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#1 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 12.02.2010
Ort: Buseck
Beiträge: 194
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Interessanter Artikel der Frankfurter Rundschau über die am Donnerstag, 26.08., stattgefundene öffentliche Veranstaltung "Vom Wesenstest zur Halterschulung" im Hess. Landtag. Einfach mal in Ruhe lesen .....
Offizielle Statistik: Hunde beißen häufiger | Rhein-Main- Frankfurter Rundschau Und genau zu diesem Thema gibt es am 24.09.2010, 19:00 Uhr, eine weitere Veranstaltung im Hess. Landtag (dazu laden die SPD-Landtagsfraktion, der Landestierschutzverband, der Bund gegen Missbrauch der Tiere und die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ein): Tierschutzpolitische Anhörung Halterschulung, aber wie? Vorschläge zur hessenweiten und möglicherweise bundesweiten Einführung einer Hundehalterschulung als Alternative zur derzeitigen Rasseliste. Moderation: Michael Grewe, Canis. VG
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Freund ist der Name eines Hundes. Japanisches Sprichwort |
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#2 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 20.02.2010
Ort: Rheinhessen
Beiträge: 186
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Hallo,
ich denke auch, daß das Problem weniger in der Rasse liegt als vielmehr am anderen Ende der Leine. Insofern bin ich ein Befürworter eines 'Sachkundenachweises'. Diesen allerdings - wie in dem Artikel geschrieben - bereits vor Anschaffung eines Hundes zu verlangen, ist etwas realitätsfern. Aber innerhalb von drei Monaten sollte es machbar sein. Dies muss dann aber zwingend für jeden erfordern, der einen Hund führt. Und sei es der Onkel, der den Hund mal eben hütet. Das wird sehr schwierig nachzuvollziehen und durchzusetzen. Soll aber nicht heißen, dass dies nicht angestrebt werden sollte. Kennzeichnungspflicht ja. Ohne Ausnahme. Aber es muss kontrolliert werden. Alles in allem gute Ansätze, aber ich mache mir Sorgen um die Durchführbarkeit, angesichts knapper Resourcen bei Polizei, Stadt, Ordnungsamt, Veterinäramt.. wer immer diese Arbeit erledigen soll. Wesenstest? na ja... jeder von uns weiß, daß man einen Hund auch darauf sorgfältig vorbereiten und trainieren kann. Und wie im Artikel beschrieben, ist dieser situationsbezogen, eine Momentaufnahme. Als flächendeckende Maßnahme eher ungeeignet. Freue mich auf die weitere Diskussion und die Beiträge zu diesem wichtigen Thema. Ich möchte als Hundehalter (eines friedlichen, aber großen Hundes) in Frieden leben können und bin gerne bereit, dafür auch Nachweise über meine Eignung und die der Familienmitglieder zu erbringen.
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Liebe Grüße von Wuff |
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#3 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Themenstarter
Registriert seit: 12.02.2010
Ort: Buseck
Beiträge: 194
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Hallo,
ich appelliere wirklich an jeden Hundebesitzer/-in am 24.09.2010 an der Fortsetzungsveranstaltung teilzunehmen. Denn weiter heißt es in der Vorankündigung: "Tierschutzpolitik und Tierschutz hören die aktuellen Konzepte von Fachleuten rund um das Thema und beraten die Durchsetzungsmöglichkeiten." Natürlich ist die Veranstaltung für Interessierte öffentlich. Anmeldungen erbeten an R.Martin@hlt.hessen.de ![]() An der vorangegangen Veranstaltung also die am 26.08. habe ich persönlich teilgenommen und es war ein sehr interessanter Abend. Ursprünglich sollte das Ganze im Plenarsaal des Hess. Landtages stattfinden - der 125 Sitzplätze hat. Aber schnell stellten die Verantwortlichen fest, dass der Platz nicht ausreichen wird - denn es kamen 270 Interessierte. Auch wir haben einen friedlichen, großen Hund, aber doch bin ich als Hundebesitzerin in Hessen mit der Situation mehr als unzufrieden. Ich finde zum Einen die Rasseliste als Unsinn und zum Anderen kann auch mein Hund nach der gültigen Hess. Gefahrenabwehrverordnung - obwohl kein Listi - schnell zu einem gefährlichen Hund werden, wenn sich auch nur jemand von ihm schief angeschaut fühlt. Denn u. a. heißt es in § 2 Abs. 2 HundeVO):Gefährliche Hunde sind auch diejenigen .... die aufgrund ihres Verhaltens die Annahme rechtfertigen, dass sie Menschen oder Tiere ohne begründeten Anlass beißen. Doch wie will ein Nicht-Hundehalter oder jemand, der Hunde nun mal nicht ausstehen kann, beurteilen, ob das Verhalten des Hundes ihn als Menschen gefährdet. Außerdem finde ich es wichtig, dass sich alle Hundehalter solidarisch zeigen, es geht alle Hundehalter etwas an, was hier in diesem Land passiert. LG
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#4 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Registriert seit: 31.08.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 139
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Ich persönlich hätte nichts gegen eine generelle Halterschulung einzuwenden, sofern genau geklärt wird, wie diese auszusehen hat und wer sie durchführen darf. Es gibt schon genug selbsternannte Feld-Wald-und-Wiesen-Hundetrainer, die sich oftmals ihrer Verantwortung ("...aber mein Trainer hat gesagt...") nicht bewußt sind. Solange es keine entsprechend fundierte, staatlich anerkannte Hundetrainerausbildung gibt, bleibe ich da, bei allem guten Ansatz, kritisch.
Bis dahin: was spricht gegen die gute alte VDH-Begleitehundeprüfung? Nach Abschluss dieser sollte der Hund einigermaßen sicher in der Hand des Führers stehen und ein theoretischer Sachkundenachweiß ist auch dabei. Was hilft mir alle Theorie, wenn der Hundeführer nicht nachzuweisen braucht, dass er den Hund dann auch wirklich sicher händeln kann. HG Christl |
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#5 (permalink) |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
Tournaments Won: 2 Registriert seit: 23.04.2010
Ort: Pfaffen-Schwabenheim bei Bad Kreuznach
Beiträge: 565
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Klar Christl,
find dein Thread super, bin auch dafür, klar dürfen alle Hundeschulen auf den Hundeführer und den Hund auf die BH (Begleithundeprüfung) vorbereiten, aber gemacht werden darf sie nur in einem offiziellen Verein der dem VDH angehört oder Rasseabhängig und zugelassen ist. Und die Vorbereitung muss dann ja ähnlich aussehen, da die Prüfung überall gleich ist. Agent hat die BH und ich bin froh darüber, da hab ich doch was offizielles in Händen und kann dies auch belegen. Die Urkunden die man in einer Huschu bekommt für die erfolgreiche Teilnahme am ....Kurs, kann man gleich in die Tonne treten, die zählen im Notfall nie und nimmer. Also auf zur Begleithundeprüfung!!! Das soll unser Ziel sein. lg Claudia |
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Registrierte Benutzer - unmoderiert
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Zitat:
Nun - wenn ich als Züchter weiß, dass es Sachkundenachweisvorschriften in dem Bundesland gibt, wo das Baby hinzieht, lasse ich mir den Sachkundenachweis vorlegen bevor der Zwerg in seine neue Familie geht. So wird nichts vergessen..... Wäre auch per Zwingerbuch, in das die Kopien eingeheftet werden nachvollzieh - und kontrollierbar. Man muss nur wollen - dann geht das. |
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