Natürlich können Hunde nicht sprechen, dennoch versuchen sie über Laute und über ihre Körperhaltung dem Menschen und auch anderen Tieren etwas mitzuteilen. Während Hunde das Hundegebell vermutlich eindeutig verstehen und entsprechend reagieren, missverstehen viele Menschen das Gebell von Hunden meist sehr. Beispielsweise laufen sie auf Hunde zu die gerade ihren Körper wie erstarrt halten und auf ein Objekt fixiert sind, dazu den Schwanz aufgerichtet und die Ohren leicht nach außen gedreht halten. Hört man dann noch ein leichtes Knurren, kann dies nur eines bedeuten. „Vorsicht!, Ich bin angespannt, greife gleich an, bleib am besten stehen“. Das was man in einer derartigen Situation niemals machen sollte wenn man nicht sieht dass der Hund irgendwo festgebunden oder angeleint ist, ist kopflos weglaufen.

Schäferhund mit WarnsignalenRuhe bewahren

In diesem Fall heißt es Ruhe bewahren, hoffen dass der Halter kommt und den Hund ruft, der dann meist auch hört und sich abwendet oder … – es kommt hier ganz auf die Situation an, auf jeden Fall Ruhe bewahren. Wer sich vor einer derartigen Situation fürchtet, sollte hören was Martin Rütter und Hunde Halter hier raten. Dies kann von Hund zu Hund auch sehr verschieden sein.

Mit dem Hund spielen

Ebenso missverstehen kann man eine Situation mit dem Hund, wenn dieser Kopf und Vorderkörper auf dem Boden hat, das Hinterteil dabei nach oben gestreckt hält und mit dem Schwanz wedelt und dazu ein helles Bellen zu vernehmen ist. Viele fühlen sich in einer derartigen Situation von einem Hund bedroht, wobei dies völlig unbegründet ist, denn diese Gestik des Hundes bedeutet „Ich will spielen!“. Deutlicher wird die Situation dann, wenn der Hund den Spielball holt, den er meist in seinem Körbchen hat. Erst dann kapieren auch die meisten Halter, was der Hund möchte. Das Spielen mit dem Hund ist für diesen sehr wichtig und die Bestätigung für den Hund, dass er vom Alpha-Tier, dem Menschen, anerkannt wird im „Rudel“, der Familie.

Hund und Katze

Hunde und Katzen können sich eigentlich nur missverstehen. Bedeutet z.B. schwanzwedeln beim Hunde Freude pur – die Katze sagt jedoch damit, dass man sie gefälligst jetzt in Ruhe zu lassen hat. Allerdings können Katzen und Hunde diese „Fremdsprache“ auch lernen. Dazu ist es am Besten, die Tiere als Welpen aneinander zu gewöhnen. Hier ist meist Geduld und Ruhe gefragt, doch es lohnt sich. Denn dann kann es sogar sein, dass aus Hund und Katz‘ die besten Freunde werden.