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Alt 01.10.2009, 10:35   #1 (permalink)
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Benutzerbild von jeany&matti
 

Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Wilhelmshaven
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Standard Hund beißt Hund tot; verantwortlicher Hundehalter tritt Frau ins Gesäß

POL-AC: Hund beißt Hund tot; verantwortlicher Hundehalter tritt Frau ins Gesäß

Aachen (ots) - Traurige Szenen in der Aachener Polizeiwache. Ein Ehepaar zeigt den gewaltsamen Tod seines Hundes an. Der Pinscher war Montagmittag im Aachener Wald von einem größeren Hund totgebissen worden. Obwohl der 54-jährige Mann und dessen 51-jährige Frau ihren Hund sofort zu einem Tierarzt brachten, kam die Hilfe zu spät.

Inzwischen wird gegen den unbekannten Hundehalter, der sich nach der Attacke im Wald aus dem Staub gemacht hatte, ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Körperverletzung. Letzteres, weil er der Frau des verletzten Hundes bei deren verzweifeltem Versuch, ihrem Tier zu helfen, in das Gesäß getreten hatte.

Polizeipresse: Polizei Aachen - POL-AC: Hund beißt Hund tot; verantwortlicher Hundehalter tritt Frau ins Gesäß
__________________
Grüße von Jeany, Matti, Thyson & Malia
jeany&matti ist offline  
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Alt 01.10.2009, 12:30   #2 (permalink)
Andra & Maru
 
Benutzerbild von Nicole
 

Registriert seit: 17.07.2009
Ort: Varel / in Friesland
Beiträge: 568
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Lebenslange Tierhalteverbot und 20 Jahre Steinklopfen in Sibirien

Geändert von Nicole (05.10.2009 um 17:07 Uhr)
Nicole ist offline  
Alt 01.10.2009, 15:30   #3 (permalink)
Kirstin, Baghira & Abuya
 
Mahjongg 2 Champion! Mahjong Solitare Champion!
Registriert seit: 18.08.2009
Ort: Essen
Beiträge: 193
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Hallöchen,

eine riesen Sauerei, wenn man sich dann aus dem Staub macht.
Ich leine meine Hunde an, wenn ich auf kleine Hunde treffe.
Es kann schon mal passieren, das die mit einem Hasen oder ähnlichem verwechselt werden.
Auf einer weiten Distanz manchmal schwierig zu erkennen, ob es ein Dackel oder ein Chiuhuahua ist, schon erlebt, das meine beiden das unbekannte jagen wollen.

Weiß man genau wie es passiert ist?
Das würde mich schon interessieren, aber leider steht in dem Artikel nichts darüber.

LG Kirstin, Baghira und Abuya
Kirstin ist offline  
Alt 01.10.2009, 21:58   #4 (permalink)
und die braune Sonne
 
Benutzerbild von Brittik
 

Registriert seit: 19.08.2009
Ort: Felm bei Kiel
Beiträge: 120
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Oh man, da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Und dem Halter des anderen Hundes .... ->
Brittik ist offline  
Alt 16.02.2010, 22:29   #5 (permalink)
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Benutzerbild von sandraP.
 

Registriert seit: 16.02.2010
Ort: Duisburg
Beiträge: 156
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schlimme geschichte
sandraP. ist offline  
Alt 17.02.2010, 00:51   #6 (permalink)
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Benutzerbild von samba
 
Tournaments Won: 1

Registriert seit: 11.02.2010
Ort: 52525
Beiträge: 119
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grauenvoll

was geht nur in den köpfen der leute vor, die so feige davon rennen, bzw sich einen sch.. dreck um die anderen machen.
unfassbar
samba ist offline  
Alt 17.02.2010, 09:40   #7 (permalink)
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Benutzerbild von Petzibaer
 

Registriert seit: 20.07.2009
Ort: 49525 Lengerich
Beiträge: 80
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Hallo Fories.
Matu läuft fast immer frei. Kommt mir jedoch einer entgegen, egal ob mit oder ohne Hund, leine ich Matu sofort an. Denn, Jedermann hat das Recht auf Angstfreiheit und Unwersertheit. Kommt mir einer mit einem unangeleinten Hund entgegen, halte ich Matu am Geschirr fest wie einen Koffer, damit er die Chance hat sich zu wehren falls der andere Hund angreift. Kommt mir ein freilaufender Hund ohne Begleitung entgegen, hält Jenny unseren Hund am Geschirr fest und ich stelle mich zwischen die Hunde und splitte, so das die Hunde garnicht zusammen kommen können. Das ist meine Aufgabe um mein Rudel zu schützen.

Für solche Zeitgenossen wie unten beschrieben habe ich überhaupt kein Verständnis und wenn ich der Richter wäre, würde ich das Gesetz voll ausschöpfen und die größtmögliche Strafe anwenden. Unmöglich sowas.

LG Peter.
Petzibaer ist offline  
Alt 17.02.2010, 15:50   #8 (permalink)
und Bonny
 
Benutzerbild von Shiva
 

Registriert seit: 12.02.2010
Ort: Southern Shivafornia
Beiträge: 450
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Hallo,

die o.g. Geschichte ist ganz furchtbar und traurig und natürlich macht sie auch wütend.

Ich finde es von euch sehr rücksichtsvoll, daß ihr alle sagt, ihr leint eure Hunde unaufgefordert an, wenn euch andere (kleine) Hunde begegnen.

Auch auf die Gefahr hin, micht jetzt unbeliebt zu machen, gestehe ich, ich tue das nicht.
AAAAber:

Meine beiden Hunde sind so erzogen, daß sie NICHT zu anderen Hunden - egal ob fremde oder bekannte - hinrennen oder laufen. Sie gehen beide IMMER frei, aber sie laufen völlig problemlos an sämtlichen uns begegnenden Hunden vorbei, ohne diese im geringsten zu belästigen.
Natürlich lasse ich auch viele Hundekontakte zu, diese werden aber ausschließlich von mir bzw. dem entgegenkommenden Hundeführer bestimmt.

Die meisten Hunde, die mir begegnen, sind auch erst mal angeleint. Meine Hunde laufen dann bei mir bei Fuß und machen nicht die geringsten Anstalten, zum Hund zu kommen!
Ich sag euch auch, warum ich es ablehne, meine Hunde anzuleinen.

Als meine Bonny 2 Jahre alt war, wurde sie von einer Briard-Hündin überfallen!
Meine Bonny war angeleint (obwohl auch damals schon sehr folgsam und gänzlich ohne Aggressionen). Der andere Hund kam aus dem Nichts und hat ohne Zögern sofort meine Bonny so schwer gebissen, daß diese bereits beim allerersten Biß das Bewusstsein verlor. Die Lunge war getroffen ...
Fakt ist, der Hund verbiss sich derart in meinen bewusstlosen Hund (ich wusste nicht, ob Bonny überhaupt noch lebt), der Halter rief nur immer wieder, es sei nicht sein Hund ...
In meiner Verzweiflung habe ich - da das Ganze direkt neben meinem Auto geschah - mein Abschleppseil herausgenommen und mit dem Karabiner auf den Hund eingeschlagen (ohne zu registrieren, wie gefährlich das auch für mich hätte sein können ...)
Irgendwann ließ der Hund tatsächlich ab und rannte weg. Ich packte meinen schon totgeglaubten Hund ins Auto und "flog" zum TA. Dort wurde sie sofort notoperiert.
Das Ende vom Lied war, daß Bonny schwerstverletzt war und 3 Wochen lang in Lebensgefahr schwebte! Ganze 4 Monate konnte sie nicht gehen !!!!!
Ganz davon abgesehen, daß sie rund ein Jahr nicht ohne Rescue-Tropfen auskam, weil sie solche Angstzustände bekam, wenn sie nur einen anderen Hund in der Nähe witterte. Wie viel Vertrauensarbeit darin lag, sie wieder zu einem Hund zu machen, der sich frei bewegen kann, muß ich sicher nicht erklären ...

Jedenfalls habe ich für mich damals beschlossen, nie wieder leine ich meinen Hund an. So habe ich ihr die einzige Waffe genommen, mit der sie sich hätte wehren können. Nämlich ihre Beine zum Wegrennen !! Immerhin hat Bonny 20 kg und der Briard wog ca. 3 mal so viel ...
Nach der Anzeige bei der Polizei wurde der Hund ermittelt. Es stellte sich heraus, daß die Hündin bereits Maulkorb- und Leinenzwang hatte, was natürlich nicht befolgt wurde. Auch kam heraus, daß die Hündin bereits zuvor einen Dackel totgebissen hatte. Auch bei meiner Bonny wurde vom TA zweifelsfrei Tötungsabsicht anhand der Bisswunden bewiesen!! Nun musste der Hund einen Wesenstest machen, welchen er nicht bestand. Mehr habe ich darüber nicht mehr erfahren.

Mag sein, daß einige das alles anders sehen. Aber für mich war das der Weg!
Ich leg(t)e von je her immer allergrößten Wert auf die Erziehung meiner Hunde und ich habe vollstes Verständnis dafür, daß sie keinen anderen Hund belästigen dürfen o. ä.
Aber anleinen würde ich aus o.g. Gründen nicht!! Mich fordert aber auch niemand dazu auf, weil meine Hunde gut bekannt sind dafür, daß sie auch kleine Hunde gänzlich in Ruhe lassen und bei Kontakten sehr vorsichtig sind.

Sorry, is lang geworden
__________________
Liebe Grüße

Martina
Shiva ist offline  
Alt 17.02.2010, 20:56   #9 (permalink)
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Benutzerbild von Petzibaer
 

Registriert seit: 20.07.2009
Ort: 49525 Lengerich
Beiträge: 80
Standard

Hallo Martina.
Genau aus dem Grunde halte ich Matu nur am Geschirr fest wenn ein nicht angeleinter Hund mir entgegenkommt. Wenn ich ihn loslaße hat er nämlich alle Chancen.
LG Peter.
Petzibaer ist offline  
Alt 18.02.2010, 13:17   #10 (permalink)
und Bonny
 
Benutzerbild von Shiva
 

Registriert seit: 12.02.2010
Ort: Southern Shivafornia
Beiträge: 450
Standard

Ja, Peter, da hast du schon recht. Ich habe die Leine zwar natürlich auch noch losgelassen, aber dieser Überfall kam so plötzlich und so unerwartet, daß ich das Ganze nicht verhindern konnte.
Und Bonny ist auch nie der Hund gewesen, der quasi dann von der Leine los schnell wegrennt. Sie ist eher immer schon im Vorfeld im großen Bogen herum gelaufen. Hierzu hatte sie aber natürlich gar keine Gelegenheit mehr.

Schlimm finde ich halt auch oft einfach die Reaktionen der Hundebesitzer "solcher" Hunde. Sie wissen im Prinzip ganz genau, daß ihr Hund "nicht ohne" ist und tun dann aber so, als haben sie nichts damit zu tun ... Der Besitzer des Briard in unserem Fall hat ja immer wieder behauptet, es sei gar nicht sein Hund ...
__________________
Liebe Grüße

Martina
Shiva ist offline  
Alt 19.02.2010, 17:32   #11 (permalink)
Bollerkopp
Gast
 

Beiträge: n/a
Standard

kommt aber die polizei ins spiel hast du die arschkarte, weil es eine leinenpflicht gibt.
ich lass die leine einfach fallen wenn meiner behelligt wird.

ich leine einfach auch oft an, um dem gegenüber zu zeigen: brauchst keine angst zu haben.
egal ob mensch allein oder mensch mit hund. der andere weiß nicht, ob deine hunde andere nicht behelligen und haben vielleicht die erfahrung gemacht, dass schon mal wer kam und sagte: ich hab die im griff und es war dann aber nicht so.
und gerade leute mit angst vor hunden fühlen sich erst sicher, wenn eine leine dran ist, oder der hund festgehalten wird.

wir müssen gegenseitig rücksicht nehmen und nicht eigene gesetze kreieren aufgrund einer schlechten erfahrung. auch wenn dass sehr schwer fällt.

ich versuche das immer wenn ein anderer sich völlig meschugge verhält. und das ist nicht einfach.


gruß regine
 
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