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| Erziehung & Verhalten Fragen, Tipps & Tricks bei Verhaltensauffälligkeiten....alles hier rein |
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#1 (permalink) | |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
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Zitat:
Ich verstehe das schon, aber sollte das heißen, das sich dann jemand der voll arbeiten geht 8 Stunden kein Hund holen sollte? Mal so in den Raum werfen: Was haltet ihr denn von diesen Hundekindergärten? |
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#2 (permalink) |
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Silke
Registriert seit: 16.02.2010
Ort: Moers-Kapellen
Beiträge: 126
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Also ich habe eine gute Bekannte,die hätte auch gerne einen Hund.Sie ist total verrückt nach meinen,aber sie schafft sich keinen an,da sie den ganzen Tag arbeiten ist.Ihre Meinung,die ich teile,Zitat:ich schaffe mir doch keinen Hund an,damit er den ganzen Tag alleine ist.Sie holt sich schon mal den Hund ihrer Schwiegereltern,wenn sie Zeit hat.Das nenne ich eine verantwortungsvolle Einstellung.
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#3 (permalink) | |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 15.07.2009
Beiträge: 249
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Zitat:
ja, genau das meine ich. was halte ich von hundekindergärten und, ich erweitere auf hundetagesstätten? zeitweise brauchbar, in einzelfällen super aber wenn ich weiß, dass eine hundehaltung von beginn an auf solch eine einrichtung ausgerichtet ist, dann gar nichts. pete |
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#4 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Ich sehe das auch so. Tierliebe heißt auch, auf ein Tier zu verzichten aus Liebe zu dem Tier.
Eine Anmerkung an die Webmaster .... Könnt ihr vielleicht die letzten Postings in einen eigenen Fred verschieben "wie lange ist alleine bleiben vertretbar"? Die Themenstarterin fragte nach Tipps und wir schweifen hier gerade extrem ab, finde das Thema dennoch interessant! danke |
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#5 (permalink) | |
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Fellow
Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Hessen
Beiträge: 1.062
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Zitat:
Das sehe ich genauso. Bei einem Vollzeitjob heisst es ja nach 8 Stunden nicht, dass ich nun endlos Zeit habe und Diese nur meinem Hund widmen kann. Für mich ist es egoistisch gedacht, sich unter solchen Umständen einen Hund anzuschaffen. Und von einem Welpen oder Junghund zu erwarten, daß er 8 Stunden tgl. allein bleibt, kann meiner Meinung nach auch nicht gutgehen. Mal ein paar Stunden allein sein, ist sicher für die meisten Hunde kein Problem, aber jeden Tag 8 Stunden, finde ich schon heftig. Dann sollte man aus Vernunftsgründen verzichten und Gassigänger im Tierheim werden o.Ä. LG Ursula |
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#7 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Themenstarter
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Sehr schön geschrieben.Wirklich.
Nur ich glaube die Umsetzung ist dann immer schwerer. Zu dem Thema Hundekindergärten, ich finde diese sehr praktisch. Das heißt, als Notlösung, wenn etwas passiert ist und man kann seinen Hund nicht bei Bekannten unterbringen. Wenn jemand diese Einrichtungen nutzt, weil er in den Urlaub fährt, kann ich das nicht unterschreiben. Hat man einen Hund, sollte man sein Urlaub Hundegerecht planen. |
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#8 (permalink) | |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Themenstarter
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Zitat:
Ich selber brauch nur 5 Minuten zur Arbeit und habe eine Arbeitszeit von 8 Stunden inklusive Pausen. Also bin ich ca 8.10 unterwegs. Aber wie gesagt, die Zahl war frei gewählt. Im Normalfall wird man wohl 10 Stunden aus Haus sein. |
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#10 (permalink) |
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Ich, mich & meinereiner
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Ich denke sowas sollte man vom jeweiligen Hund abhängig machen.
Es gibt Hunde denen machen auch viele Stunden alleine sein nichts aus, andere verkraften das schlecht oder gar nicht. Unser Vorgängerhund wirkte oft regelrecht dankbar wenn ich mit den, seiner Meinung nach eher überflüssigen, Kindern mal für ne Weile die Kurve kratzte. Ihn habe ich auch problemlos 8 oder mehr Stunden alleine lassen können. In Regelmäßigkeit passierte das nicht, hin und wieder schon mal. Sayah dagegen bleibt eher ungern alleine, obwohl sie es kann. 6 Stunden sind zB kein Problem. Das kommt nicht oft vor, mir ist dennoch wichtig das es klappt wenn's nötig ist. Als längerfristige Lösung habe ich das Glück meine Hunde zur Tagesbetreuung, meiner Mutter, geben zu können. Die würde auch einspringen wenn ich einen Vollzeitjob hätte oder sonst Not am Mann wäre. Ginge das nicht würde ich eine Tagesbetreuung suchen. Sayah abzugeben käme für mich nicht in Frage. Ich denke Vollzeitjob und Hundehaltung lässt sich vereinbaren. Wenn man einen Hund hat der damit klar kommt, Kurze Wege zur Arbeit und bestenfalls flexible Arbeitszeiten, eventuell eine längere Mittagspause oder eben für einige Tage der Woche eine andere Betreuung. Und keine zusätzlichen zeitintensiven Hobbys und eigene Bedürfnisse. Grüßlis Tina
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#11 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 15.07.2009
Beiträge: 249
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man kann sich gerne alles schön denken und findet bestimmt gute argumente und unterstützungen.
einen hund anschaffen, obwohl ich weiß, dass ich regelmäßig 8 stunden und mehr außer haus bin halte ich nicht für vertretbar. nicht im ansatz. sicher mag es zeiten geben, in denen dies unumgänglich ist und sicher mag es auch in einzelfällen nötig sein aber dies ist etwas anders. abgeben würde ich dann auch nicht sondern lösungen suchen. aber anschaffen in dem bewusstsein, dass es so sein wird ist für mich alles andere als tierlieb. |
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#12 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Es ist für mich keine Frage ob sie es können oder nicht. Es ist eher die Frage ob es noch Tierliebe ist.
Ich persönlich habe das große Glück, dass ich meinen Hund mit zur Arbeit nehmen kann und mit aller Wahrscheinlichkeit das so bleiben wird. Allerdings weiß man nie was die Zukunft so bringt. Sollte der Punkt kommen an dem ich Balou nicht mehr das bieten kann was er braucht, dann werde ich mich von ihm trennen. |
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#13 (permalink) | |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Themenstarter
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Zitat:
Nein, das habe ich nicht. Ich hatte mal einen. Und seid längeren ist nun geplant einen RR zu holen. Dadurch bin ich ja hier gelandet. Ich bin aber immer noch sehr zwiegespalten. Und dieses Thema hier, macht es mir immer mehr klar. Klar gibt es Hund, die so lange alleine bleiben können. Aber das weiß man ja nicht vorher. Ein Hund wird ja nicht für einen selber gebacken. |
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#14 (permalink) | |
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Ich, mich & meinereiner
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Zitat:
Und zu Hause zwar am Tag ähnlich viel alleine wäre, allerdings unter viel angenehmeren Umständen und der Option auf Abende, Nächte, Wochenenden und Urlauben mit seinen Menschen?
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#15 (permalink) | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Zitat:
Bei Balou wusste ich, dass er keine 5 Minuten alleine bleiben kann aber bei einem Welpen ist das immer ein bisschen Glück. Aber Glück ist nichts worauf man bei einem Hundekauf zählen sollte. |
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#16 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Wenn ich einen Hund aus dem TH hole obwohl ich weiß, dass er bei mir 8 Std. alleine bleiben muss, dann nehm ich ihm aber auch die Chance ein zu Hause zu finden, wo er keine 8 Std. alleine bleiben muss.
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#17 (permalink) |
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Ich, mich & meinereiner
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Ja, da hast Du recht. Die nehm ich ihm dann.
Vielleicht würde er aber auch kein neues Zuhause finden, noch einige Jahre im Zwinger sitzen und dort irgendwann alleine sterben. Könnte so oder so kommen ...
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#19 (permalink) | |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Themenstarter
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Zitat:
Ich denke es ist "normal" das man sich darüber Gedanken macht und vor allem sollte. Es ist wichtig zu wissen und vor allem zu verstehen wie Hunde sich fühlen. Das hört sich vielleicht für den einen oder anderen "Blöd" an, aber ich vergleiche es mit mir. Ich bin auch ungern alleine. Nur ich kann es sagen, Hund können nicht reden, wir können nur erahnen wie sie sich fühlen. Und ja, derzeit zweifel ich daran, das ich einem Hund ein "glückliches" zu Hause geben kann. Bezogen auf die Zeit wo der Hund alleine wäre. Egal welche Rasse jetzt. Vor allem die Anfangszeit muss man schon arg viel Zeit haben. Egal ob Welpe oder Hund aus TH. Wichtig ist die Eingewöhnungszeit und dann noch das "alleine sein" üben. @GrossARTig, vielleicht hast du es schon geschrieben, dann verzeih, das ich nochmal frage. Lässt du deinen Hund alleine? Wenn ja, wie lange? |
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#20 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 21.05.2010
Ort: Saarwellingen
Beiträge: 64
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Gebe Tina voll und ganz Recht ! Es kommt auf den Hund an und andere Umstände ! Hätte Nelson niemals hergegeben , nur weil er jetzt 11 Nächte im Monat ohne mich ist und den Vormittag quasi wieder verschlafen muss , weil ich im Bett bin und die Kinder in der Schule.
Nach seiner Vorgeschichte wäre ein Weiterreichen , auch in eine Familie ohne Berufstätigkeit einer Person , der Supergau gewesen. Frage mich gerade , wie diese Diskussion verlaufen würde , wenn es um die Frage ginge , ob und wielange und ab welchem Alter man Kinder in Krippe , Kindergarten oder Hort geben kann. ![]() Liebe Grüße an alle
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![]() isa & kids & nelson |
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#21 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Balou haben wir nach 2 Jahren soweit, dass er so ein bis zwei Mal die Woche 2,5 Stunden alleine bleibt. Er hat ganz viel Verlustangst. Für mich ist es aber kein Problem, da ich ihn jederzeit mit zur Arbeit nehmen kann.
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#22 (permalink) |
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Ich, mich & meinereiner
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Pete, wenn ich die Sicherheit hätte das es ihm dort in Bälde besser ginge als es ihm bei mir gehen könnte, klar.
Die gibt's aber nicht. Wäre schön wenn man die Hunde selbst fragen könnte was sie vorziehen würden. Ein Zuhause in dem er soundsoviel Stunden alleine wäre und ansonsten geliebt und betreut. Oder warten auf die Chance ein noch besseres zu kriegen, allerdings auch mit dem Risiko dieses nie zu finden. Wäre auf die Antwort sehr gespannt.
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#24 (permalink) | |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Themenstarter
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Zitat:
Denn Kinder können mit dir reden.
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#25 (permalink) | |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 15.07.2009
Beiträge: 249
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Zitat:
ich für mich kann klar sagen, kinder schon in frühester kindheit in die krippe geben, dann anschließend vollzeit in den kindergarten und später in die ganztagsschule halte ich für ungeeignet. pete |
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#26 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 15.07.2009
Beiträge: 249
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tina, deine ausführungen sind mir zu eventuell. ich weiß nicht, ob es eine andere vermittlung gibt oder gäbe und ich weiß nicht, was der hund antworten würde. das ist alles eventuell. ich weiß, ich würde mir einen hund in einer solchen lage nicht holen und auch keinem anderen dazu anraten.
pete |
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#27 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Also ich gehöre ganz klar zu der Fraktion : wenn schon ein Hund , dann auch ganz und keine halben Sachen.
Dazu gehört für mich eindeutig , dem Hund ein Leben zu bieten , in dem seine Bedürfnisse berücksichtigt werden . Ein Hund ist nunmal ein Rudeltier und in einem Rudel ist Alleinesein überhaupt nicht vorgesehen . Wohlgemerkt , es geht mir nicht darum , meinen Hund nie alleine zu lassen oder ähnliches , er kann es gut , 4 - 5 Stunden schafft er locker . Kommt aber so gut wie nie vor und möchte ich auch nicht . Und was soll das schon heißen , der Hund kommt damit klar ? Das ist meiner Meinung nach Schönfärberei , weil es ja eh nicht anders geht . Nur weil er nicht jault oder bellt oder Sachen kaputtmacht , heißt das ja nicht , daß er mit dem Alleinesein über so viele Stunden gut klarkommt . Der Hund meiner Nachbarn ist im Winter verstorben und es mußte schnell ein neuer her , obwohl beide arbeiten . Kein einziger Tag Urlaub , keine Eingewöhnungsphase , nichts . Der Hund kam aus dem " Tierschutz " und lebte bis dato in einem 12er Rudel . Mittlerweile gestaltet sich das so : morgens eine kleine Runde , von 8 - 15 alleine zu Hause ( oh , manchmal auch nur bis 14 . 00 ) , dann eine kleine Runde , man ist schließlich kaputt vom Arbeiten und möchte auch noch andere Dinge erledigen und abends noch eine kleine Runde . Wozu also ein Hund ? " ja , es ist so leer zu Hause , wenn kein Hund im Haus ist..." Und ich ? Ich bin so bekloppt und leiste dem Ganzen noch Vorschub , indem ich den Hund oft zu uns nehme und dann mit zweien laufe , obwohl ich mit meiner Knalltüte schon genug zu tun habe....und wenn ich ihn dann wieder nach Hause bringe und es ist keiner da , dann muß ich ihn durch die Tür schieben , weil er nämlich auch nicht in eine leere Wohnung will . Sowas kotzt mich echt an und macht mich wütend . Natürlich ist das nicht bei allen Berufstätigen so , aber mir geht es auch eher um die Zeit , die man für seinen Hund bei voller Berufstätigkeit hat . Da bleibt nun wirklich nicht viel , und häufiges stundenlanges Alleinebleiben an 5 Tagen der Woche mit langen Spaziergängen ( so sie denn stattfinden ) am Wochenende , welches ja nur zwei Tage hat , zu kompensieren , halte ich für sehr fragwürdig . Da würde ich auch eher zu einer Katze raten . LG , Susanne |
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#28 (permalink) |
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Ich, mich & meinereiner
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Und ich würds eventuell tun und nicht grundsätzlich davon abraten.
Die jeweiligen Umstände gäben, dann ganz uneventuell, den Ausschlag. Aber stell Dir vor wie schrecklich es auch wäre wenn wir gleich denken würden.
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#29 (permalink) |
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Leader of the pack
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Ich wollte auch, von klein auf, immer einen Hund haben. Ich war 37, als ich mir den Wunsch erfüllen konnte - guten Gewissens.
Und die Gretchenfrage war ganz einfach: Warum? Warum will ich einen Hund? Was bedeutet es/sie mir? Und die Antwort war ebenso einfach: Ein Partner, ein Freund, ein Gefährte. Und genau das sind meine Hunde für mich. Und genau das war auch der Grund, warum ich solange damit gewartet habe, bis eben meine Lebensumstände so waren, daß ein Hund - oder heute alle fünf - die Chance haben, MIT mir zu leben. Auch wir haben mit all unseren Hunden das Alleinsein geübt - für den Fall der Fälle. Nötig war es GsD noch nie. Ein Hund ist für mich ein Lebewesen mit Seele, Bedürfnissen und Ansprüchen, für das ich die Verantwortung übernommen habe. Und der habe ich gefälligst gerecht zu werden, es war ja meine Entscheidung. Und das ist genau der Punkt. Wir Menschen haben die Macht der Entscheidung, ein Hund hat sie nicht. Sicher, er/sie fügt sich ein, aber wer mir erzählen will, "es macht einem Hund nichts aus", täglich über viele Stunden alleine zu bleiben, den möchte ich gerne fragen: Woher weißt Du das? Nur, weil er nicht die Wohnung zerlegt oder stundenlang bellt, heißt das nicht, daß er/sie glücklich und zufrieden ist. Wohl eher resgniert. Ein Hund ist kein Statussymbol oder Luxusgegenstand, den ich zur Seite lege, wenn es mir nicht paßt. Ich denke manchmal, daß Hunde von Obdachlosen in der Tiefe ihrer Seele oft glücklicher sind, weil sie immer bei ihrem "Gott" sein können als mancher Luxushund, der in der Villa "geparkt" und bei Bedarf "benutzt" wird. Ich will hier niemandem auf die Füße treten und ich weiß, daß Lebensumstände sich unglücklich ändern können und nicht jeder soviel Glück hat, sich seinem Hund immer voll widmen zu können. Das kann ich durchaus tolerieren. Aber sich einen Hund "anzuschaffen", wenn man weiß, er wird den größten Teil seines wachen Lebens alleine sein, halte ich für naiv und ignorant. Sorry! LG Heike |
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#30 (permalink) |
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Nelson
Registriert seit: 30.10.2009
Beiträge: 73
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Wir sind auch voll berufstätig und haben uns trotzdem einen Hund angeschafft.
Nicht weil wir einem Hund eine Vollzeitbetreuung bieten wollten, sondern weil wir Freude am Zusammenleben mit Tieren haben. dazu gehört auch, daß der Hund später auch einmal ein paar Stunden allein bleiben muss. Im Normalfall ist aber ständig jemand da. |
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