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Ridgebacknewbie
Registriert seit: 10.08.2009
Ort: Zellingen
Beiträge: 39
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Huhu ihr Lieben,
Abby hat seit geraumer Zeit eine grösserwerdende kahle Stelle am Ohr, sowie einen kleinen braunen Fleck zwischen den hinteren vier Zitzen. Selbstverständlich waren wir schon bei der TÄ. Die Untersuchung auf Milben war negativ. Wir bekamen eine ölige Emulsion "Surolan" gegen eine mögliche Pilzinfektion. Ob es sich wirklich darum handelt, wissen wir erst in ein paar Tagen, da die Abstriche eingeschickt wurden. Mir kommt es aber so vor, als greife das Mittel nicht wirklich. Zwar wachsen an der kahlen Stelle langsam wieder Haare, hat sie jedoch eine neue bekommen. Desweiteren, kommt es uns so vor, als verliere sie viel mehr Fell als sonst, beim streicheln gehen unmengen an Haaren aus. Kennt jmd diese Symptome? Wir hoffen sehr, die Ursache bald gefunden zu haben, denn wer will schon einen nackten RR? Lg Petra |
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#2 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Petra,
wie alt ist Abby? Sind Blutwerte genommen worden? Was füttert Ihr? Meiner haart im Moment wie bekloppt, evtl. liegt das an den Temperaturschwankungen in den letzten Wochen. Kannst Du die Stellen vielleicht mal fotografieren und hier einstellen? Die kahlen Stellen und auch den Fleck. LG Regine |
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#3 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - moderiert
Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Wilhelmshaven
Beiträge: 139
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Hallo!
Alopezie Ich stelle mal quasi nur dieses Stichwort hier ein, weil ich nicht genau über diese "Krankheit" Bescheid weiß. Der Ridgeback einer Freundin hat oder hatte es und er bekam am ganzen Körper kahle dunkle Stellen. Zum Fellwechsel war es stärker. Ich glaube sie hat die Symptome durch die Umstellung der Ernährung besser in den Griff bekommen. Vielleicht hilft dir das ja ein wenig und du kannst beim Tierarzt dieses Stichwort ja mal fallen lassen. Der kann dir sicherlich mehr darüber berichten.
__________________
Grüße von Jeany, Matti, Thyson & Malia |
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#4 (permalink) |
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Ridgebacknewbie
Themenstarter
Registriert seit: 10.08.2009
Ort: Zellingen
Beiträge: 39
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Abby war im Januar ein Jahr, Blutwerte haben sie noch nicht genommen, denke, dass wird beim nächsten Termin gemacht, die TÄ wollte erst das Abstrichergebnis abwarten.
Wir füttern schon seit einiger Zeit, mindestens 5 Monate "Fenrier" von "Bestes Futter". Den Fleck am Bauch konnte ich leider nicht fotografieren, sie liegt direkt drauf und ist am pennen. Aber hier zwei Bilder von dem Fellausfall |
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#6 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
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...wenn ich noch ergänzen darf: der TAK sollte auch bestimmt werden. Das ist ein Anti-Körper-Test im Bezug auf die Schilddrüse.
Er sagt aus ob der Hund unter einer entzündliche Autoimmunerkrankung der SD leidet. Falls dem nämlich so ist würde alles was Jod beinhaltet (auch Tinkturen, wird über die Haut aufgenommen) diesen Prozess beschleunigen. Es ist super schwer einen TA zu finden der sich mit SD-Werten auskennt, gerade bei unklarer Symptomatik und Blutwerten die noch im Referenzbereich liegen. Je älter der Hund wird liegen die dann nämlich ganz fix unter der Referenz. LG Betty |
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#7 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
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Da hast du vollkommen Recht. Die meisten Tierärzte kennen sich mit der SDU-Problematik kaum aus. Sie behandeln erst, wenn die Werte total im Keller sind. Dabei ist schon viel früher Behandlungsbedarf. Es sind ja nicht nur die Auffälligkeiten beim Fell, sondern auch die Veränderungen im Verhalten.
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#8 (permalink) |
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Ridgebacknewbie
Themenstarter
Registriert seit: 10.08.2009
Ort: Zellingen
Beiträge: 39
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Vielen Dank schon mal für eure Ratschläge. Wir sind uns einig, dass beim nächsten Besuch das grosse Blutbild ansteht. Werden auch direkt SDU ansprechen, ich möchte nämlich nicht, dass mein Hund als Versuchskaninchen für eventuell mögliche Krankheiten steht, sondern natürlich, dass ihr so schnell wie möglich geholfen wird.
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#9 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo,
ja, SD würde ich auch auf jeden Fall testen lassen. Und bestehe bitte auf die genannten Werte! Meine damalige Tierärztin hat mich zuerst ausgelacht und nach Wochen dann aber angerufen und sich entschuldigt. Ich würde jetzt erstmal Blutbild anschauen und dann weiter sehen. Rum experimentieren auf den blauen Dunst bringt ja nix. Kratzt sie an den Stellen? LG Regine |
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#10 (permalink) |
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Ridgebacknewbie
Themenstarter
Registriert seit: 10.08.2009
Ort: Zellingen
Beiträge: 39
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Ja, wir mussten feststellen, dass sie sich doch häufiger an den Halsseiten kratzt, nicht übermäßig viel, aber ich meine doch vermehrter. Und das Fell ist auch richtig struppig, sonst hatte sie weiche, glatte Haare, aber seit sie erkrankt ist (vllt auch Einbildung), ist das Fell, besonders zwischen Nacken und Ridge extrem struppig.
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#11 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Also das Fenrier ist nicht das schlechteste Futter, aber evtl. hängt das damit zusammen.
Der Bach hat eine Allergie gegen Futtermilben, der könnte kein Trofu fressen. Evtl. lasst Ihr auch mal einen Allergietest machen. Die sind recht aussagekräftig was Staub, Pollen und Futtermilben angeht. Und auch nicht so arg teuer. |
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#12 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
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Regine, könnte man auch das Futter jetzt schon einfach einfrieren und somit die Futtermilben abtöten ehe ein Test gemacht wird? Weisst du zufällig wie lange und wie kalt gefrostet werden muss?
Sollte das nämlich so sein hat man schon einen zeitlichen Vorsprung bis zum TA Besuch *denk* Ich habe auch mit Fenrier gefüttert und war damit zufrieden bis wir dann ganz auf barf umgestiegen sind. LG Betty |
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#14 (permalink) |
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Ridgebacknewbie
Themenstarter
Registriert seit: 10.08.2009
Ort: Zellingen
Beiträge: 39
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Huhu zusammen,
gestern war endlich nach vier Wochen Wartezeit der ersehnte Arzttermin. Die Ergebnisse der Pilzkultur waren da. Wie wir feststellen mussten, behandelten wir die ganze Zeit das Falsche. Es ist weder ein Pilz noch sind es Milben. Haben direkt auch das Blutbild mit den Werten, die ihr uns hier aufgeschrieben habt machen lassen. Ein Schnelltests des Blutes hat aber keine Unnormalitäten gezeigt. Die Ärztin meinte, bei einer SDU wäre das schon an bestimmten Werten sichtbar, die aber alle top sind. Das einzigste was ihr aufgefallen ist, dass das Blut etwas dicker ist. Die SDU Werte bekommen wir am Dienstag. Desweiteren ist uns aufgefallen, dass sich Abby vermehrt schüttelt. An den Ohreninneseiten hat sie jeweils eine Verkrustung, ich vermute mal, dass es ein "Kälteschaden" ist, könnte natürlich auch iwas anderes sein. In den Ohren sieht alles super und gesund aus. Und jetzt zu dem seltsamsten Symptom, für das selbst die Klinikchefin keine Erklärung hat. Abby bekommt, eigentlich nach jedem Schütteln, rote Flecken am Kopf, direkt am Ohransatz (links u rechts) und auch am Hals (links u rechts), es sieht aus, als würde Blut austreten, jedoch sieht man nicht im geringsten eine Wunde. Geht man mit einem Kamm über die Stelle, verschwinden die Flecken. Kein Arzt, keine Helferin, die das gesehen haben können sich dafür eine Erklärung vorstellen. Ist Abby vielleicht eine medizinische Sensation? ![]() Es wird wohl noch Wochen/Monate dauern, bis wir der Sache auf den Grund gegangen sind, ich hoffe inständig, dass sie nichts hat, was ihre Lebensqualität einschränkt und ihr bald geholfen wird. |
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#15 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
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Nimm mal ihr Ohr und leg es über den Kopf ob die Krüstchen im Ohr auf der Gegenüberliegenden Seite auftreffen. Fliehkraft mit eingerechnet.
Wenn es dir nix ausmacht lass dir doch mal die Werte der Schilddrüse geben und stell sie hier ein, nebst Referenzwerte. Auch eine im Blut (noch) nicht nachweisbare SDU macht Probleme, oft im Ohr-Bereich (Entzündungen, offene Ohrspitzen, vermehrt Hefepilzinfektionen, z.B.) Die Werte sind dann im unteren Drittel der Referenzwerte angesiedelt, manche davon können sogar eher mittig liegen. Ein junger Hund sollte Werte im oberen Drittel haben. Leider halten viele TÄ an den Referenzwerten fest und sind erst bereit Medikamente zu geben wenn die Werte darunter fallen. Bei Bedarf kann ich für dich nachsehen ob in deiner Nähe ein TA mit SD-Erfahrung praktiziert. LG Betty |
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#16 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 11.08.2009
Beiträge: 30
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Hallo zusammen,
ich antworte mal für Petra da sie momentan faschingsbedingt viel arbeiten muss. Wir haben die SD Werte bekommen: T4 (Gesamtthyroxin) 1.9 Referenzwert 1.0 - 4.7 ug/d? TSH (canines) (CLIA) 0.19 Ref.w. < 0.5 ng/m? Freies Thyroxin 1.1 Ref.w. 0.6 - 3.7 ng/d? Laut TÄ alles völlig normale Werte, wenn ich den Beitrag von Angel richtig verstehe sind die Werte aber zu niedrig oder??? Die Verkrustungen an den Innenseiten der Ohrspitzen wurden als chronische Ohrranddermatose diagnostiziert. Wir sollen die Krusten jetzt durch einweichen mit Sebomild P Shampoo vorsichtig entfernen und die Wunden 1 x täglich mit Ichthocortin Fett Salbe (Humanmedizin) behandeln. Das häufige schütteln sollte dann aufhören weil der Juckreiz weg ist. Die blutigen Stellen am Kopf könnten meines Erachtens nach wirklich vom "aufklatschen" der Ohren kommen. @ Angel falls du die SD Werte auffällig findest wäre eine Arztempfehlung nett! |
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#17 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
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Die Werte liegen alle noch in der Referenz aber bei einem so jungen Hund sollten sie eben eher im oberen Drittel liegen.
Ja, ich finde die Werte zu niedrig. Das deutet auf eine subklinische SDU hin, wenn ihr in 2 Jahren noch mal messen lasst sind die Werte sicher noch tiefer. TA empfehlung geb ich dir gerne per PN ich will hier niemanden benachteiligen... Hier die Werte meiner Hündin mit 2 Jahren gemessen: T4 0,9 ug/dl Referenzwerte 1-4,7 TSH 0,03 ng/ml Referenzwerte 0-,5 T3 0,689 ug/l Referenzwerte 0,2-2 Freies Trijodthyronin(ft3) 3,0 ng/l Referenzwerte 2,5-9,8 Freies Thyroxin(ft4) 0,5 ng/dl Referenzwerte 0,6-3,7 PN kommt. Gruß Betty |
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