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Alt 16.06.2010, 14:54   #1 (permalink)
Dayos αRüde
 
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Frage Hunderucksack

So langsam werde unsere Touren länger und Dayo braucht/fordert zwischendurch immer etwas zu "knabbern" und zu "schlabbern".
Nun kam die Idee, den kleinen Racker sein Zeug selber tragen zu lassen.
Eine Option sind die K9-Geschirre mit den seitlichen Packtaschen. Finde ich aber zugegeben eher eine Notlösung und wenig ergonomisch, noch hübsch.

Jetzt bin ich über das Approach-Pack von Ruffwear (Link: Approach Pack? Dog Pack ? Backpacking Adventure Pack for Canine Hikes - from Ruff Wear) gestoßen. (Keine Ahnung wie man das in DLand bekommt, zur Not würde ich das aber auch aus den USA mitbringen bzw. bestellen.)
Das Ding sieht wie eine mit Hirn gebautes Produkt aus, das stabil und für den Hund ergonomisch ist.

Wie steht Ihr so einer Idee grundsätzlich gegenüber?
Was wäre dabei zu beachten?

- Migo
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Alt 16.06.2010, 20:38   #2 (permalink)
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ich halte da gar nichts von.
samba ist offline  
Alt 16.06.2010, 23:16   #3 (permalink)
Bollerkopp
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Warum nicht Samba?
 
Alt 17.06.2010, 04:13   #4 (permalink)
Leader of the pack
 
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Aussehen tun die Dinger ja ganz nett und auch durchaus praktisch. Ich würde sie trotzdem nicht benutzen. Es sei denn, Hundi bleibt beim Spaziergang immer brav auf dem Weg und ohne Hundebegegnung.
Meine Wachulken rasen durchs Unterholz, bolzen, toben und springen... da hätte ich Angst, sie bleiben irgendwo hängen oder verletzen sich.
Ich persönlich bevorzuge Military-Klamotten (Hose und Weste) wegen der vielen Taschen. Immerhin schleppe ich täglich mit mir rum: zwei Doppel- und eine Kurzleine (umgehängt), Hunde-Leckelis, Schweizermesser, Zigaretten samt Feuerzeug, Heike-Leckeli, Handy, Notfall-Stretchbinde und Mullkompresse (GsD erst einmal gebraucht), Ersatzhalsband, Plastiktüte, Taschentuch etc.

Solltest Du Dich zum Kauf entscheiden, würde mich Deine Erfahrung damit aber sehr interessieren.
Oma Batoka tapert ja immer neben mir her, die könnte ich als Packesel gut nutzen.
Bin gespannt...
LG
Heike
HeikeCR ist offline  
Alt 17.06.2010, 07:59   #5 (permalink)
Dayos αRüde
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Also ich gehe nie "unausgerüstet" vor die Tür. Das ganze Zeug was Du da beschreibst, kommt mir bekannt vor. Deswegen habe ich auch immer Bw- oder Outdoor-Hose usw. an. Einfach praktisch.
Sind wir länger draussen, bräuchte ich für mich keinen Daypack (das bisschen passt noch in die vorhandenen Taschen und den Camelbag), da ist dann immer nur "Hundezeugs" drin. Das ist dann immer doof, weil ich meinen geliebten Camelbag z.B. nicht nutzen kann. Deswegen die Idee mit dem Rucksack.

Dayo ist (wenn wir auf dem Weg gehen) sehr diszipliniert und flitzt nur vor und hinter uns auf dem Weg rum. Gehe ich ins Unterholz, kommt er mit. Von alleine würde er aber (bis jetzt) nicht auf die Idee kommen, da einfach so (unsinnigerweise) reinzugehen. Von daher schließe ich mal die Verletzungsgefahr aus.
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Alt 17.06.2010, 09:30   #6 (permalink)
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weil ich finde das ein hund ein hund bleiben sollte. warum soll er denn einen rucksack tragen? und dann bei dem wetter??? der geht doch ein bei hitze.und wenn mal ein spielgefährte kommt? was dann. bis man das ding ab hat ist hundi so aufgedreht das er eh nicht ruhig stehen bleibt oder er ist auf und davon und verletzt sich wohl möglich auch noch.

ich finde man sollte alles so lassen wie es ist und solche firmen nicht auch noch unterstützen bei so einem quatsch.

lg jessi
samba ist offline  
Alt 17.06.2010, 10:18   #7 (permalink)
Dayos αRüde
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Ich gebe Dir grundsätzlich Recht - Hund sollte Hund bleiben. Aber ...

Da wo ich mit Dayo unterwegs bin (wenn er evtl. so was trägt) kommen in 99% keine anderen Artgenossen - weil Herrchen und Frauchen der anderen Hund da nicht hingehen. Wenn ich eine "Hunderunde" drehe, braucht er das nicht und darf auch mit Artgenossen toben. Gehen wir Wandern könnte das nützlich sein und wir treffen max. eine Rotte Wildschweine oder so was ähnliches ... und mit denen darf er eh nicht spielen.

Achtung, das könnte jetzt eine Grundsatzdiskussion werden...
Außerdem bitte ich nicht zu vergessen, das ein Hund zwar ein Hund ist, aber auch vom Menschen für bestimmte Aufgaben geschaffen wurde. Doggen zogen die Wagen der Metzger/Fleischer, Schäferhunde hüteten die Herde usw. Und die Zucht der Rassen wurde immer nur zum Zweck der Aufgabe durchgeführt. Ähnlich unserer RRs. Ich kann und will Dayo keinen Löwen in den Garten stellen (außerdem würde er sich spätestens nach 2 Tagen mit dem Verbrüdern) und weiß das er ein kraftvoller und bewegungsbeanspruchender Junghund ist. Warum also nicht etwas körperliche Herausforderung mit einer (zugegeben leichten) Aufgabe kombinieren -- auch wenn das nur das Tragen einer Tasche ist.
Zudem würde das auch heißen, das z.B. ein Hund nicht als Suchhund in z.B. Erdbebengebieten arbeiten sollte, was das ja nicht hundegerecht ist und wehe das Wetter ist mal zu warm oder zu kalt bei so einer Katastrophe kann er erst recht nicht über die Trümmerhaufen klettern ...

Mir ging es bei der Frage:
Zitat:
Wie steht Ihr so einer Idee grundsätzlich gegenüber?
Was wäre dabei zu beachten?
Eher darum was Mann falsch machen kann (z.B. Überbeanspruchung) oder was dabei zu beachten ist um z.B. keine Wirbelsäulenschäden oder ähnliches zu provozieren.

- Migo
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Alt 17.06.2010, 10:41   #8 (permalink)
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Dein Hund ist 9 Monate alt?? (Habe fleissig in den alten Beiträgen gesucht) Dann ist er nicht ausgewachsen und die Gelenke noch nicht stabil und belastbar. Ich würde daher mit Packtaschen warten bis er groß und stark ist.
Fahrradfahren soll man ja auch erst, wenn Hundi 2 Jahre alt ist.

LG
Julia
RR-Friend ist offline  
Alt 17.06.2010, 11:00   #9 (permalink)
Dayos αRüde
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Ich nehme ihn ja auch noch nicht mit zum joggen, auch wen er mich immer wie ein Häufchen Elend anschaut, wenn ich in Laufsachen die Höhle verlasse.
Mir geht es auch nicht um eine sofortige Belastung und Auslastung. So würde ich z.B. den Rucksack sichelich ein paar Monate einfach nur leer mitnehmen lassen, das er sich grundsätzlich dran gewöhnt. Bevor ich dann (später) Stückchen für Stückchen etwas mehr da rein packen würde...

Dayo lernt auch jetzt schon das Fahrrad kennen, aber bisher nur schiebend oder max. im Schneckentempo ein paar Meter (Ich auf dem Rad, meine Frau schlendert nebenher).
Genauso die Wanderungen. Mehr als dreieinhalb Stunden bekommt er zur Zeit nicht von uns am Stück, auch wenn er oft mehr fordert und auch (zumindest äußerlich) vertragen könnte. Aber irgendwann sind wir mal so weit, das mich z.B. auf einer Wanderung über ein ganzes Wochenende mit 2 Nächten in der Wildnis und ca. 90 bis 100 km begleiten kann.
Anderes Beispiel: Ich fahre jetzt immer mal wieder über holprige Feldwege. Die Schlaglöcher werden immer mal ein bisschen Tiefer und es holpert mehr und mehr. Oder das Auto wird ganz vorsichtig in eine kleine Schieflage gebracht. Das sind die ganz vorsichtigen Maßnahmen um ihn irgendwann später mal auf vollwertige Geländeausfahrten im Defender mitzunehmen.

So versuchen meine Frau und ich ihn jetzt schon an ganz viele Dinge gaaanz langsam heranzuführen, um es später einfach leichter zuhaben.
Unser Ziel ist es einmal, Ihn wirklich überall mit hinnehmen zu können. Das er unser Begleiter ist. Das heißt für uns aber auch, ganz viel vorausdenken, versuchen die Zukunft zu orakeln und einfach bei einigen Sachen viel viel Geduld zu haben. Ein Thema ist da so ein Rucksack ...
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Migo ist offline  
Alt 17.06.2010, 11:04   #10 (permalink)
Ich, mich & meinereiner
 
Benutzerbild von Tina&Sayah
 
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Hallo Migo,

ich habe selbst keine Erfahrung mit Packtaschen (also ich schon aber Sayah nicht) aber mal darüber gelesen.

Wenn ich mich recht erinnere liegt das "zulässige Gesamtgewicht" der Traglast bei ca 5% vom Hundegewicht.
Heißt bei einem ausgewachsenen RR Rüden (mit ca 40 Kilo) dürften es maximal 2 Kilo Gepäck sein.

Das reduziert sich dann noch je nach Länge und Schwierigkeit der Strecke und Wetter.

Wichtig ist das die Packtaschen perfekt sitzen, gleichmäßig beladen sind und der Hund körperlich fertig entwickelt ist.

Außerdem sollte der Hund langsam daran gewöhnt werden, also nicht draufpacken und los sondern erst mal leere Taschen tragen, dann langsam das Gewicht der Packtaschen erhöhen.

Und ich persönlich würde auch noch genau schauen ob der Hund es mag "klasse, ich hab nen Job, ich bin wichtig" oder ob er mit den Dingern unlustig und mit "Regengesicht" herumschleicht.

Ich hatte mich damals informiert, bin aber davon wieder abgekommen weil ich die anderthalb Kilo die Sayah tragen könnte auch noch in meinem Rucksack verstauen kann.
Wir machen aber auch keine Bergtouren wo es auf jedes Gramm Entlastung ankommt.



Off-Topic:

Was mich brennend interessiert, was sind Heike-Leckerli???



LG
Tina
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Tina&Sayah ist offline  
Alt 17.06.2010, 16:48   #11 (permalink)
chal95
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Hallo , guck`mal !
War `ne super Sache , vor allem , weil man die Taschen abnehmen kann . Integriert ist ein Wassersystem , faßt auf jeder Seite einen Liter .
So schlimm finde ich es gar nicht , einen großen , kräftigen Hund was tragen zu lassen , in vielen Teilen der Welt werden Hunde als Lastenträger eingesetzt .
Wichtig ist , daß das Geschirr perfekt sitzt und nicht rutschen kann .
Ach ja , es ist ein Ruff Wear , bestellt habe ich es hier zu einem deutlich günstigeren Preis :

Camddwr Canine :: Dog Gear for Active Dogs! :: Ruffwear :: Harness and back packs :: RuffWear Pallisades Pack ..with hydration pack

Wichtig ist aber , daß der Hund ausgewachsen ist , oder fast . Unser war zum Zeitpunkt der Wanderung 17 Monate alt

LG , Susanne und Horst , der trotz Packtaschen noch genug Hund sein darf ( Ich bin ja schließlich auch ein Mensch und kein Packesel )

Das Gewicht sollte aber nicht mehr als 10 % des Hundegewichtes betragen und am besten vorher ein wenig auftrainieren !
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Geändert von chal95 (17.06.2010 um 16:51 Uhr)
 
Alt 17.06.2010, 21:39   #12 (permalink)
Fellow
 
Benutzerbild von Fellow
 

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Hallo Migo
der beste Freund von unserem JR, ein grosser Labrador Rüde ist auch oft mit so einem Rucksack unterwegs.
Z.B. wenn er mit seinem Frauchen morgens die Brötchen holt, trägt er ihn auch.
Er läuft immer ganz stolz daher, wenn er den Rucksack umgeschnallt hat.
Ich finde es auch grundsätzlich eine gute Idee, vor allem wenn man lange unterwegs ist und viel Kleinkram mitnehmen muss.
Wenn man das Gewicht beachtet, schadet es dem Hund sicher nicht und wie Tina schon schreibt, sollte es ihm Spass machen.
LG
Ursula
Fellow ist offline  
Alt 18.06.2010, 08:56   #13 (permalink)
Dayos αRüde
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Benutzerbild von Migo
 

Registriert seit: 15.02.2010
Ort: LK HOL
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Danke Ihr zwei, macht mir ein bisschen Mut. Dachte schon ich hol mir hier jetzt die Watschen ab ...

Die abnehmbaren Taschen sind wirklich nicht schlecht. Hab mittlerrweile auch einen deutschen Shop gefunden, der das Zeug im Angebot hat. Die Preise sind aber *******.
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Migo ist offline  
Alt 18.06.2010, 09:06   #14 (permalink)
chal95
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Zitat:
Zitat von Migo Beitrag anzeigen
Danke Ihr zwei, macht mir ein bisschen Mut. Dachte schon ich hol mir hier jetzt die Watschen ab ...

Die abnehmbaren Taschen sind wirklich nicht schlecht. Hab mittlerrweile auch einen deutschen Shop gefunden, der das Zeug im Angebot hat. Die Preise sind aber *******.
Ja , die Preise sind.... . Deshalb bestelle ich eben solche Sachen auch im UK . Der o.g. Shop liefert zuverlässig und schnell . Die Packtaschen waren innerhalb von 6 Tagen da und ich finde sie super ! Beste Qualität , wasserdicht , Geschirr sitzt perfekt .
Außerdem hast Du gleich noch ein super Geschirr , aus dem der Hund niemals herauskommen kann !
Falls Du Dich dazu entschließen solltest , so ein System zu kaufen , warte , bis Dein Hund etwas älter ist .
Unser hat Größe M bekommen , L ist das größte System und da müßte er schon wirklich riesig für sein...
Ach so , und zum Preis : Teuer , aber gut investiertes Geld , weil super Qualität .
Kostet hier in D übrigens ca. 140 Euro , in GB 89,90 plus 5,90 Pound Versand , da kannst Du , je nach Kurs , ca. 30 - 40 Euro sparen .

LG , Suse
 
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