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Alt 09.05.2010, 14:39   #1 (permalink)
Admin Anja mit 12 Pfoten-Chaostruppe
 
Benutzerbild von Jade&Rudel
 

Registriert seit: 12.07.2009
Beiträge: 1.529
Standard Jäger erschießt Familienhund

Streit um den Tod von "Jaques"

Rafael Cordero trauert um seinen Hund - ein Jäger erschoss das Tier in der Kreuzfelder Kiesgrube, als es dort gewildert haben soll. Der Jäger gibt sich aber nicht zu erkennen.

Jäger erschießt Familienhund : Streit um den Tod von "Jaques"


Schon wieder so ein Fall
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Wer gleichgültig gegen ein treues Tier ist wird auch für seinesgleichen kein Herz haben.

Friedrich der Grosse
Jade&Rudel ist offline  
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Alt 13.05.2010, 14:45   #2 (permalink)
Kärntner-Liebe zur Natur
 
Benutzerbild von federnfuxer
 

Registriert seit: 03.03.2010
Ort: Wuppertal am Wald-Kärnten im Wald
Beiträge: 25
Daumen runter Jäger erschiesst Familienhund

Eigentlich wundere ich mich schon,- das auf diese Nachricht von Anja keiner eine Nachricht postet.
-mir tut es leid um den Hund
-mir tut der Halter des Hundes leid,- der ihn nicht gesichert hatte.
-mir tut der Jäger leid,- der aus einem inneren Zwang heraus diesen Hund getötet hat.


Für alle Uhser die mehr Information zum Thema töten von Lebewesen erfahren möchten,- empfehle ich den Besuch der Seiten.

Initiative zur Abschaffung der Jagd
Initiative zur Abschaffung der Jagd

Da wir vor drei Jahren hier in Kärnten ein Haus gekauft haben,- interessieren uns die Seiten zu Österreich besonders. Über 60 % der Österreicher sind gegen die Hobby-Jagd.

Nimmt hier einer das Wort Demokratie in den Mund,- so müsste ihm klar sein, das die Hobby-Jagd ihrem Ende zu geht.

In Deutschland dürften die Zahlen nicht anders sein.

Zum Schluss kommend, erneuere ich hier noch mal meine Meinung und sage das der Abschuss von Haustieren "Mord" für mich ist.

Wir haben genug Menschen in den Foren, die bei überführten Mördern gegen die Todesstrafe schreien so laut sie können.


......wo sind ihre Schreie bei den von uns geliebten Hunden?

Hans Jürgen
federnfuxer ist offline  
Alt 13.05.2010, 17:39   #3 (permalink)
Fellow
 
Benutzerbild von Fellow
 

Registriert seit: 15.07.2009
Ort: Hessen
Beiträge: 1.062
Standard

Ich habe mir überlegt, etwas zu diesem Thema zu posten.
Allerdings muss ich sagen, dass ich in diesem Fall auch den Hundehalter nicht für ganz unschuldig halte.
Ich lasse meine Hunde nicht unbeaufsichtigt herumlaufen. Niemand kann im Nachhinein sagen, ob der Hund Wild gejagt hat oder nicht. Diese Rasse jagt in der Regel gerne und selbst wenn er körperlich auch nicht so fit war, in dem Moment wo die Hunde Wild sichten, ist der Schmerz für einen Moment vergessen.
Ich kann mich noch gut erinnern als Elvis damals frisch operiert war. Er sah einen Hasen am Ende unseres Grundstückes. Ich hatte ihn leider nicht gesehen, sondern war gerade im Begriff mich nach etwas zu bücken. Dummerweise hat ich die Flexileine dran. Ich spürte nur einen Luftzug und fand mich Sekunden später am Boden wieder. Meinem Hund ging es damals auch gar nicht gut, aber als er den Hasen sah, war das Alles vergessen.
Was ich damit sagen will ist, dass auch nicht immer alleine die Jäger schuld sind.
Letztes Jahr wurde hier ein trächtiges Reh von Hunden zu Tode gehetzt. Das Bild in der Zeitung war schrecklich.
Bei den Jägern gibt es Solche und Solche wie überall. Natürlich kommt es auch oft genug vor, dass Jäger auch unnötig auf Hunde oder Katzen schiessen. Diesen sollte man auf jeden Fall den Jagdschein entziehen. Aber viele Jäger drücken auch mal ein Auge zu. Wir haben hier mit unserem Revierförster ein sehr gutes Verhältnis, aber wir nehmen auch Rücksicht auf die Wildtiere.
Egal, ob wir mit den Pferden oder den Hunden im Wald sind.
Grundsätzlich finde ich, brauchen wir keine Hobbyjäger. Aber das ist nur meine Meiung und es ist gesetzlich erlaubt. Es gibt so viele Dinge, die die Welt nicht braucht.
Wir sollten bemüht sein, miteinander auszukommen und gegenseitig Rücksicht üben. Sowohl hier wie auf der anderen Seite.
Ich wäre todtraurig und sicher auch stinksauer, wenn mir ein Jäger meinen Hund erschiessen würde. Aber wenn er mir abhauen würde und lange Zeit weg wäre, würde ich es auf jeden Fall einkalkulieren und mir auch selbst die Schuld geben.

LG
Ursula
Fellow ist offline  
Alt 14.05.2010, 10:55   #4 (permalink)
Admin Anja mit 12 Pfoten-Chaostruppe
Themenstarter Themenstarter
 
Benutzerbild von Jade&Rudel
 

Registriert seit: 12.07.2009
Beiträge: 1.529
Standard

Also ich sag auch noch was dazu.
Ich glaube nicht, dass jeder Hund der abgeschossen wird, wirklich auch gewildert hat. Außerdem kann ich den Sinn darin nicht wirklich sehen.
Mag sich vielleicht naiv anhören, ist aber so.
Auch stelle ich einfach mal die Behauptung auf, dass ein Jäger der einen Hund abschiesst, seinen eigenen Hund nicht als Partner oder Freund sieht, sondern rein als Arbeitsmittel zum Zweck. Ich kann mir nicht vorstellen, dass solch ein Jäger eine innige Beziehung zu seinem Hund hat.
Wahrscheinlich wird das so manchen Jäger, der das liest, empören, aber das ist nunmal meine Meinung dazu. Man kann ja gerne versuchen, mich eines besseren zu belehren.
Ich begreife eben einfach nicht, was es dann bringt diese Hunde abzuknallen. Das Kind ist doch dann eh schon in den Brunnen gefallen in dem Moment, aber dann muss man doch nicht noch eins draufsetzen.
Gibt es denn da nichts anderes, was man tun könnte?
In die Luft schiessen, oder versuchen daneben zu schiessen? So halt, dass der Hund abläßt meine ich.
Sicherlich weiß ich, dass ein wildernder Hund auch erstmal eingefangen werden müsste, damit er sich nicht die nächste Beute sucht.
Aber es kann doch nicht die Lösung sein, dass die Jäger einen Freibrief haben dürfen zu diesen Taten. Das wird doch von vielen ausgenutzt, um was weiß ich in Wirklichkeit zu befriedigen, aber bestimmt nicht immer, um das Wild im Wald zu schützen.

Es kann ja oft das Wildern gar nicht nachgewiesen werden, so wie es eigentlich sein müsste, damit der Abschuss berechtigt ist. Aber trotzdem kommt der Jäger dann heil aus der Nummer raus, obwohl er es gar nicht dürfte...
Ein Mann, ein Wort oder wie???
Warum gibt sich der Jäger in diesem Fall nicht zu erkennen? Ich finde, dass die Besitzer eines Hundes das Recht haben, zu wissen, wer geschossen hat. Aber das wird wohl zum Schutz des Jägers dienen, denke ich. Nur ist das denn in Ordnung? Ich finde nicht.

Ich höre mal lieber auf jetzt, weil ich steigere mich gerade rein...

Lieben Gruß, Anja
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Friedrich der Grosse
Jade&Rudel ist offline  
Alt 14.05.2010, 15:08   #5 (permalink)
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Nein erschiessen müssen die Jäger die Hunde nicht, da hast du natürlich völlig recht Anja. Ein Bußgeld an die Besitzer, falls der Hund gejagt haben sollte, wäre auch völlig ausreichend.
Ich denke aber auch, dass der größte Teil der Jäger auch nicht so leichtfertig auf Hunde schiessen würde, leider kommt es doch immer mal wieder vor.
Ich will die hier auch keinesfalls in Schutz nehmen, aber ich finde auch wir Besitzer sollten zur Verantwortung beitragen und die Hunde nicht unbeaufsichtigt herumlaufen lassen.
Ausser, dass sie vom Jäger erschossen werden, kann ja auch noch ne Menge mehr passieren.
Meistens sind es nämlich immer Dieselben, die ihre Hunde einfach machen lassen wozu sie grad Lust haben. Ich seh das hier bei ins im Ort täglich, habe auch manchmal unliebsame Begegnungen mit freilaufenden Hunden.
Wenn dann aber was passiert, ist das Geschrei gross, aber da kommt Keiner auf die Idee auch mal die Schuld bei sich selbst zu suchen.


LG
Ursula
Fellow ist offline  
Alt 14.05.2010, 16:41   #6 (permalink)
Admin Anja mit 12 Pfoten-Chaostruppe
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Registriert seit: 12.07.2009
Beiträge: 1.529
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Zitat:
Zitat von Fellow Beitrag anzeigen
Ich denke aber auch, dass der größte Teil der Jäger auch nicht so leichtfertig auf Hunde schiessen würde, leider kommt es doch immer mal wieder vor.
Ich finde es ganz schön erschreckend, wie oft es dazu kommt.

Zitat:
Zitat von Fellow Beitrag anzeigen
Ich will die hier auch keinesfalls in Schutz nehmen, aber ich finde auch wir Besitzer sollten zur Verantwortung beitragen und die Hunde nicht unbeaufsichtigt herumlaufen lassen.
Ja, das ist natürlich richtig, Ursula. Die meisten werden dies auch nicht tun. Der Hund kann doch aber am allerwenigsten in dem Moment dafür, wenn sein Trieb mit ihm durchgeht. Er bezahlt es dann aber mit seinem Leben, ohne irgendeine Chance zu bekommen.

Zitat:
Zitat von Fellow Beitrag anzeigen
Ausser, dass sie vom Jäger erschossen werden, kann ja auch noch ne Menge mehr passieren.
Das verstehe ich auch, aber ich möchte dabei an andere Hunde erinnern, die dann auch nicht nur wegen der bloßen Gefahr die sie darstellen könnten, einfach so abgeschossen werden.
Einen herum irrenden Hund ausserhalb des Waldes erschiesst erstmal kein Mensch. Warum nicht? Die Gefahr, dass er irgendwann über die Strasse rennt und einen Unfall verursacht oder in einem Wald landet und das Wild hetzt, wäre doch gegeben. Für mich ist da einiges sehr fragwürdig.


Lieben Gruß, Anja
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Friedrich der Grosse
Jade&Rudel ist offline  
Alt 14.05.2010, 17:41   #7 (permalink)
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Huhuu Anja
da das mit dem Zitieren bei mir nicht immer so klappt, hier nochmal ganz kurz so zum Thema.
Grundsätzlich bin ich mit Dir einer Meinung und ich bin auch kein Freund von Hobbyjägern. Mir geht es nur darum, nicht ganz allein die Schuld nur bei den Jägern zu sehen.
Pete hat es woanders mal auf den Punkt gebracht und ich hoffe, ich darf das mal hier zitieren.


Ich hoffe, ihr versteht was ich meine.

LG
Ursula

Geändert von Jade&Rudel (14.05.2010 um 18:15 Uhr) Grund: Zitat gelöscht (Urheberrecht, Quellenangabe)
Fellow ist offline  
Alt 14.05.2010, 18:23   #8 (permalink)
Admin Anja mit 12 Pfoten-Chaostruppe
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Registriert seit: 12.07.2009
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Hallo Ursula,

ich verstehe schon bis zu einem gewissen Punkt, was Du meinst, aber trotzdem finde ich es so wie es praktiziert werden darf, nicht in Ordnung.
Da ist das Problem, was ich habe.


Lieben Gruß, Anja
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Friedrich der Grosse
Jade&Rudel ist offline  
Alt 14.05.2010, 21:37   #9 (permalink)
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ich habe nicht gelesen was zitiert wurde aber ich schreibe eigentlich nichts, was man nicht zitieren darf. insoweit macht ihr ruhig.

interessantes thema. leider oftmals wieder durch einen traurigen anlass auf den tisch geholt.

pete
pete23021972 ist offline  
Alt 15.05.2010, 00:01   #10 (permalink)
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Zitat:
Zitat von pete23021972 Beitrag anzeigen
ich habe nicht gelesen was zitiert wurde aber ich schreibe eigentlich nichts, was man nicht zitieren darf. insoweit macht ihr ruhig.

interessantes thema. leider oftmals wieder durch einen traurigen anlass auf den tisch geholt.

pete
Danke, dann hol ich es mal wieder hervor: entfernt


Ich finde, das trifft es genau.

Geändert von Jade&Rudel (17.05.2010 um 00:12 Uhr) Grund: siehe Begründung Post #7
Fellow ist offline  
Alt 15.05.2010, 10:58   #11 (permalink)
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Sorry, ich dachte wenn Pete sein Einverständnis gibt dann geht's

LG
Ursula
Fellow ist offline  
Alt 15.05.2010, 12:10   #12 (permalink)
Registrierte Benutzer - unmoderiert
 

Registriert seit: 15.07.2009
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hiermit erteile ich mir die erlaubnis meinen in einem anderen zusammenhang gedachten und formulierten gedanken hier zu wiederholen. ;-)

"fakt ist aber leider, dass viele ein gehetztes wild für ein kalkulierbares risiko halten, den verlust des eigenen hundes hingegen als unerträgliches leid empfänden."


pete
pete23021972 ist offline  
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