein Tier
anschafft.Dann weiss man,wieviel Zeit es benötigt.Es wäre ja auch noch schöner,wenn Ihr den Hund tagelang allein lassen würdet.Maximal 3 Stunden und das nicht jeden Tag.Wenn Ihr beide berufstätig seid und Eure Arbeitszeiten nicht einteilen könnt,sollten Eltern,Kinder u.s.w.vorhanden sein,die sich kümmern.Wobei ich mich auch frage,wieso Du Ratschläge möchtest,da Du doch davon ausgehst,dass man es ausprobieren muß.
Ein RR ist nicht geschaffen stundenlang und das täglich allein zu sein!
Nochmal,dann hättest Du Dich für eine andere Rasse entscheiden müssen,oder noch besser für eine Katze.
silke ist offline  
Alt 30.07.2010, 11:43   #21 (permalink)
GrossARTig
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Zitat:
Zitat von silke Beitrag anzeigen
Nun,ich meine,man sollte sich vorher schlau machen,bevor man sich ein Tier
anschafft.Dann weiss man,wieviel Zeit es benötigt.Es wäre ja auch noch schöner,wenn Ihr den Hund tagelang allein lassen würdet.Maximal 3 Stunden und das nicht jeden Tag.Wenn Ihr beide berufstätig seid und Eure Arbeitszeiten nicht einteilen könnt,sollten Eltern,Kinder u.s.w.vorhanden sein,die sich kümmern.Wobei ich mich auch frage,wieso Du Ratschläge möchtest,da Du doch davon ausgehst,dass man es ausprobieren muß.
Ein RR ist nicht geschaffen stundenlang und das täglich allein zu sein!
Nochmal,dann hättest Du Dich für eine andere Rasse entscheiden müssen,oder noch besser für eine Katze.
Silke, ich stimme Dir zu 100% zu. Ich habe Balou ja second hand bekommen und leider wurde er nicht von Anfang an, an das alleine Bleiben gewöhnt. Nach 2 Jahren bin ich jetzt bei 2,5 Stunden angekommen in denen er entspannt bleibt. Ziel ist 4 Stunden damit ich auch mal ein Film im Kino mit Überlänge sehen kann. Mehr sollten es dann aber auch wirklich nicht sein.

Sich einen Hund anzuschaffen passiert in erster Linie aus rein egoistischen Motiven. Den Hund hat ja keiner gefragt ob er zu einem möchte. Also haben wir auch die Pflicht seinen Bedürfnissen so gut wie möglich nachzukommen. Kann ich ein Bedürfnis nur mangelhaft nachkommen, dann schaffe ich mir gerade wegen der Tierliebe kein Tier an.
 
Alt 30.07.2010, 11:56   #22 (permalink)
Silke
 
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@"GROSSARTIG" dann sind wir uns ja einig,wenn es auch nur mal der
Themenstarter einsehen würde.(seufz)
silke ist offline  
Alt 30.07.2010, 13:40   #23 (permalink)
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Als wir uns Angel zulegten war klar: der Hund muss lernen alleine zu bleiben.

Ja er muss es lernen.
Was ich dafür nicht festlegen wollte war ein Zeitrahmen, aber meine Berufstätigkeit hat mir da schon Grenzen aufgezeigt.

Chefin war eingeweiht, ich konnte die ersten 3 Wochen ganz frei haben, danach musste ich für ca 2-2,5 Stunden weg.
Zu dem Zeitpunkt hatte mein Sohn gerade die Schule beendet, so dass wir insgesamt etwa 10 Wochen hatten um dem Hundchen das Alleinesein Schmackhaft zu machen.

Unter Anleitung einer Trainerin haben wir den Hund positiv auf einen Kennel konditioniert. Dachten wir.
Stufen von wenigen Augenblicken bis hin zu 1,5 Stunden schienen kein Problem zu sein.
Doch dann:
Angel hat eingekotet in den Kennel. Und sie war fürchterlich entsetzt darüber. Sie hat sich in ihre eigene Schei..e gelegt, und war völlig durch den Wind als ich wieder zu Hause war.
Da der Ort, an dem der Kennel gestanden hat nun negativ belastet war, haben wir diesen umgestellt.
Wieder 3 Schritte zurück vom Zeitfenster her.
Wieder schien alles im grünen Bereich. Beim erhöhen erneuter Rüchschlag: Panik, einkoten.

Kennel war also vom Tisch.

Wir haben ihr daraufhin das ganze Haus zur Verfügung gestellt sie konnte sich frei bewegen, und sie hat sich ihren Ich-fühl-mich-sicher-Ort selbst ausgesucht: unser Bett.

Von da an war das Eis gebrochen, die Zeiten konnten ausgedehnt werden.

Für den schlechten Start waren wir relativ schnell bei mehreren Stunden, da ich regelmäßig morgens ca 3-4 Stunden ausser Haus bin.
Härte-test war die Kommunion meines Neffen: 6 Stunden blieb sie alleine ohne irgendwelchen Stress zu haben.

Sie hat zu keinem Zeitpunkt etwas kaputt gemacht.

Unser Weg war lang. Länger als gedacht. Aber ich habe einen Hund auf den ich mich verlassen kann wenn sie mal alleine bleiben muss.

Ich hoffe ich kann allen Mut machen die einen schwierigen Start ins Alleinesein haben.

LG Betty,
Angel ist offline  
Alt 30.07.2010, 13:48   #24 (permalink)
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Danke für Deinen Beitrag Betty! Das macht mur zu deutlich wie schwierig es sein kann einen Hund an das alleine bleiben zu gewöhnen.

Natürlich kann man auch Glück haben aber auf den Faktor Glück verlässt ein verantwortungsvoller Halter nicht.
 
Alt 30.07.2010, 14:14   #25 (permalink)
Silke
 
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@Betty Du redest von ca 3-4. Stunden,der Themenstarter aber wohl von mehr Stunden.
Wobei ich selber meine Hunde nicht jeden Tag mehrere Stunden allein lassen möchte,da hätte ich ein schlechtes Gewissen.Wenn ich alleine schon sehe,wie sie am Fenster stehen und mir hinterhersehen,wenn ich mal und das ist selten,ohne sie wegfahre.
Unseren Hunden steht übrigens auch das ganze Haus zur Verfügung,außer die Bäder.
6 Stunden würden wir unsere Hunde nie allein lassen,auch nicht für eine Kommunion.
Da hätten wir eine andere Lösung gefunden.Entweder wäre nur einer hingegangen,oder wir hätten für einen Hundesitter gesorgt,den die Hunde kennen.Meine Meinung.Wir könnten einfach nicht genießen,wenn wir unsere Hunde zu lange alleine wüßten,dafür lieben wir sie zu sehr.Unser Umfeld weiß auch,uns gibt es nur mit Hunde,wenn wir keinen Sitter haben,oder gar nicht.Das wird auch so akzeptiert.
silke ist offline  
Alt 30.07.2010, 14:35   #26 (permalink)
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Oh man also mal ganz ehrlich, ich rede nicht von so vielen Stunden wie ihr denkt. Ihr lasst eure Hunde doch auch stundenweise alleine. Darum geht es doch. Und mal ehrlich, es gibt eben auch RR die alleine bleiben. Ihr wollt auch nur das sehen, was ihr sehen wollt. Ich bin nie davon ausgegangen, ihn stundenlang alleine zu lassen. Aber irgendwie einen Anfang zu finden und es ihm Beibringen. Darum ging es. Und wir haben uns unsere Gedanken gemacht, keine Sorge. So dumm sind wir nicht und so jung denke ich, bin ich auch nicht. Also, mal ganz schnell wieder runter kommen. Das was ihr sagt, sehen wir im Prinzip auch so, aber ihr lasst eben auch eure Lieblinge mal alleine. Aber wir sind wohl jetzt in euren Augen eh die Falschen. Sorry, dass ich hier so falsch verstanden und z. T. blöd angemacht wurde. Jeder hat seine Meinung und Art und Weise. Ist schon klar. Aber bei z. T. dummen Antworten kann ich leider nicht anders. Entschuldigung, wenn es falsch rüber gekommen ist, aber die anderen sollten auch mal sehen, wie sie sich verhalten.
Und wie man sieht, kann es ja auch gehen. Im übrigen nehmen wir ihn sonst auch überall mit hin nur geht es eben leider bei uns nicht, dass wir unseren Job dafür aufgeben. Und ich denke, dass es auch eine Erziehungssache ist. Wir schenken ihm viel Liebe und Aufmerksamkeit und versuchen es so schonend wie möglich umzusetzen. Zudem haben wir eine NAchbarin, die nach einer gewissen Zeit nach dem Rechten schaut und ihn ggf. mit zu sich nimmt. Also, alles Paletti. Es ging mir nur darum, wie man eben den Anfang schafft.
@Silke, das ist ja dann wiederrum dein Empfinden, die Hunde nicht so lange alleine zu lassen, dass heißt aber ja nicht, dass sie es nicht könnten.
Gut finde ich es mit Sicherheit auch nicht. Aber manchmal geht es nicht anders. Wir wissen was es heißt, einen Hund zu haben, darüber haben wir lange nachgedacht und wissen über die guten und auch schlechten Seiten Bescheid.

Geändert von Jerry Lee (30.07.2010 um 14:44 Uhr)
Jerry Lee ist offline  
Alt 30.07.2010, 16:14   #27 (permalink)
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Jerry Schätzchen....niemand hat Dich dumm angemacht und wir wollen auch nicht behaupten, dass Du dumm bist. Dennoch wirst Du uns zugestehen müssen, dass es negativ rüberkommt wenn Du unsere Anmerkungen als "so ein Quatsch" abtust.
 
Alt 30.07.2010, 17:41   #28 (permalink)
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der Quatsch bezog sich auch auf die Aussage, dass Silke sich dafür entschieden hat, zu Hause zu bleiben.
Aber nun solls auch gut sein. Ich denke, wir wissen alle, was das Beste für unsere Lieben ist, oder. Und das wir eben alles erdenkliche tun was wir können für die Kleinen.
Jerry Lee ist offline  
Alt 30.07.2010, 18:20   #29 (permalink)
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Huhu!!

Also, ich habe auch eine Bonny-Schnute, die partout nicht mehr alleine bleibt und es Gott sei Dank bei mir auch nicht muss. Bonnys Vorgeschichte ist eh so verkorkst, das wir uns mittlerweile super arrangiert haben und ich trotzdem noch ins Kino etc gehen kann. Dann ist sie eben bei ihrem Kumel Aaron oder wird zuhause gesittet.
Ins Büro kommt sie auch mit.. Von daher alles easy, aber eben organisatorsichen manchmal aufwendig.

Selbstverständlich ist mir bewusst, dass ein Hund stundenweise ( aber dann bitte begrenzt) alleine bleiben sollte und dies wird auch mit den Pflegis versucht zu üben ( anfangs minutenweise).
Jetzt kommt mein eigentlicher KasusKnacktus: Bedenkt bitte immer, dass es auch Situationen geben kann, in dem der Hund nicht alleine mehr bleibt oder nur sehr schlecht. Und dafür sollte es unbedingt einen Plan B geben ( Hundesitter, Freunde, Familie whatever).
Hunde verändern sich ein Leben lang und es kann sein, dass ein Hund, der jahrelang alleine blieb, mit zunehmenden Alter damit erhebliche Probleme hat. Dies kann durch Krankheiten oder einfach nur durch altersbedingte Veränderungen pasieren. Also, auch einen Plan B haben. Ebenso ist auch zu berücksichtigen, dass es ja sein kann, dass ich einen Hund/ Welpe bekomme, der einfach nicht fürs Alleinesein geschaffen ist. Auch dann sollte ich mir im Vorfeld Gedanken gemacht haben, wie ich mit der Situation umgehe.

Ich hoffe, Ihr versteht worauf ich hinaus will... Mitabgabegründe bei den Notorgas sind nämlich, dass der Hund nicht bzw. nicht mehr alleine bleibt.

LG

Verena mit Bonny und Pflegi Abeni
Verena ist offline  
Alt 30.07.2010, 18:54   #30 (permalink)
Silke
 
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@Jerry Lee,also ICH finde es keinen Quatsch zu Hause zu bleiben,wenn ich mich für einen RR entschieden habe.Gott sei Dank hast Du ja zuletzt doch noch eine Nachbarin aus dem Hut gezaubert,die sich um DEINEN Hund kümmert,weil Du die Zeit nicht hast.
@Verena ich gebe Dir recht,es ist auf Dauer nicht gut,wenn der Hund so viel alleine ist.Er nimmt es hin,weil ihm nichts anderes übrig bleibt.
Also,ich meine,wenn ich nicht genügend Zeit habe,mich um meinen Hund zu kümmern und auch keine andere Bezugsperson für ihn habe,sollte ich mir ,wenn überhaupt ein anderes Tier zulegen.Punkt!
silke ist offline  
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Warum ist es so schön, ein Hund zu sein? Monika Gedichte & Geschichten 0 16.07.2009 05:30




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